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Verfluchte Wünsche von Mueller, Carina (eBook)

  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Verfluchte Wünsche

Wenn man mehr als nur drei Wünsche freihat... Annie passiert das, wovon nahezu jeder träumt. Von einem auf den anderen Tag gehen all ihre Wünsche sofort in Erfüllung. Na ja, fast alle. Dem unfreundlichen Businessman sein Akku leer wünschen? Check. Die perfekte Figur haben? Nope. Zu allem Überfluss taucht dann auch noch dieser Raik auf. Ein Bild von einem Mann, doch leider unerträglich fürsorglich. Klar ist es nett von ihm, dass er ihr helfen will, die nicht selten in Katastrophen endende Fähigkeit wieder loszuwerden. Doch Annie ist gar nicht mehr dazu bereit, ihre Macht zu verlieren. Bis der Fluch Überhand nimmt... //Textauszug: Er nahm meinen Kopf und lehnte ihn an seine Brust, während er mir sanft übers Haar streichelte. "Ich hab mal ein Mädchen kennenlernen dürfen, das mit seiner Gabe viel Unsinn getrieben hat. Das MMBF war der Meinung, sie sei gefährlich und sie sollte so lange in Verwahrung genommen werden, bis sie sich dazu entschließen würde, ihre Gabe aufzugeben." Ich wischte mir über die Augen und sah zu ihm hoch. "Eines Tages sollte ich sie abholen, doch mich traf bald der Schlag, als ich sie sah." Interessiert zog ich die Brauen hoch. "Das Mädchen war furchtbar unfreundlich. Klar, laut MMBF war sie dabei, sich zu einer der gefährlichsten BM's zu entwickeln, die es je gegeben haben soll." Ich schniefte. "Doch das war sie nicht. Als ich sie sah, sah ich ihre Seele und es war die wunderbarste und schönste, die ich je gesehen hatte. Reiner als das reinste Weiß, heller als der hellste Stern. Wie ein gleißendes Licht durchflutete sie ihren Körper und fesselte mich mit ihrer Vollkommenheit. Ich hatte die Hoffnung schon aufgeben, jemals so jemanden zu finden ..." "So was gibt's?" "Sehr selten, Annie. Um ehrlich zu sein, habe ich so was bis jetzt nur bei einer einzigen Person gesehen." Aus traurigen Augen schaute ich ihn an. "Und diese Person bist du, Annie", sagte er und nahm mein Gesicht zärtlich in seine Hände, während er mit seinen Daumen sanft meine Tränen wegstrich.// Carina Mueller wurde 1984 im schönen Westerwald geboren, wo sie heute immer noch lebt und arbeitet. Neben ihrem Hund und ihren Pferden zählte das Lesen schon immer zu ihren größten Hobbies, woraus sich dann die Idee entwickelte, eigene Romane zu schreiben. Sie selbst liebt Jugendbücher und auch Fantasy-Romane, vor allem die ganz spannenden, weshalb sie auch in diesen Genres schreibt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 267
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646601961
    Verlag: Impress
    Größe: 1625 kBytes
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Verfluchte Wünsche

1.

Seufzend klappte ich den letzten Band der Panem-Trilogie zu und legte ihn wehmütig zur Seite.

"Annie? Kommst du runter? Abendessen ist fertig!"

"Bin schon unterwegs!", rief ich zurück. Auf dem Weg zur Tür blieb mein Blick am Spiegel hängen. Kritisch betrachtete ich mein Ebenbild, atmete tief ein und streckte die Brust heraus. Ich strich meinen Pulli von oben nach unten glatt, so dass er eng an meinem Körper anlag und begutachtete meine Oberweite genauer. Mist! Sie war immer noch nicht gewachsen. Meine Mutter prophezeite mir zwar ständig, dass das schon noch werden würde, da ich mich ja ihrer Meinung nach noch mitten in der Pubertät befand, doch ich sah da wenig Chance. Immerhin war ich schon fast 18! Wie lange sollte das bei mir denn noch dauern? Wie lange sollte ich noch mit einem mickrigen 70A-Körbchen durch die Gegend rennen, während sich meine Klassenkameradinnen nach dem Sportunterricht darüber unterhielten, dass die BH-Größen immer kleiner ausfielen und sie anstatt B oder C mittlerweile C oder D kaufen mussten?! Ich seufzte und blickte zu dem Buch. Über mich würde nie jemand einen Roman schreiben. Wie auch? Die Romanheldinnen waren immer superschön, wenn nicht sogar perfekt, hatten dazu immer irgendwelche besonderen Gaben, die sie einzigartig (und gleichzeitig so viel besser und bewundernswerter gegenüber anderen) werden ließen, und selbst wenn sie ohne Ende tollpatschig waren und absolut nichts auf die Kette kriegten, wurden sie trotzdem von den allerschönsten Männern der Welt vergöttert.

Konnte mir mal jemand erklären, wie das funktionierte? Gut, hässlich war ich jedenfalls nicht. Ich hatte lange braune Haare, dunkle Augen, wie ich fand, schöne weiße Zähne und war schlank. Trotzdem lief das bei mir anders. Ich hatte nämlich Spitznamen wie Bohnenstange, Klappergestell oder BMW. Und nein, damit war kein schnittiger Sportwagen gemeint. BMW - für alle, die es nicht wissen - bedeutete "Brett mit Warzen". Sprich, ich war weit entfernt von Pamela Andersons 90-60-90. Okay, welches Mädchen hatte schon solche Traummaße? Aber bei mir waren es eher 50-50-50. Musste das sein? Ich sah aus wie eine Litfaßsäule! Nur, dass mein Durchmesser kleiner war ...

Ich stapfte hinunter in die Küche und nahm Platz.

"Na, Spätzchen? Hunger?", fragte meine Mom, als sie eine dampfende Auflaufform auf den Tisch stellte. Mmmh ... selbst gemachte Lasagne. Wie ich die liebte!

"Und wie!" Ich nahm den Löffel und schaufelte mir eine große Portion auf den Teller. "Du, Mama?", begann ich beiläufig, "ich glaub, ich muss meine Pille noch mal wechseln."

"Schon wieder?" Sie zog überrascht die Augenbrauen nach oben.

"Ich denke schon ...", erwiderte ich zaghaft.

"Spätzchen, warum das denn schon wieder?" Verständnislos sah sie mich an, während ich betreten nach unten blickte.

"Ich ... ähm ... bekomm Pickel von der neuen ..."

Meine Mom schüttelte den Kopf. Sollte das jetzt heißen, dass ich nicht durfte oder dass ich keine Pickel von der Pille bekam? Hmm ... Nur für den Fall, dass Letzteres gemeint war, präsentierte ich ihr meine linke Wange, auf der ich heute Morgen einen entdeckt hatte.

"Guck", sagte ich bekräftigend und deutete mit dem Zeigefinger auf den roten Fleck, der signalartig auf meiner Backe prangte.

"Spätzchen, das ist doch kein richtiger Pickel. Nur, weil du heute Morgen einen wahrscheinlich bis dato mikroskopisch kleinen Mitesser so lange malträtiert hast, dass er jetzt ein bisschen rot ist, kannst du doch nicht gleich sagen, dass du von der neuen Pille auch Pickel bekommst. Außerdem nimmst du die doch erst seit vier Wochen. Bis sich die Hormone auf deinen Körper eingestellt haben, dauert das ein bisschen ..."

Ich gab ein missmutiges Grummeln von mir. "Ich hab aber keine Lust, weitere vier Wochen zu warten, um dann festzustellen, dass ich auch das Kind eines Streuselkuchens sein könn

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