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Und wenn es kein Morgen gibt von Armentrout, Jennifer L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.05.2018
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Und wenn es kein Morgen gibt

Die Zeit für die Liebe ist jetzt ... Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen - gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian ... Jennifer L. Armentrout hat sich in den USA bereits einen Namen gemacht: Immer wieder stürmt sie mit ihren Romanen - fantastische, realistische und romantische Geschichten für Erwachsene und Jugendliche - die Bestsellerlisten. Ihre Zeit verbringt sie mit Schreiben, Sport und Zombie-Filmen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in West Virginia."

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 14.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641204792
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Originaltitel: The Possibility of Tomorrow
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Und wenn es kein Morgen gibt

1

D onnerstag, 10. August

"Ich will damit nur sagen, dass du fast Sex mit dem da hattest!"

Ich schaute mit gerümpfter Nase auf das Handy, das Darynda Jones, kurz Dary genannt, mir fünf Sekunden nachdem sie ins Joanna's gekommen war, unter die Nase hielt.

Schon seit meinen Kindergartentagen war das Joanna's eine feste Größe in der Innenstadt von Clearbrook. Das Restaurant schien irgendwie in der Vergangenheit stecken geblieben zu sein, in einer absurden Zwischenwelt aus Glam-Metal-Bands und Britney Spears' ersten Charthits, aber es war sauber und gemütlich und hatte eine Speisekarte, die fast ausschließlich aus frittierten Gerichten bestand. Außerdem bekam man hier den besten Eistee in ganz Virginia.

"Oh Mann", murmelte ich. "Was macht er da bloß?"

"Nach was sieht's denn aus?" Darys Augen hinter dem weißen Plastik-Brillengestell waren weit aufgerissen. "Er vögelt einen aufblasbaren Plastikdelfin."

Ich kniff die Lippen zusammen. Yap, genau so sah es aus.

Sie zog ihr Handy weg und legte den Kopf schief. "Wie konntest du nur?"

"Er sieht eben süß aus - ich meine, er sah süß aus", erklärte ich lahm und schaute mich um. Zum Glück war sonst niemand in Hörweite. "Und außerdem habe ich nicht mit ihm geschlafen."

Sie verdrehte die dunkelbraunen Augen. "Dein Mund klebte an seinem und seine Hände ..."

"Na schön!" Ich wedelte abwehrend mit den Händen. "Ich hab's kapiert. Es war ein Fehler, mit Cody rumzumachen. Das ist mir klar. Glaub mir. Und ich bemühe mich auch sehr, das Ganze aus meinem Gedächtnis zu tilgen. Wobei du mir im Moment keine große Hilfe bist."

Sie beugte sich über den Tresen zwischen uns und flüsterte: "So leicht kommst du mir nicht davon!" Ich kniff die Augen zusammen und sie grinste. "Aber ich kann dich schon verstehen. Seine Muskelpakete sind echt krass. Er ist ein bisschen dämlich, aber dafür lustig." Sie machte eine dramatische Pause.

Alles an Dary war dramatisch, von ihren scheußlich bunten Klamotten bis hin zu den superkurzen Haaren, die an den Seiten abrasiert waren und sich oben am Kopf wild lockten. Momentan waren sie schwarz, letzten Monat waren sie noch lila gewesen. In zwei Monaten war vermutlich Pink an der Reihe.

" Und er ist Sebastians Freund."

Mein Magen zog sich zusammen. "Das hat nichts mit Sebastian zu tun."

"Ach nee."

"Du hast echt Glück, dass ich dich so gut leiden kann." Nun ging ich ebenfalls zum Angriff über.

"Ich hab keine Angst vor dir. Du liebst mich, das weiß ich." Sie klatschte mit den Händen auf den Tresen. "Musst du am Wochenende arbeiten?"

"Ja. Warum? Ich dachte, du fährst mit deiner Familie zwei Tage nach Washington?"

Sie seufzte. "Zwei Tage? Schön wär's. Wir fahren die ganze Woche hoch. Morgen früh geht's los. Mom kann es kaum erwarten. Ohne Witz, sie hat einen richtigen Zeitplan für die Reise erstellt, mit sämtlichen Museen, die sie besichtigen will, wie lange wir in jedem davon sein werden und wann genau wir jeden Tag zu Mittag und zu Abend essen."

Meine Mundwinkel zuckten. Bei Darys Mutter musste immer alles zwanghaft bis ins letzte Detail durchorganisiert sein, bis hin zu beschrifteten Körben für Handschuhe und Schals. "Die Museen sind bestimmt toll."

"War ja klar, dass du das sagst. Du bist so eine Streberin!"

"Stimmt. Das streite ich auch gar nicht ab." Ich hatte kein Problem damit, das zuzugeben. Nach der Schule wollte ich unbedingt aufs College und Anthropologie studieren. Die meisten Leute hatten vermutlich keine Ahnung, was sich mit so einem Abschluss anfangen ließ, aber da gab es jede Menge Möglichkeiten. Man konnte in der Gerichtsmedizin arbeiten oder in einem Unternehmen, an der Uni unterrichten und noch vieles mehr. Mein Traum war es, später mal an einem Museum unterzukommen, deshalb hätte i

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