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Topmodel undercover 2: Mission Catwalk von Sky, Sarah (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.01.2016
  • Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Topmodel undercover 2: Mission Catwalk

Jessica Cole: Topmodel und Geheimagentin Eigentlich hat Jessica die Nase voll von der Spionage. Ihr Vater liegt im Krankenhaus und erholt sich nur sehr langsam von seiner Entführung. Doch dann wird Jessica erpresst. Wenn ihrem Vater nichts geschehen soll, muss sie undercover für die Sicherheit eines kratzbürstigen russischen Topmodels sorgen. Vor der Küste von Monaco auf einer Jacht in der Sonne liegen und bei Fashion Shows eine gute Figur machen, erscheint Jessica zunächst wie ein leichter Job. Doch bald entpuppt er sich als tödliche Mission ... Sarah Sky ist freie Journalistin und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in London. Sie hat den braunen Gürtel (bald vielleicht sogar den schwarzen) in Karate und liebt Kickboxen.Sie wäre gerne selbst Spionin geworden, aber das MI6 hat leider nie bei ihr angeklopft. Oder etwa doch ...? "Topmodel undercover" ist ihre erste Jugendbuch-Serie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 18.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783522653220
    Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
    Größe: 2593 kBytes
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Topmodel undercover 2: Mission Catwalk

Kapitel Eins

"Wo ist es?", zischte eine Stimme in Jessicas Ohr.

Eine Gestalt kauerte in der Dunkelheit neben ihrem Kopfkissen. Jessica erwachte in Panik und sprang aus dem Bett. Sie griff nach ihrem glitzernden Schlüsselring. Er feuerte Stromschläge ab, die ihren Angreifer sofort und problemlos außer Gefecht setzen würden.

Verflixt.

Der Schlüsselring fiel gemeinsam mit der Lampe vom Nachttisch, aber sie spürte die Sonnenbrille von Gucci unter ihren Fingerspitzen. Während sie nach dem verborgenen Schalter tastete, aktivierte sie "Nachtsicht" und setzte sich die Brille auf.

"Du!" , rief Jessica aus.

Die Brille erfasste Katyenka Ingorokva, die nach dem Lichtschalter an der Wand grapschte. Plötzlich war das Zimmer hell erleuchtet und blendete Jessica. Sie setzte die Brille schnell ab, als das vierzehnjährige russische Topmodel herumwirbelte und sie böse anschaute. Katyenka warf die rabenschwarzen Haare nach hinten. Ihre grünen Augen funkelten wütend. Jessica blinzelte das Bustier und den Rock aus schwarzem Leder von Jean Paul Gaultier an, der ihre endlosen Beine betonte. Schlafengehen! stand auf der Tagesordnung des Mädchens nicht an erster Stelle.

"Wo hast du ihn versteckt?", wollte sie wissen.

"Was genau soll ich denn versteckt haben, Katyenka?" Jessica legte ihre Sonnenbrille wieder auf den Nachttisch.

Ihre Albtraum-Mitbewohnerin hatte keine Ahnung, welches Glück sie gerade gehabt hatte. Hätte Jessica zuerst den Schlüsselring gefunden und danach die Sonnenbrille, läge Katyenka jetzt bewusstlos in einem Krankenwagen.

"Wie oft muss ich es dir noch sagen? Ich heiße Kat und nicht Katyenka, und ich weiß, dass du sie hast."

Jessica hob die verbogene Lampe und den Wecker auf. Es war ein Uhr früh. Kat war wirklich das Letzte. Sie teilten sich ein Hotelzimmer, während sie in New York für eine Fotostrecke in der Zeitschrift Miss Mode aufgenommen wurden. Diese Woche stellte sich als eine der längsten ihres Lebens heraus, und das wollte was heißen, wenn man bedachte, dass sie in diesem Jahr bereits drei Mordversuche überlebt hatte. Sie wünschte, sie hätte Primus überreden können, gegen die Regel zu verstoßen, dass Models ein Zimmer miteinander zu teilen hatten.

"Was habe ich dieses Mal versteckt, Kat ?"

"Meine Brillantohrringe natürlich! Ich hab sie auf meinen Schminktisch gelegt, und jetzt sind sie weg."

"Handelt es sich zufällig um dieselben Brillantohrringe, die du neben deiner Zahnbürste liegen gelassen hast? Hast du dir die Mühe gemacht, im Bad nachzuschauen, bevor du mich schon wieder beschuldigst?"

Echt! Kat legte ihre Ohrringe an den blödesten Stellen ab - während der Aufnahmen am Dienstag hatte sie sie zusammen mit einer ausgedrückten Zigarettenkippe in einer leeren Kaffeetasse gelassen und gestern unter einer Zeitschrift des Portiers. Wie üblich beschuldigte sie den Nächstbesten, sie gestohlen zu haben, aber sie tauchten immer wieder auf. Man konnte sie schließlich nicht übersehen. Die Brillanten waren praktisch so groß wie ihre Fäuste.

Kat stakste durch die Suite und tauchte ein paar Sekunden später kleinlaut wieder auf, wobei sie die Glitzerohrringe in ihren Fingern herumwirbeln ließ.

Jessica fasste sich ans Ohr. "Hab ich richtig gehört? War das eine Entschuldigung?"

Kat hob die Schultern. "Jemand in meiner Position kann gar nicht vorsichtig genug sein, weißt du?"

"Ah ja." Im Ernst? Meinte sie ihre Position als selbstsüchtigstes Gör im ganzen Universum? Wenn Jessica den Schlüsselring doch nur zuerst gefunden hätte!

"Wieso hast du überhaupt mit deiner Sonnenbrille geschlafen?" Kat grinste selbstgefällig, als sie die Ohrringe auf den Schminktisch warf. "Ihr Amerikaner seid komisch."

Wie oft müsste sie es ihr noch sagen? "Ich bin Britin, schon vergessen? Und ..."

Jessica bremste sich rechtzeitig. Sie ko

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