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Verteidiger der Oberwelt 1 - Die Schlacht von Zombie-Hill Ein Roman für Minecrafter von Osa, Nancy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2016
  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
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Verteidiger der Oberwelt 1 - Die Schlacht von Zombie-Hill

Rob ist in einer für ihn fremden Welt gestrandet und sieht sich sowohl mit neuen Freunden als auch mit bizarren Lebewesen und unbekannten Gefahren konfrontiert. Ein mysteriöser Feind hat Horden von Skeleten und anderem untoten Gesocks erschaffen, um die friedlichen Bewohner der Klötzchenwelt zu terrorisieren. Rob nimmt den Kampf auf. Eine brandneue Romanreihe für Minecraft-Fans!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 17.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833232879
    Verlag: Panini
    Originaltitel: The Battle of Zombie Hill: Defenders of the Overworld 1
    Größe: 555 kBytes
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Verteidiger der Oberwelt 1 - Die Schlacht von Zombie-Hill

1. Kapitel

Gerade noch hatte Rob an Bord des Flugzeugs ein Magazin durchgeblättert, froh, endlich nach Hause zu seiner Ranch zurückzukehren - und plötzlich fiel er ins Bodenlose. Irgendetwas war mit diesem Flugzeug ganz und gar nicht in Ordnung. Aber wo befand er sich?

Und wo waren die anderen Passagiere?

Obwohl er noch nie aus einer Höhe von fast zehn Kilometern gefallen war, wusste er, dass genau dies gerade passierte.

Ich sollte mich mehr fürchten , dachte er bei sich, während er durch die Wolkentupfer gen Boden rauschte. Das Land unter ihm entfaltete sich vor seinen Augen wie eine Karte: blaues Wasser vor weißem Sand, ein Streifen mit grünen Bäumen. Und in der Ferne weite grüne Wiesen, hier und da unterbrochen von Felsformationen. Sein Gesicht wurde feucht, als er ein Gewitter streifte, und trocknete sofort wieder, während er weiter durch die Atmosphäre fiel und der sich immer deutlicher abzeichnenden Landschaft näher kam. Er erkannte, dass er ins Meer stürzen würde.

Plötzlich traf ihn die lähmende Angst wie ein Messerstich. Die Schwerkraft zog seinen Körper mit einer Geschwindigkeit hinab, die er nie zuvor erlebt hatte, nicht einmal im schnellsten Galopp. Seine verzweifelten Schreie verhallten in der Luft, denn außer ihm war niemand hier, der sie hören konnte. Während sich der wogende blaue Grund unter ihm hob, um ihn zu verschlingen, fühlte Rob das allumfassende Klatschen mehr, als dass er es hörte. Weiter und weiter hinab zog es ihn, und ihm schoss dieser eine letzte, wenn auch nutzlose Gedanke durch den Kopf: Reisen wird überbewertet.

Unglaubliche Angst, der Aufprall und plötzlicher Sauerstoffmangel hatten Rob bewusstlos zurückgelassen, aber das konnte noch nicht lange her sein. Denn als er langsam wieder zu Sinnen kam, befand er sich immer noch unter Wasser und war überrascht, dass er noch lebte. Der Schock trieb das Leben in seine Arme und Beine, und er begann sich strampelnd und fuchtelnd einen Weg zurück an die Oberfläche zu bahnen. Irgendetwas streifte seine Brust, und er spürte, wie ein langer, glitschiger Körper vorbeizog. Was zum Henker war das?, fragte er sich und beantwortete dann seine eigene Frage mit einer vagen Erinnerung an den Biologieunterricht: ein Tintenfisch!

Im nächsten Moment erreichte er die Wasseroberfläche, wo er immer wieder husten musste, während er gierig die Luft einsog. Aber er konnte nicht innehalten, um sich aufs Atmen zu konzentrieren, denn sobald er aufhörte, Wasser zu treten, sank er wieder hinab. Instinktiv schwamm er vorwärts und atmete abgehackt weiter, bis sein Herz sich nicht mehr anfühlte wie ein explodierender Felsbrocken. Mit tränenden Augen blickte er sich um, erspähte aber nichts als das wogende Meer. Er hatte die Wahl: in Panik verfallen oder ruhig bleiben.

Er dachte an die schlimmste Klemme, in der er sich je befunden hatte - als er auf einem bockenden Wildpferd durch ein Klapperschlangen-Nest ritt - und beschloss, das zu tun, was er damals getan hatte. Bleib einfach am Leben , sagte er sich. Und konzentriere dich auf deine aktuelle Aufgabe .

Rob drehte sich auf den Rücken, erfasste die Position der Sonne am Himmel und entschied sich dann, so lange in die andere Richtung zu schwimmen, bis er auf Hilfe stoßen würde. Er hatte seinen Cowboyhut und die Stiefel eingebüßt, trug aber nach wie vor Hose, Hemd und Weste, die nun an seinem Körper klebten. Komisch, das Wasser fühlt sich warm an. Obwohl, nein, nur ... nicht kalt . Wenigstens würde er hier nicht erfrieren. Er schwamm weiter durch die lauwarmen Wellen, immer mit der Sonne im Rücken, die inzwischen ihren Zenit überschritten hatte.

Minute für Minute quälte er sich vorwärts. Immer wieder drehte er sich auf den Rücken und zählte bis zehn, um sich dann langsam weiter vorzuarbeiten. Aber weiter wohin? Gibt es denn ein Ziel?

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