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Seawalkers (1). Gefährliche Gestalten von Brandis, Katja (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.06.2019
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
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Seawalkers (1). Gefährliche Gestalten

Willkommen an der Blue Reef High: Die Gestaltwandler-Schule für Meerestiere öffnet ihre Pforten!
Für Tiago ist es ein Schock, als er herausfindet, dass er ein Gestaltwandler ist. Und was für einer: In seiner zweiten Gestalt als Tigerhai wird er sogar von seinen Mitschülern gefürchtet. Einzig das fröhliche Delfinmädchen Shari hat keine Angst vor ihm. Doch ihre Freundschaft wird bereits beim ersten großen Abenteuer, das sie an der Blue Reef High erwartet, auf die Probe gestellt. Als der 14-jährige Tiago bei einem Ausflug ins Meer erfährt, dass in ihm ein Tigerhai schlummert, stellt das sein ganzes Leben auf den Kopf. Aufgrund seiner gefährlichen zweiten Gestalt findet Tiago nur schwer Anschluss. Ausgerechnet das zarte Delfinmädchen Shari mit dem mutig-wilden Herzen sucht jedoch Kontakt zu ihm. Während die beiden sich anfreunden, taucht plötzlich Puma-Wandler Carag mit einem Spezialauftrag auf. Ein Notruf aus den Everglades hat ihn erreicht. Tiago und Shari sollen ihn auf der Suche nach den seltenen Florida Panthers begleiten. Ein Tigerhai und ein Puma in den gefährlichen Sümpfen? Ob das gut geht? Woodwalkers-Fans aufgepasst: Hier kommt die zweite Staffel der großen Gestaltwandler-Serie von Bestseller-Autorin Katja Brandis. In der atemberaubenden Unter- und Überwasserwelt der Everglades erleben Tigerhaijunge Tiago und seine Gestaltwandler-Freunde (Delfinwandlerin Shari, Gürteltierwandler Jasper, Rochenwandlerin Finny, Papageifisch Nox, Doktorfischmädchen Olivia u.a.) einzigartig spannende Abenteuer. Mit Gastauftritten von den beliebten Woodwalkers-Figuren. Packender Lesestoff für alle Jungen und Mädchen ab 10 Jahren. Mit wunderschönen Illustrationen von Claudia Carls und tollen Gestaltwandler-Portraits. Alle Seawalkers-Bände sind einzeln und unabhängig von den Woodwalkers lesbar. 296 Seiten Seawalkers plus Leseproben. Katja Brandis, geb. 1970, studierte Amerikanistik, Anglistik und Germanistik und arbeitete als Journalistin. Sie schreibt seit ihrer Kindheit und hat inzwischen zahlreiche Romane für junge Leser veröffentlicht. Sie lebt mit Mann, Sohn und drei Katzen in der Nähe von München. Foto © Petra Haidn www.katja-brandis.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 296
    Erscheinungsdatum: 18.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401808406
    Verlag: Arena Verlag
    Serie: Seawalkers .1
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Seawalkers (1). Gefährliche Gestalten

Hai-Alarm

H ai-Alarm!" ist nicht das, was man hören möchte, wenn man gerade Spaß im Meer hat. Und noch weniger möchte man es hören, wenn es auf irgendeine Art etwas mit einem selbst zu tun hat.

Einen Moment lang blieb ich wassertretend dort, wo ich war, und spuckte mein Schnorchelmundstück aus, um mit meinem Freund reden zu können. "Hast du gehört? Da ist irgendwo ein Hai. Wir sollten raus aus dem Wasser!"

"Tiago ... was ... du ...", keuchte Lando und wich vor mir zurück, seine Augen wirkten durch die Taucherbrille irgendwie komisch. Als würden sie jeden Moment rausploppen.

"Also was ist jetzt?", drängte ich.

Niemand hörte mir mehr zu. Mein Freund kraulte schon, so schnell er konnte, aufs Land zu, genauer gesagt, auf den hellgelb leuchtenden Miami Beach. Beeindruckt sah ich, dass sich Lando von einem moppeligen Couchhocker irgendwie in einen Olympiaschwimmer verwandelt hatte. Besser, ich legte auch einen Zahn zu.

Mit kräftigen Flossenschlägen schnorchelte ich hinter ihm her. Verdammt, die Leute am Strand starrten alle in unsere Richtung! War der Hai etwa hier, in meiner Nähe? Nervös blickte ich mich mit meiner Taucherbrille unter der Oberfläche um, sah aber nichts außer glasklarem Wasser, hellem Sand und einer zerdellten alten Plastikflasche, die am Grund entlangtrieb.

Eigentlich wollte ich nicht aus dem Wasser heraus. Es fühlte sich so gut an, obwohl ich angeblich allergisch gegen Meerwasser war. Andererseits hatte sich meine Haut irgendwie grau verfärbt, das war garantiert nicht gesund, außer man war ein Elefant. Besorgt starrte ich auf meinen Arm, während ich weiterschwamm.

Dann fiel mir auf, dass mein Rücken juckte. Während ich mit halb untergetauchtem Kopf weiter in Richtung Strand schwamm, griff ich nach hinten, um mich dort zu kratzen, wo es am meisten kribbelte. Und bekam den Schreck meines Lebens. Dort war irgendetwas Festes, das dort eindeutig nicht hingehörte! War das eine Rückenflosse?

Oh mein Gott! Hatte mein dämlicher Kumpel mir die irgendwie angeklebt? Aber das hätte ich doch merken müssen! Instinktiv drehte ich mich um, sodass das Ding - was auch immer es war! - nach unten ragte, und schwamm auf dem Rücken weiter. Schließlich war das Wasser so flach, dass ich darin sitzen konnte, während kleine Wellen mich umspülten. Ich war der Einzige, der noch im Meer war. Auf dem Strand wimmelten die Leute herum, noch immer aufgeregt, obwohl der Hai anscheinend nicht mehr in Sicht war.

Ich traute mich erst aus dem Wasser heraus, als mein Rücken sich wieder normal anfühlte. Die komische Flosse war einfach weg und nirgendwo mehr zu finden.

Unsicher blickte ich mich um, während ich mit meinen Plastikflossen unter dem Arm durch den von der Sonne aufgeheizten Sand stapfte, doch ich entdeckte Lando nicht. Stattdessen starrte mich ein älteres Paar mit bunten Badesachen und Strohhüten misstrauisch an. Vielleicht Touristen aus den vielen Hotelburgen, die den Strand säumten. Ein paar junge Männer diskutierten, was für ein Raubfisch es genau gewesen sein könnte, und ein kleines Mädchen, das ein halb geschmolzenes Eis in der Hand hielt, deutete mit dem Finger auf mich. "Das ist er! Der Hai!"

"Red keinen Unsinn, Belinda", ermahnte seine Mutter das Mädchen.

Die Kleine heulte los wie eine Minisirene. Aber zum Glück nicht wegen mir, sondern weil ihr Eis gerade abgebrochen und zur Hälfte auf dem Sand gelandet war.

Ich ging schnell an allen vorbei, packte meine auf dem Sand herumliegenden Klamotten und hastete mit nasser Badehose weiter zum Parkplatz. Nur weg hier!

Auf dem Parkplatz dann der nächste Schreck. Der schicke rote Toyota, den Lando sich von seinem Bruder "geliehen" hatte, stand nicht mehr da. Wütend und gefrustet, warf ich meine Flossen auf den Asphalt und rammte meine Hände in die Taschen der Shorts. Der hatte mich doch tatsächlich im Stich gelassen! Mir war ein klein bisschen nach Heulen zumu

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