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Travis Delaney - Um Leben und Tod von Brooks, Kevin (eBook)

  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Travis Delaney - Um Leben und Tod

Band 3: Erfährt Travis endlich, wer seine Eltern ermordet hat - und kommt er lebend davon?

Travis steht kurz davor, das Rätsel um den Mord an seinen Eltern zu lösen. Doch dann wird er entführt, zusammen mit dem Mann, den er für seinen ärgsten Feind hält. Die beiden müssen zusammenarbeiten, um zu überleben. Wer ist Freund, wer Feind in diesem grausamen Spiel, das Travis womöglich mit seinem Leben bezahlen muss?

Kevin Brooks, geboren 1959, wuchs in einem kleinen Ort namens Pinhoe in der Nähe von Exeter/Südengland auf. Er studierte in Birmingham und London. Sein Geld verdiente er lange Zeit mit Gelegenheitsjobs. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans ?Martyn Pig? ist er freier Schriftsteller.

Für seine Arbeiten wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis sowie der Carnegie Medal für 'Bunker Diary'. Seit einiger Zeit schreibt er auch Kriminalromane für Erwachsene.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423430166
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Serie: dtv Junior Bd.3
    Originaltitel: The Snake Trap
    Größe: 987 kBytes
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Travis Delaney - Um Leben und Tod

3

Als sich der Rauch lichtete, das Fünfmannteam der Angreifer verschwunden war und mich und den Mann namens Winston mitgenommen hatte, waren noch drei Überlebende in dem Büro: mein Großvater Joseph Delaney, dem die Firma Delaney & Co. gehört, Courtney Lane, Großvaters junge Geschäftspartnerin, und eine Frau Anfang sechzig, die Gloria Nightingale hieß und von ihm erst vor Kurzem als Assistentin eingestellt worden war.

Sie waren alle drei vollkommen desorientiert und unter Schock, doch ansonsten unverletzt. Und nachdem sie mein Fehlen bemerkt und überprüft hatten, dass Lance Borstlap tatsächlich tot war, teilten sie sich sofort auf und suchten das Bürogebäude und die umliegenden Straßen ab, nur für den Fall, dass ich in einem benebelten Dämmerzustand fortgelaufen war. Als sie sich überzeugt hatten, dass ich nirgends zu finden war und dass auch Winston fehlte, wir also aller Wahrscheinlichkeit nach beide entführt worden waren, hörten sie bereits in der Ferne das Heulen einer Polizeisirene.

"Okay, passt auf", sagte Großvater eilig zu Courtney und Gloria. "Wir haben eine, höchstens zwei Minuten, bevor die Polizei hier ist. Ich versuche das mit Travis zu erklären, bevor sie Lance Borstlaps Leiche finden. Hoffentlich hören sie mir zu und fangen gleich an zu suchen. Wenn sie merken, dass hier jemand ermordet wurde, sind wir ihre Hauptverdächtigen, und das macht alles schwierig für uns. Garantiert werden sie uns erst mal festnehmen und zum Verhör ins Präsidium bringen."

"Sollen wir ihnen das mit Winston sagen?", fragte Courtney.

"Wir sagen ihnen alles", antwortete Großvater entschieden. "Und ich meine wirklich alles - die Sache mit Omega, Winston, Borstlap ... alles, womit wir es in den letzten Monaten zu tun hatten. Wir halten nichts zurück, verstanden? Es zählt jetzt nur, dass wir Travis wiederbekommen, und dafür ist es am besten, wenn wir in vollem Umfang mit der Polizei zusammenarbeiten. Keine Anwälte, keine Verschwiegenheit, keine Geheimnisse. Wir erzählen ihnen alles, was wir wissen."

"Meinst du, wir können ihnen trauen?"

"Wir haben keine große Wahl", sagte Großvater. Er unterbrach sich einen Moment und horchte auf die sich schnell nähernde Polizeisirene. Dann fuhr er fort. "Hat jemand irgendwas von den Angreifern erkennen können?"

Courtney und Gloria schüttelten den Kopf.

"Du?", fragte Gloria zurück.

"Nein, aber ich glaube, ich habe einen von ihnen gehört ... Ich bin mir nicht sicher - ich habe immer noch dieses Klingeln in den Ohren -, aber ich bilde mir ein, ich hätte die Befehle des einen mitbekommen."

"Was hat er denn gesagt?", fragte Courtney.

"Keine Ahnung ... er hat Arabisch gesprochen."

Courtney fluchte leise. "Glaubst du, das war al-Thu'ban?"

"Vielleicht", antwortete Großvater und überlegte. "Al-Thu'ban hätte sicher allen Grund, sich Winston zu schnappen. Aber wieso Travis? Das verstehe ich nicht."

Alle drei schauten zum Fenster, als draußen ein Polizeiwagen hielt und das Blaulicht durch die Dunkelheit zuckte.

"Sollen wir sagen, was wir über al-Thu'ban wissen?", fragte Courtney schnell.

Großvater nickte. "Wie gesagt, wir halten nichts zurück."

Zwei Polizisten in Uniform betraten das Büro vorsichtig, aber doch selbstbewusst, mit gezücktem und auslösebereitem Taser.

"Uns wurde eine Explosion gemeldet", sagte der erste Beamte und sah sich argwöhnisch im Büro um, wo der beißende Rauchgeruch noch in der Luft hing.

"Ich kann das alles erklären", begann Großvater, "aber als Erstes müssen Sie wissen -"

"Sind alle wohlauf?", fragte der Beamte. "Keiner verletzt?"

"Uns geht es gut", versicherte ihm Großvater eilig. "Aber mein Enkel -"

"Was ist mit Ihnen passiert?", fragte der Beamte Courtney und starrte ihr Gesicht an.

Courtney erholte sich noch von d

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