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Tagebuch eines Vampirs - Dunkle Ewigkeit Band 11 von Smith, Lisa J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.06.2014
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Tagebuch eines Vampirs - Dunkle Ewigkeit

Der Kampf gegen das Böse ist noch lange nicht zu Ende. Denn das Grauen hat viele Gesichter - und zeigt Elena, Stefano und Damon seine tödlichste Seite ... Fünf Jahre nach dem Showdown gegen Nicolaus scheint die Gefahr gebannt: Elena und Stefano genießen ihr Glück in Dalcrest, Damon und Caterina kosten das süße Leben in Italien aus ... bis das Böse erneut zuschlägt: Bei einem Autounfall entrinnt Elena nur knapp dem Tod, und Damon wird von einer Gruppe schier übermächtiger Vampire attackiert. Dahinter kann nur einer stecken: Solomon, der teuflischste aller Uralten! Zusammen mit Vampirjäger Jack nehmen die Freunde den Kampf auf - ohne zu ahnen, dass er ihr Leben auf grauenvolle Weise verändern wird. Lisa J. Smith hat schon früh mit dem Schreiben begonnen. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie bereits während ihres Studiums. Sie lebt mit einem Hund, einer Katze und ungefähr 10.000 Büchern im Norden Kaliforniens.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 09.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641128739
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Dark Moon Bd.11
    Originaltitel: The Vampire Diaries 11
    Größe: 842 kBytes
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Tagebuch eines Vampirs - Dunkle Ewigkeit

Kapitel Eins

Lieber Damon,

gestern war ich glücklich. Nicht im alltäglichen Sinne. Es war ein wildes, grimmiges Glück, das wie Feuer in meinen Adern brannte.

Ich hätte selbst ohne das leise Ziehen des Bandes zwischen uns gewusst, dass du mir dieses Glücksgefühl vermittelt hast. Es fühlte sich ganz nach dir an. Was hast du getan? Wo warst du gestern?

Ich bin froh, dass du glücklich bist, Damon.

Ich vermisse dich. Dank des Bandes, das die Wächter geschmiedet haben, sind wir niemals wirklich weit voneinander entfernt. Ich denke jeden Tag an dich, etwas von dir ist ständig in meinem Bewusstsein. Aber ich würde dich gern persönlich sehen.

Ich kann kaum fassen, dass bereits vier Jahre vergangen sind. Ich sehe immer noch vor mir, wie wir Auf Wiedersehen gesagt haben an diesem letzten Abend in Dalcrest – das Band zwischen unseren Auren war so neu – und wie ich geweint habe. Und ich wünsche mir immer noch, ich hätte dich zum Bleiben überreden können.

Stefano vermisst dich ebenfalls. Wir nehmen uns immer wieder vor, dich bald zu suchen, wo immer du sein magst. Dann könnten wir alle zusammen durch Straßen ziehen, durch die du und Stefano seit Jahrhunderten nicht mehr gewandelt seid, und du könntest uns die heißesten Nachtklubs zeigen. Wir würden wieder wie eine Familie sein.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir meine Vergangenheit abhandenkommt. Gestern hat mir Tante Judith erzählt, dass sie unser Haus in Fell's Church verkaufen und nach Richmond ziehen will. Und das ist ja auch sinnvoll: Robert braucht nicht mehr so weit zu pendeln, und meine kleine Schwester kann eine tolle Schule in der Stadt besuchen. Und schließlich wohne ich ja auch nicht mehr dort.

Trotzdem muss ich immer wieder daran denken, wie meine Mutter und ich dort mein Schlafzimmer renoviert haben, bevor sie starb, in wie vielen Nächten Bonnie, Meredith, Caroline und ich dort Geheimnisse ausgetauscht haben. Du und Stefano habt mich dort beide in den Armen gehalten, zu unterschiedlichen Zeiten und Anlässen.

Es tut sehr weh, diesem Haus Lebewohl sagen, doch ich spüre, dass ich es kann. Aber dir kann ich nicht auch noch Lebewohl sagen. Bitte, Damon, versprich mir, dass wir uns wiedersehen werden.

Elena Gilbert seufzte und strich sich mit den Fingern durch ihr langes blondes Haar. Warum fiel es ihr so schwer, auf den Punkt zu kommen? Sie ließ sich von ihren Gefühlen ablenken, obwohl der eigentliche Grund für die E-Mail an Damon ein anderer war.

Dass ich dich vermisse, tippte sie, weißt du allerdings schon längst. Aber es gibt etwas, wovor ich dich warnen muss.

Elena blickte von ihrem Laptop auf und sah sich im Wohnzimmer um. Alles in ihrer und Stefanos Wohnung war heiter. Das warme goldene Licht der Lampen beleuchtete die hellen Wände mit den Kunstdrucken jener Ausstellungen, die sie und Stefano besucht hatten: ein abstraktes Gemälde von einem Paar, das sich umarmte und in dieser Umarmung miteinander verschmolz; ein strenger Renaissanceengel; ein Feld voller Wildblumen. Auf dem Couchtisch grinste Elenas kleine Schwester Margaret von ihrem Grundschulabschlussfoto; auf einem anderen Foto standen Bonnie und Elena in silbernen Brautjungfernkleidern neben Meredith, die über das ganze Gesicht strahlte. Vor den Fenstern hingen schwere Brokatvorhänge. Sammy, ihr Kater mit dem langen weißen Fell, rekelte sich genüsslich auf den Sofakissen, und nur ein Augenschlitz zeigte, dass er wach war.

Auf einer schweren Mahagonitruhe lagen jene Dinge bunt durcheina

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