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Verliebt in Hollyhill Roman von Pilz, Alexandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.03.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
13,99 €
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Verliebt in Hollyhill

Werden Matt und Emily diesmal für immer zueinanderfinden? Emily ist zurück! Zurück in Hollyhill, dem kleinen Dorf im Dartmoor, und zurück in der Gegenwart. Gemeinsam mit Matt hat sie in den schrillen 80er-Jahren einen Mörder gefasst, das Geheimnis ihrer Herkunft gelüftet und sich Hals über Kopf in den wortkargen Jungen verliebt. Doch der scheint sie plötzlich nicht mehr zu wollen. Aber bevor Emily herausfinden kann, wieso ihre Beziehung zu Matt so kompliziert ist, wird Hollyhill erneut in die Vergangenheit katapultiert - und Emily gleich mit. Willkommen im Jahr 1811! Emily ist hin und weg von den romantischen Regency-Kleidern und den eleganten Hochsteckfrisuren. Viel Zeit zum Einleben bleibt ihr allerdings nicht, denn wie aus dem Nichts taucht eine Kutsche in Hollyhill auf, mit einer bewusstlosen jungen Frau darin. Die Suche nach ihrer Herkunft führt zu einem abgelegenen Herrenhaus. Noch ahnen Emily und Matt nicht, welch düstere Geheimnisse sich hinter den alten Mauern verbergen - und welche dramatischen Auswirkungen diese auf Emilys Zukunft haben ... Alexandra Pilz hat am gleichen Tag Geburtstag wie Jane Austen. Die Journalistin liebt England, hat eine Schwäche für komplizierte Liebesgeschichten, lebt mit Mann und Katze in München und träumt von einem Cottage in Cornwall. Ihr Debütroman 'Zurück nach Hollyhill' war ein großer, von Publikum und Presse gefeierter Erfolg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 17.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641128241
    Verlag: Heyne
    Serie: Hollyhill Bd.2
    Größe: 501 kBytes
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Verliebt in Hollyhill

1

E mily? Bist du noch dran? Er glitzert in der Sonne, hab ich recht? Er verwandelt sich bei Vollmond in ein zähnefletschendes Biest? E-MI-LY !"

Emily zuckte zusammen, als Fees Stimme sie letztlich erreichte, ihre Gedanken waren abgeschweift. "Du liest wirklich zu viel von diesem Vampir-Kram", murmelte sie. Wer war dieser Junge, mit dem Matt da sprach? Sie hatte ihn noch nie gesehen, und er starrte zu ihr herauf, als wollte er im nächsten Moment den Hügel entern und sie herunterzerren.

"Wirklich, Em, wenn du mir nicht bald antwortest, steige ich in den nächsten Flieger und statte diesem ominösen Dorf höchstpersönlich einen Besuch ab, das schwöre ich! Tagelang meldest du dich nicht und nun lässt du dir alles aus der Nase ziehen! Wer ist dieser Typ, der dich im Moor aufgegabelt hat? Emily! Okay, vergiss es, ich buche einen Flug. Nächste Woche habe ich ein paar Tage frei und da kann ich leicht ..."

Was? Nein!

"Sorry, Fee, was hast du gesagt?" Emily presste das Handy fester ans Ohr und drehte sich um, hin zu der großen Eiche, die ihr schon so vertraut war, weg von Matts Anblick, der sie verwirrte, und von dem fremden Jungen, der ihr unheimlich war. "Entschuldige, ich war abgelenkt."

"Du fehlst mir", seufzte Fee.

Emily lächelte. "Du mir auch", sagte sie.

"Deine stoische Verschlossenheit vermisse ich allerdings überhaupt nicht."

"Fee ..."

"Emily. Spuck's aus."

Emily holte Luft. "Hör zu", sagte sie, "mehr gibt es im Moment wirklich nicht zu erzählen. Ich habe das Dorf gefunden, ich habe meine Großmutter getroffen und ..." – Sie stockte und warf einen Blick über die Schulter. Matt unterhielt sich nach wie vor mit Mr. Unbekannt, aber das Gespräch sah nicht unbedingt herzlich aus. Was machte Matt überhaupt hier? "Ich bleibe noch ein paar Tage", fuhr sie fort. "Ich möchte alle erst ein wenig kennenlernen." Sie hatte schließlich nicht geahnt, dass sie eine Großmutter hatte, hier in England, und sie wollte gern noch Zeit mit Rose verbringen. Viel Zeit. Mit Rose ... und mit Matt. Sie wollte so viel Zeit mit Matt verbringen, wie ihr blieb.

Fee schnaubte. "Spuck's. Aus", wiederholte sie, eindringlicher diesmal. "Wer ist der Typ?"

Emily spürte, wie sie rot wurde. Sie hatte Matt nur beiläufig erwähnt, als sie Fee erklärt hatte, wie genau sie Hollyhill hatte finden können – dass ein Junge neben ihr gehalten hatte, der zufällig aus dem Dorf kam und sie netterweise in seinem Wagen mitnehmen wollte.

So viel war seither geschehen. Und nichts davon durfte sie Fee erzählen.

"Er heißt Matt", sagte sie schließlich und hielt dann vorsorglich den Hörer ein Stück von ihrem Ohr weg.

"Ich wusste es!", kreischte Fee, und Emily musste lachen, nichtsdestotrotz. Sie konnte ihrer Freundin unmöglich erklären, was sie in den vergangenen fünf Tagen erlebt hatte – es war einfach zu überwältigend, zu unglaublich gewesen.

Fee, ich bin in die Vergangenheit gereist. Ich habe einen Mörder verfolgt, damit er dich in der Gegenwart nicht entführen kann. Und oh, dann habe ich noch meine Mutter getroffen – ja, ich weiß, sie ist seit dreizehn Jahren tot, aber ich bin schließlich in die 80er-Jahre gesprungen und da bin ich ihr begegnet.

Emily spürte, wie sich in ihrem Magen ein Knoten formte. Niemals würde sie in Worte fassen können, was sie emp

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