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Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte von Hohlbein, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.10.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte

Turbulente Festtagskomödie: 'Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte' von Wolfgang Hohlbein und Dieter Winkler jetzt als eBook bei dotbooks. Nick ist nicht so, wie man sich den Weihnachtsmann vorstellt. Er wohnt zwar am Nordpol und bringt Geschenke, aber statt einem gemütlichen Bauch und Rauschebart, ist der Nick meist auf Achse - und ziemlich lässig, wenn es um seinen Job geht: Zwar ist er nicht begeistert, dass sich die Kinder immer mehr Spielzeugwaffen wünschen, aber er hat sich damit abgefunden. Doch jetzt stellen ihm seine Elfen ein Ultimatum: Weihnachten fällt aus, bis Nick eine Menschenkind findet, das noch nicht vergessen hat, worauf es in dieser besonderen Zeit wirklich ankommt. Nick macht sich auf die Suche - und trifft auf die Geschwister Virginia und Stan. Gemeinsam stürzen sie sich in ein verrücktes Abenteuer, um Weihnachten zu retten ... Eine turbulente Komödie für jedes Alter von Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein und Dieter Winkler - nicht nur für die schönste Zeit im Jahr! Jetzt als eBook kaufen und genießen: Das Weihnachtsbuch für Kinder ab 8 Jahren: 'Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte' von Wolfgang Hohlbein und Dieter Winkler Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch MÄRCHENMOND. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 44 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. Bei dotbooks erscheint von Wolfgang Hohlbein: "Der weiße Ritter - Erster Roman: Wolfsnebel" "Der weiße Ritter - Zweiter Roman: Schattentanz" "Nach dem großen Feuer" "Teufelchen" "Schandmäulchens Abenteuer" "Ithaka" "Der Drachentöter" "Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte" "NORG - Erster Roman: Im verbotenen Land" "NORG - Zweiter Roman: Im Tal des Ungeheuers" Die Romane der "Die Abenteuer des Thor Garson"-Reihe: "Dämonengott" "Das Totenschiff" "Der Fluch des Goldes" "Der Kristall des Todes" "Das Schwert der Finsternis" Die Romane der "Operation Nautilus"-Reihe: "Die vergessene Insel - Erster Roman" "Das Mädchen von Atlantis - Zweiter Roman" "Die Herren der Tiefe - Dritter Roman" "Im Tal der Giganten - Vierter Roman" "Das Meeresfeuer - Fünfter Roman" "Die schwarze Bruderschaft - Sechster Roman" "Die steinerne Pest - Siebter Roman" "Die grauen Wächter - Achter Roman" "Die Stadt der Verlorenen - Neunter Roman" "Die Insel der Vulkane - Zehnter Roman" "Die Stadt unter dem Eis - Elfter Roman" "Die Rückkehr der Nautilus - Zwölfter Roman"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 291
    Erscheinungsdatum: 07.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958249899
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 581 kBytes
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Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte

Kapitel 2

Der Mann hielt inne, als habe er Schwierigkeiten, sich auf die nächsten Schritte zu konzentrieren. Geistesabwesend griff er zum Handy, preßte es ans Ohr und verzog schließlich ärgerlich das Gesicht.

"Das könnt ihr doch nicht machen", knurrte er ins Telefon. "Wie? Was? Das ist doch kein Grund, Weihnachten zu gefährden. Ich will lachende Kindergesichter sehen, verstehst du, lachende Gesichter!"

Mit zusammengekniffenen Lippen ließ er das Handy wieder in der Innentasche seines Jacketts verschwinden. "Tess! Monique!" schrie er ohne Ansatz. "Wo bleibt ihr denn, verdammt noch mal! Ich habe Termine, Termine, Termine, und ihr treibt euch irgendwo rum!"

"Wir kommen schon", ertönte Tess' Stimme, und dann sprangen die beiden Katzenfrauen auch schon mit langen, eleganten Sätzen in den Raum, der so etwas wie die Kommandozentrale von Nicks Imperium darstellte. Wie das schon klang: Nicks Imperium! Tess schauderte, aber sie eilte dennoch zu dem Schrank mit den Kostümen, riß die Tür auf und zerrte ein rotes, mit weißem Besatz verziertes Kostüm heraus.

"Ach, du ahnst es nicht", entfuhr es ihr, als sie sich wieder Nick zuwandte. "Du bist ja schon wieder dünner geworden!"

"Wie? Was?" Nick runzelte die Stirn. Wie er so dastand, sah er aus wie irgendein Manager, Dutzendgesicht und Dutzendkörper, angespannte Gesichtszüge, freudlos zusammengekniffener Mund und ein unbarmherziges Funkeln in den Augen. Dieser Mann verstand ganz offensichtlich mehr von Börsenberichten als vom Weihnachtsfest. Und Tess wurde sich zum erstenmal bewußt, daß dieser Gedanke der Wahrheit näher kam, als es ihr und irgend jemand anderem hier lieb sein konnte.

"Wenn du weiter mit dümmlich aufgerissenem Mund da rumstehst, sollten wir Weihnachten vielleicht verschieben", zischte Nick gehässig. "Nun mach schon, wir haben schließlich nicht ewig Zeit."

Tess gab sich einen Ruck und eilte zu ihm herüber. Nick hob automatisch die Arme, als sie auf ihn zueilte, damit sie ihm das Kostüm überstreifen konnte. "Latisha, schalte die ISDN-Freisprecheinrichtung ein!" rief Nick. "Und mach mir eine Verbindung zum Focus!"

Latisha war die dritte im Bunde der Katzenfrauen. In den letzten Monaten war sie so etwas wie ein technischer Verbindungsoffizier für Nick geworden; zumindest kam sie sich so vor. Sie kämpfte gerade mit einem Stapel Faxe und blickte ärgerlich hoch. Früher hatte Nick um Dinge gebeten, jetzt ordnete er nur noch an. Mit einer wütenden Bewegung schmiß sie die Faxe auf einen der vielen Stapel, die vom Boden aus wie kleine Wachtürme emporragten als ständige Mahnung, daß sie mit ihrer Arbeit nicht nachkam, und tippte auf die mit Focus beschriftete Kurzwahltaste ihres PC-Telefons.

Tess hatte inzwischen damit begonnen, die dicken Polster um Nicks Bauch zu schnallen und das Weihnachtskostüm anzupassen. Sie ging dabei nicht besonders liebevoll zu Werke. Nick betrachtete sich dabei von oben bis unten im Spiegel, der zwischen den Monitoren, die die Börsennachrichten und neuesten Werbekampagnen der Spielzeugindustrie zeigten, angebracht war.

"Ich seh' ja aus wie ein schwangeres Nilpferd!" schimpfte er. "Hast du schon die neue Schokoriegelkampagne gesehen, Tess? Da haben sie mich als regelrechten Fettsack dargestellt."

Tess nahm das magnetische Fixiergerät in die Hand und drückte es auf die Polster. Ganz aus Versehen drückte ihr Daumen den Empfindlichkeitsregler nach oben, und ein unangenehmer Stromstoß durchfuhr Nick.

"Autsch!" entfuhr es Nick. "Paß doch auf!"

"Verbindung zum Focus steht!" rief Latisha. "Die woll'n ein Interview mit dir."

"Klar woll'n die ein Interview mit mir", stöhnte Nick. "Letzte Woche Schreinemakers, Harald Schmidt und David Letterman, und jetzt die europäischen Magazine."

"Hallo?" dröhnte eine Stimme im Raum, die Nick nur zu gut von der Focus-Werbung im Fernsehen kannte. "Wie steht's, Nick, alter Junge? Bereit für unser Inter

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