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Verrat im Zombieland von Showalter, Gena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.07.2016
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
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Verrat im Zombieland

Was machst du, wenn deine große Liebe dich aus dem Jenseits um Hilfe anfleht? Du hilfst. Auch wenn es dich das Leben kosten kann. Gibt es noch größere Feinde als die Zombies, die Menschenfleisch wollen? Jetzt schon. 'Du musst helfen!' Zombie-Jäger Ashton 'Frosty' traut seinen Augen nicht: Seine große Liebe Kat hat eine Botschaft aus dem Jenseits für ihn. Sie wirkt so lebendig, dabei ist sie doch bei der letzten monumentalen Schlacht gegen Anima Industries gestorben. Sofort geht er zu dem Ort, den Kat ihm beschreibt. Und sieht schockiert, wer seine Hilfe braucht: Milla Marks, die verantwortlich für Kats Tod ist! Am liebsten würde er die miese Verräterin den gierigsten Zombies zum Fraß vorwerfen. Aber als Anima Industries zurückkehren, um aus den Zombies endgültig das Geheimnis der Unsterblichkeit zu pressen, müssen er, Ali Bell und ihr Freund Cole umdenken. Bevor es für die Zombie-Jäger zu spät ist. Und für die Welt. 'Wow, Gena Showalter nimmt uns wie immer mit auf eine fantastische Reise!' Bestsellerautorin Merline Lovelace 'Steht Gena Showalter auf dem Buchcover, darf man sicher sein: Fantasy vom Feinsten' Romantic Times Book Reviews 'Showalter erzählt humorvoll und eindringlich' Booklist New York Times- und USA Today-Bestsellerautorin Gena Showalter gilt als Shootingstar am romantischen Bücherhimmel des Übersinnlichen. Ihre Romane erobern nach Erscheinen die Herzen von Kritikern und Lesern gleichermaßen im Sturm. Mit der Serie 'Herren der Unterwelt' feierte sie ihren internationalen Durchbruch.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 18.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959679695
    Verlag: HarperCollins
    Größe: 484 kBytes
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Verrat im Zombieland

1. KAPITEL

Frosty

Der Tod hat angeklopft, aber ich war nicht zu Hause

Ich krieche aus dem Bett wie eine dieser wandelnden Leichen und reibe mir die zugekleisterten Augen. Hinter meinen Schläfen hämmert es, und ich habe einen Geschmack im Mund, als hätte sich da drinnen irgendwas Pelziges eingenistet und Kinder auf die Welt gebracht, bevor es abgekratzt ist. Auf dem Weg ins Bad, wo ich mir die Zähne putzen und mit literweise Mundwasser spülen will, stelle ich fest, dass ich hier fremd bin. Ohne auf den Schwindel zu achten, der mich plötzlich überfällt, lasse ich den Blick durch das Schlafzimmer schweifen. Blümchenbilder hängen an rosa Wänden, aus dem überdimensionalen Kleiderschrank quellen funkelnde Tops und Röcke, eine Kommode ist mit allen möglichen Schminkutensilien übersät.

Nicht direkt mein Stil.

Ein verschlafenes Seufzen vom Bett her lässt mich zurückblicken, und schon holt mich die Erinnerung wieder ein. Ich habe bei einer Frau übernachtet - der aktuellsten in einer langen Reihe von One-Night-Stands -, die ich aus einem einzigen Grund aufgerissen habe: weil sie Kat ähnelt. Diese spezielle Eroberung hat dunkles Haar und sonnengeküsste Haut ... so dachte ich jedenfalls. Jetzt, im grellen Morgenlicht, muss ich feststellen, dass die Haare nicht dunkel genug sind und die Haut eher von der Sonne geprügelt als geküsst aussieht.

Mir zieht sich der Magen zusammen, automatisch balle ich die Hände zu hammerharten Fäusten. Normalerweise mache ich mich so schnell wie möglich aus dem Staub, nachdem der Akt vorbei ist. Nehme mir gerade noch Zeit, um den Reißverschluss meiner Hose zu schließen, bevor ich abhaue. Was soll ich sagen? Ich bin ein echtes Arschloch. Wenigstens bin ich auf meinem Gebiet erstklassig. Das zählt doch was, oder nicht?

Es widert mich an, was ich tue, aber ich werde nicht damit aufhören. Ich glaube, das könnte ich gar nicht. Nach ein paar Whiskys kann ich mir einbilden, die Frau, mit der ich herummache, ist meine süße kleine Kitty Kat. Ich berühre sie wieder, ihr gefällt es, sie bettelt nach mehr, und alles scheint in Ordnung zu sein, weil wir für immer zusammen sein werden. Ich stelle mir vor, wie sie sich nachher an mich kuschelt und Sachen sagt wie: "Du bist der glücklichste Typ der Welt. Eigentlich hast du mich gar nicht verdient, aber mach dir keine Sorgen, das hat keiner." Ich würde lachen, weil sie so albern und so anbetungswürdig ist und meine Welt vollkommen im Lot. Am nächsten Morgen wird sie mich auffordern, mich bei ihr zu entschuldigen, weil ich in ihren Träumen Mist gebaut habe.

Sie wird mein Leben lebenswert machen.

Dann wird es Morgen, und mir wird klar, dass nichts von allem passiert, weil sie nicht mehr lebt und ich der Versager bin, der sie nicht hat retten können. Diese Tatsache quält mich ständig. Aber ich hab's verdient, gequält zu werden. Es ist richtig, dass ich bestraft werde.

Kat hat es verdient, dass ich ihr bis zum Ende treu bleibe - bis zu meinem Ende. Und dieser Mist? Ich trample auf der Erinnerung an sie herum, indem ich mit Frauen ins Bett gehe, die ich nicht kenne, die ich nicht mal mag, und ärgere mich darüber. Sie sind nicht meine Kat, sie werden es niemals sein, und sie haben kein Recht, sich an Kats Eigentum zu vergreifen.

Zur Hölle. Trotzdem haben sie was Besseres verdient.

Was ich hier tue ... ist nicht richtig. Das ist echt krankhaft. So ein Typ bin ich gar nicht. Nur Arschlöcher verhalten sich so, vögeln herum und machen sich aus dem Staub. Irgendwann in einem früheren Leben hätte ich so einem Typen wie mir eine Abreibung verpasst.

Fragt mich mal, ob mich das interessiert.

Bevor mein aktueller Fehltritt aufwacht, sammle ich meine verstreuten Klamotten auf und ziehe mich in Windeseile an. Mein Hemd ist zerknittert, an einer Stelle aufgerissen, voller Lippenstift und mit Whisky bekleckert. Ich mache nicht mal meine Hose richtig zu, lasse die Schnürsenk

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