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Vermächtnis der Schwerter 3 - Götterschild von Rothballer, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.06.2016
  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)
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Vermächtnis der Schwerter 3 - Götterschild

Ein vielschichtiges, dramatisches Fantasy-Abenteuer voller Spannung und Tiefgang! Nachdem die Insel Andobras endgültig befreit ist, segelt Rai nach Seewaith. Dort sammeln sich die Völker der Ostlande zu einer Schlacht von noch nie dagewesenem Ausmaß. Arton und Arden sollen die riesigen Heerscharen führen, denn nur sie haben dank der Schwerter Tausendsturm und Feuerzwinger die Macht dazu. Dabei handelt es sich bei ihrem Gegner nur um ein einzelnes Wesen - den letzten und zugleich mächtigsten aller Drachen. Zu spät erkennen die ungleichen Halbbrüder, wer der wahre Feind ist. Und so wird die eherne Festung Arch Themur, der Götterschild, zur letzten Bastion im Kampf ums Überleben der Menschheit. 'Götterschild' ist der dritte Band der Vermächtnis der Schwerter-Trilogie. Die beiden Vorgängertitel lauten 'Tausendsturm' und 'Feuerzwinger'. Michael Rothballer liebt es unbekannte Welten zu erkunden - schon von Kindheit an. Um die Geheimnisse der Natur besser zu verstehen und zunächst die Welt, die uns umgibt, zu erkunden, studierte er Biologie und arbeitet heute als Wissenschaftler in einem Forschungszentrum in der Nähe von München. Doch neben dieser Forschungstätigkeit pflegt er noch andere Leidenschaften: das Erzählen und die Fantasy. Vor zwei Jahren begann Michael Rothballer, Kinderbücher zu schreiben, in denen er aus dem Leben bekannter Biologen und Forscher wie beispielsweise Charles Darwin erzählt. Mit der Welt der Fantasy kam er schon früh in Berührung - im Alter von zwölf Jahren. Dann nämlich las er Der Herr der Ringe und verfiel der Idee von fantastischen Welten. Er wurde begeisterter Fantasy-Leser und später auch Rollenspieler. Immer suchte er nach der Welt, die seinen Vorstellungen entsprach. Als kein Buch oder Rollenspiel das vermochte, entschloss er sich kurzerhand, selbst Welten zu erfinden. So schlug er den Weg des Autors ein und schuf mit 'Tausendsturm', dem ersten Band der Trilogie 'Vermächtnis der Schwerter', eine Welt voller Sagen, Schlachten und Magie - ganz nach seinen Vorstellungen und mit dem Sinn für Realität, wie ihn nur ein Wissenschaftler einbringen kann. Fans traditioneller Fantasy-Literatur freuen sich über ein farbenprächtiges, actionreiches und im besten Sinne des Wortes fantastisches Abenteuer. Michael Rothballer lebt mit seiner Familie in der Nähe von München.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 672
    Erscheinungsdatum: 13.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732006434
    Verlag: Loewe Verlag
    Größe: 1578 kBytes
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Vermächtnis der Schwerter 3 - Götterschild

D AS V ERSPRECHEN

E nergisch bahnte sich Rai seinen Weg durch die aufgeregte Menschenmenge am Hafen von Andobras. Die Leute hatten sich um einen Trupp der Stadtmiliz geschart, der in der Nähe eines am Kai vertäuten Seglers stand und sich den wütenden Beschimpfungen eines Seemannes ausgesetzt sah. Merklich verunsichert taten die Soldaten im Moment nichts weiter als abzuwarten, was den erbosten Seefahrer offensichtlich noch mehr in Rage brachte.

"Was ist denn hier los?", erkundigte sich Rai, als er endlich zu den Streitenden vorgedrungen war.

Der Seemann musterte ihn ein wenig von oben herab. "Und wer bist du, Kleiner, dass du dich hier einmischst?"

Zornesröte brachte Rais Wangen zum Glühen. So herablassend brauchte ihm dieser abgehalfterte Schiffslenker nicht zu kommen. "Ich bin Rai, einer der Anführer der freien Insel Andobras!", fauchte er. "Und wer, bitte schön, seid Ihr, dass Ihr hier so ein Aufhebens macht und es wagt, unsere Stadtwache zu beleidigen?"

Der Seefahrer ließ sich von Rais forschen Worten sichtlich beeindrucken und bemühte sich eilig zu antworten: "Ich bin der Kapitän dieses Seglers dort drüben." Er wies auf das Schiff hinter ihm. "Gerade eben haben meine Männer eine blinde Passagierin in einem der Laderäume entdeckt und wollten sie den Wachen übergeben. Doch die haben nicht aufgepasst und jetzt ist die Frau nach oben in den Ausguck geklettert und will nicht mehr herunterkommen. Sie hat sich mit einem Enterhaken bewaffnet und damit bereits zwei meiner Matrosen übel zugerichtet." Er warf einen grimmigen Blick auf die ratlos aussehenden Männer der Stadtmiliz und sagte deutlich schärfer: "Trotzdem weigern sich eure sogenannten Wachen, diese Verrückte von meinem Schiff zu entfernen."

Erstaunt sah Rai nach oben zur Spitze des Masts. Tatsächlich stand dort im Aussichtskorb eine Frau mit einer langen, hakenbewehrten Stange und blickte angriffslustig auf die Matrosen, Wachen und Dutzenden von Schaulustigen unter ihr hinab. Rais Kinnlade klappte nach unten. Er erkannte sie sofort. Es war Belena Sogwin, jene bedauernswerte Gefangene, die er mit Arton vor mittlerweile mehr als eineinhalb Jahren aus Ulags Wohnhöhle befreit hatte. Nach ihrem misslungenen Messerangriff auf Arton hatte die junge Frau sich anschließend in ihre Behausung zurückgezogen und war kaum noch in Erscheinung getreten. Rai hatte sich mehrmals vorgenommen, sie aufzusuchen, weil ihn ihr Schicksal rührte, aber auf der Insel gab es so viel zu tun, dass sein Vorsatz immer wieder in Vergessenheit geraten war. Jetzt hatte sie dafür gesorgt, dass Rai diese Nachlässigkeit bereute.

"Ich kenne die Frau", sagte er mit fester Stimme. "Ich werde zu ihr hinaufklettern und mit ihr sprechen."

Rai beachtete das spöttische Grinsen des Kapitäns nicht, als dieser ihm "Na, dann mal viel Glück" wünschte, und sprang an Bord des Segelschiffs. Er schwang sich auf die Reling und kletterte von dort flink an den zwischen den Wanten gespannten Steigseilen hinauf, bis er etwa noch zwei Mannslängen von dem Mastkorb entfernt war.

"Bleib bloß weg!", rief ihm Belena entgegen. "Dir wird es nicht besser ergehen als den anderen, die versucht haben, mich runterzuholen. Ich bleibe so lange hier, bis der Kapitän sich bereit erklärt, mich mitzunehmen."

Rai zog ein wenig verwirrt die Stirn in Falten. "Dich mitnehmen? Wohin denn?"

"Nach Hause!", schrie Belena so laut, dass ihre Stimme sich überschlug. "Zu meiner Tochter!"

Rai schüttelte den Kopf. "Aber du weißt doch, dass der Seeweg durch den Quasul-Hor noch immer von Megas' Flotte blockiert wird. Kein Kapitän würde diese Passage wagen. Und auch in den Häfen an der Küste Südantheons werden Schiffe und Mannschaften, bei denen der Verdacht besteht, dass sie aus Andobras kommen, sofort festgesetzt. Die Schiffe, die bei uns anlanden, auch das, auf dem du gerade bist, sind aus irgendwelchen Schmugglerhäfen an de

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