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Sturmtochter, Band 3: Für immer vereint von Iosivoni, Bianca (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.10.2019
  • Verlag: Ravensburger Verlag
eBook (ePUB)
12,99 €
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Sturmtochter, Band 3: Für immer vereint

Wenn die Wellen tosen. Blitze, Wind, Erde und Feuer aufbegehren. Wenn eine uralte Fehde sich neu entfacht und jeder Kuss einen Wirbelsturm herbeiruft - dann ist die Zeit der Sturmkrieger gekommen. In Schottland herrschen die schlimmsten Zustände seit Clangedenken: Ein Krieg zwischen den fünf großen Clans steht kurz bevor. Ungezügelte Naturgewalten und Elementare verwüsten das Land. Als Sturmtochter der MacLeods verteidigt Ava das Gebiet des Wasserclans, doch diesmal ist Lance nicht an ihrer Seite. Denn noch immer fehlt jede Spur von ihm und mit jedem Tag schwindet Avas Hoffnung, ihn jemals wiederzusehen. Band 3 der großen Sturmtochter-Saga von Bianca Iosivoni BIANCA IOSIVONI, geb. 1986, schreibt mit Herzblut Young-Adult- und New-Adult-Romane, deren epische Liebesgeschichten und spannungsgeladene Actionplots den Leserinnen regelmäßig den Atem rauben. So auch der Zweiteiler SOUL MATES und die Trilogie STURMTOCHTER, die alle Fans von Urban Fantasy begeistern. Schon als Teenager begann Bianca Iosivoni mit dem Schreiben und kann sich nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und der Mitarbeit in einer Online-Redaktion hat sie den Kampf gegen die tägliche Ideenflut längst aufgegeben. Was daher immer parat sein muss: Notizbuch, Schokolade und mindestens eine Tasse Kaffee. Alles, was die Autorin inspiriert und bewegt, teilt sie auf Twitter, Instagram, Pinterest und auf ihrer Website bianca-iosivoni.de.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 27.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473479108
    Verlag: Ravensburger Verlag
    Serie: Sturmtochter 3
    Größe: 1281 kBytes
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Sturmtochter, Band 3: Für immer vereint

PROLOG

JULIANA

KIRKWALL, ORKNEY-INSELN, GEBIET DES ERDCLANS

Der Wind brachte den Geruch des Meeres mit sich - und den von Krieg. Juliana strich sich das lange dunkelbraune Haar aus dem Gesicht und ging weiter die Gasse entlang. Sie war erst seit ein paar Wochen wieder zu Hause im hohen Norden Schottlands und hatte nicht vor, sich wieder in die Belange der Clans einzumischen. Genau genommen hatte sie nicht vor, sich überhaupt je wieder irgendwo einzumischen.

Sie hatte ihre Mutter verloren. Ihre beiden Brüder. Ihre Lieblingstante. Und sie hatte keinen von ihnen retten können. Weder davor, von der Erdmagie übermannt zu werden und sich in einen Elementar zu verwandeln, noch davor, von den Sturmkriegern aufgespürt und vernichtet zu werden. Oder von ihren eigenen Freunden.

Jedes Mal wenn Juliana die Augen schloss, tauchten die Bilder wieder in ihrem Kopf auf. Wie Sloan und Ava ihren Bruder Elijah angegriffen hatten. Wie Bowen sie festgehalten hatte, damit sie nicht eingreifen konnte. Wie sie für einen winzigen Moment etwas von dem Elijah in dieser Kreatur aus Holz und Moos, Ästen und Ranken gesehen hatte, den sie ihr Leben lang gekannt hatte. Und wie sie ihn letzten Endes verloren hatte. Verloren an dieselbe Erdmagie, die auch durch ihre Adern floss. Verloren an die Menschen, die einfach nicht glauben wollten, dass es für Ausgestoßene Hilfe gab. Und womöglich hatten sie recht damit. Juliana hatte so lange gesucht, so viel ausprobiert, so viele potenzielle Heilmittel hergestellt, die das Unvermeidliche letzten Endes doch nur hinausgezögert hatten, statt es aufzuhalten. Vielleicht gab es wirklich keine Hilfe. Vielleicht waren sie alle verdammt.

Aber was auch geschah, sie würde sich kein weiteres Mal einmischen. Sie hatte so sehr gekämpft - und immer wieder verloren. Sie hatte es satt, zu verlieren.

"Hallo, Juliana!"

Sie riss den Kopf hoch, befreite sich von den düsteren Gedanken an diesem sonnigen Augustmorgen, und winkte der Bäckerin, die mit ihrer jungen Enkelin Zoe auf der anderen Straßenseite stand. "Guten Morgen, Mrs MacKenzie!"

Auf ihrem Weg durch die Straßen Kirkwalls begrüßte sie weitere Leute, die sie teilweise schon seit ihrer Kindheit kannte: die Blumenhändlerin, die gerade die Auslage vor dem Geschäft vorbereitete, genauso wie die junge Frau vom Touristen-Infocenter, die mit einem Thermobecher in der Hand zur Arbeit eilte. Juliana kam an der Metzgerei vorbei, an kleinen Cafés und passierte die Buchhandlung, in der sie als Schülerin immer ihr ganzes Taschengeld ausgegeben hatte. Das hier war ihre Heimat, auch wenn von ihrer Familie kaum noch jemand übrig war.

Der Schlüsselbund klimperte, als Juliana die Tür zum Schmuckgeschäft aufschloss. Sie hatte lange genug gewartet. Jetzt erlaubte sie sich kein Zögern mehr und betrat den Laden, der einst das Heiligtum ihrer Mutter gewesen war. Der Laden, in dem sie Juliana nach der Schule ausgebildet hatte und den Juliana seit Monaten nicht mehr betreten hatte. Seit jenem Tag, an dem die talentierten Hände ihrer Mutter plötzlich von Rissen durchzogen worden waren, durch die die giftgrüne Magie ihres Clans hindurchschimmerte. Es war das erste Anzeichen dafür gewesen, dass ihre Mutter die Kontrolle über ihre Kräfte verlor. Kurze Zeit später hatte sie Orkney verlassen und ihre Söhne und ihre Tochter hatten ein weiteres Grabmal errichtet.

Entschlossen schob Juliana auch diese Erinnerungen beiseite und drückte die Tür leise hinter sich zu. Es war dunkel und roch muffig im Verkaufsraum. Die Vitrinen und Schaufenster waren leer. Vor ihrer Flucht hatte ihre Mutter alles sorgsam verstaut. Es war immer ihr Wunsch gewesen, dass Juliana eines Tages in ihre Fußstapfen trat, und heute würde dieser Wunsch in Erfüllung gehen.

Nacheinander öffnete Juliana die Fenster. Kurz darauf fand sie sich in der Werkstatt wieder, das eigentliche Herz des ganzen Ladens. Hier ha

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