text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Skulduggery Pleasant - Apokalypse, Wow! von Landy, Derek (eBook)

  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Skulduggery Pleasant - Apokalypse, Wow!

Was macht Skulduggery, wenn er nicht gerade die Welt rettet? Seitdem es die Bücher über Skulduggery Pleasant gibt, hat Derek Landy immer wieder exklusiv für seine Fans witzige, kürzere Geschichten über den knochigen Detektiv erzählt, die zwischen den Episoden der einzelnen Bände spielen. Hier sind sie zum ersten Mal in einem Buch zusammengefasst. Dieser Band enthält: - 13 ultimative Skulduggery-Storys - Davon 9 bisher in Deutschland unveröffentlichte Geschichten - Plus ein exklusives Vorabkapitel aus Band 9 Exklusiv für alle Fans: Spiegel-Bestsellerautor Derek Landy mit 13 actiongeladenen Fantasy-Kurzgeschichten rund um den coolen Skelett-Detektiv Skulduggery Pleasant. Schwarzer Humor und Spannung garantiert. Derek Landy ist viel zu bescheiden, um über Preise oder Auszeichnungen zu sprechen, die er für seine Bücher erhalten hat. Beispielsweise würde er niemals die Tatsache erwähnen, dass sein erstes Buch, 'Der Gentleman mit der Feuerhand', den Red House Children's Book Award gewonnen hat oder etwa, dass sein zweites Buch, 'Das Groteskerium kehrt zurück', mit dem Irischen Buchpreis für das Kinderbuch des Jahres ausgezeichnet wurde oder gar, dass sein drittes Werk, 'Die Diablerie bittet zum Sterben', das Lieblingsbuch seiner Mutter ist. Er lebt in Irland zusammen mit einer Vielzahl an Katzen, einem Schäferhund und zwei betagten Staffordshire Bull Terriern, die nur deshalb auf seinen Küchenfußboden pinkeln, weil es ihnen Spaß macht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732002498
    Verlag: Loewe Verlag
    Originaltitel: Armaggedan Outta Here Short Stories from the World of Skulduggery Pleasant
    Größe: 2360 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Skulduggery Pleasant - Apokalypse, Wow!

ÜBER EINE DUNKLE EBENE

Es war im Jahr des Herrn achtzehneinundsechzig und es war westlich des Missouri River, oben in South Dakota, und die Toten Männer ritten wieder.

Es waren noch etliche Jahre, bevor dieser Idiot Custer in den Black Hills über das ganze Gold stolperte, Jahre vor Wounded Knee und dem Massaker, das dort stattfand. Es war noch vor der Aufnahme des Territoriums in die Union, vor Deadwood, sogar noch bevor das Gebiet in diesem erbärmlichen Vertrag von Fort Laramie den Lakota-Indianern zugesprochen wurde - einem dieser typischen Verträge, die man genauso gut gleich wieder hätte verbrennen können.

Es war eine Zeit der Revolverhelden und der Gesetzlosen, des schweren Lebens und leichten Sterbens, und natürlich war es eine Zeit fieser, blutrünstiger Magie.

Die Toten Männer waren auf der Spur ihres Opfers, das sie an der Nase herumgeführt hatte, von Wyoming heruntergekommen. Doch je länger sie es verfolgten, desto einfacher wurde die ganze Sache. Ihr Opfer hatte sich nämlich mit einem Totenbeschwörer namens Noche eingelassen, und dieser Noche entwickelte eine besorgniserregende Gewohnheit, Tote in seinem Kielwasser zurückzulassen. Dazu noch keine gewöhnlichen Toten, sondern solche, die aufsprangen und herumrannten und in deren trüben Augen der Wahnsinn stand und ein ganz entsetzlicher Hunger, der nur mit Menschenfleisch gestillt werden konnte. Solche, die nur Feuer oder eine Kugel in die Schädeldecke zur Strecke bringen konnten. Ein Glück, dass die Toten Männer auf Feuer und Kugeln spezialisiert waren.

Sie waren zu siebt, alles Iren, auch wenn der Akzent bei einigen durch das ständige Unterwegssein und ihre Lebensweise etwas verwaschen war. Saracen Rue gehörte dazu, immer charmant und lächelnd, wie einer, der sich selbst einzureden versucht, dass er netter sei, als er in Wirklichkeit war. Neben ihm ritt Dexter Vex, einer der Nachdenklicheren in der Gruppe, auch wenn er das nicht zeigte. Der Stille mit dem Stoppelbart war Anton Shudder. Selbst in diesem gottverlassenen Land gab es kaum einen unheimlicheren Mann als ihn. Dann waren da noch Erskin Ravel, erst vor Kurzem zurückgekehrt von seinem Aufenthalt in Ländern, die noch fremder und gottverlassener waren als dieses hier, und Hopeless, ein Mann mit nur einem Namen und vielen Gesichtern.

Vorneweg ritten der Narbige, Grässlich Schneider, und neben ihm das lebende Skelett, das aussah wie Gevatter Tod persönlich, einer der vier apokalyptischen Reiter, von denen in der Bibel geschrieben steht und von denen auf Kanzeln überall in diesem von Wunden überzogenen und pockennarbigen Land lautstark gepredigt wurde.

Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, des Name hieß Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und Hunger und Tod und durch die wilden Tiere auf Erden.

Skulduggery Pleasants Kleider waren abgewetzt und verblichen und sein langer Mantel mag vor langer Zeit einmal schwarz gewesen sein. Waren sie unter gewöhnlichen Menschen - die Toten Männer nannten sie "Sterbliche" -, band er sich das Halstuch vor all die Zähne, die dieses Dauerlächeln zeigten, und zog seinen Hut tief über die leeren Augenhöhlen. Er trug zwei Pistolengürtel, die sich auf der Hüfte kreuzten und von Gurten gehalten wurden. In den Holstern steckten Revolver mit Perlmuttgriff und langem Lauf. Es waren Walker Colts. Revolver, die konstruiert waren, um Männer aufzuhalten.

Sie ritten nun schon seit etlichen Tagen, und ihre Pferde waren müde und durstig, und die Reiter mit Fleisch auf den Knochen waren aufgescheuert und wund. Sie kamen nach Forbidden und dachten sich nicht viel dabei. Eine Stadt mit drei Straßen und schmutzigen Menschen, die nicht oft oder nicht gründlich badeten. Ein räudiger Hund lag mitten auf der Straße und betrachtete sie teilnahmslos, als sie vorüberritten. Erst als sie i

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen