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Vision Das Zeichen der Liebenden (1) von Alonso, Ana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.01.2013
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
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Vision

Als Alex nach einer Party der geheimnisvollen Jana folgt, trifft er damit eine Entscheidung, die sein Leben verändert: Noch in derselben Nacht sticht Janas Bruder ihm ein Tattoo, von dem es heißt, es habe magische Fähigkeiten. Von nun an kann Alex Janas Empfindungen spüren, wann immer sie in seiner Nähe ist. Doch wenn er versucht, sie zu berühren, verbrennt ihn ein alles verzehrendes Feuer. Denn Jana ist kein gewöhnliches Mädchen. Und in ihrer Welt wäre die Liebe zu Alex unverzeihlich.

Ana Alonso arbeitet als Schriftstellerin und Übersetzerin. Ihr Mann Javier Pelegrín ist Lehrer für spanische Sprache und Literatur. Gemeinsam haben sie bereits mehrere in Spanien hoch erfolgreiche Jugendbücher geschrieben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 456
    Erscheinungsdatum: 15.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401801353
    Verlag: Arena Verlag
    Serie: Jana und Alex Bd.1
    Originaltitel: Tatuaje
    Größe: 2871 kBytes
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Vision

Zweites Buch - Der Verbannte

Kapitel 1

Noch bevor Alex die Augen aufmachte, wusste er, dass er sich in einem Krankenhaus befand. Der unverkennbare Geruch nach Alkohol, Desinfektionsmittel und Hühnerbrühe stach ihm in die Nase wie ein böses Omen.

Als sich seine Lider voneinander lösten, mussten sich seine Pupillen erst an das Herbstlicht gewöhnen, das durch die nicht besonders saubere Fensterscheibe hereinfiel.

Nach und nach kehrte das Gespür für seinen Körper zurück. Er spürte das raue Laken an seinen nackten Beinen, den Druck der Matratze in seinem Rücken, den unbequem hohen oberen Teil des Bettes, der ihn daran hinderte, aufrecht zu sitzen, aber auch, flach zu liegen, die Kanüle in seinem rechten Handrücken, die über einen Schlauch mit einer Infusion verbunden war, und natürlich den Schmerz. Einen heftigen Schmerz in der Schulter, dort, wo David das Tattoo gestochen hatte.

Ehe er sich bewegen konnte, war jemand an sein Bett getreten und in der Hast gegen den Metallständer gestoßen, an dem die Infusion hing. "Alex, endlich! Hörst du mich? Sag doch was! Wie geht's dir?"

Es war Erik. Alex schaute ihn verwundert an. "Was ist passiert?"

Seine Zunge war belegt und er erschrak darüber, wie piepsig seine Stimme klang. Erik hingegen wirkte erleichtert. "Du bist auf dem Schulhof umgekippt, schon vergessen? Vor Jana."

Augenblicklich kam die Erinnerung zurück. Er hatte Jana geküsst. Dann das Gefühl, von innen heraus zu verbrennen... Und gleich darauf der Traum, der aber nicht nur ein einfacher Albtraum gewesen war.

"Wie lange war ich ohnmächtig?", wollte er wissen, bemüht, so deutlich wie möglich zu sprechen.

"Seit gestern Vormittag. Deine Mutter war die ganze Nacht hier. Vor zehn Minuten hab ich sie überredet, in der Cafeteria was zu frühstücken. Schade, jetzt hat sie ausgerechnet diesen Augenblick verpasst. Sie macht sich solche Sorgen um dich."

"Kann ich mir denken. Und Laura?"

"Sie war heute Morgen auch hier, aber deine Mutter hat sie wieder in die Schule geschickt. Wir wussten nicht, wie lange es noch dauern würde, bis du wieder aufwachst... Die Ärzte meinten, es könnten Tage vergehen, bis dein Zustand sich verändert."

"Sag bloß, du schwänzt wegen mir die Schule." Alex versuchte ein Grinsen, das Erik erwiderte.

"Bild dir darauf mal nix ein, Mann. Ich geh gleich los. Mensch, Alex, ich bin so froh, dass du wieder wach bist! Was war denn los?"

Alex dachte an die kurze Unterhaltung mit seinem Freund, kurz bevor er Jana geküsst hatte. "Ich weiß, du hast mich gewarnt", sagte er. "Aber glaub mir, sie war es nicht. Sie wollte nicht, dass mir das passiert. Sie hat sich weggedreht. Es war meine Schuld. Ich wollte ihr beweisen, dass ich keine Angst habe, dass mir dieser ganze Hokuspokus nichts anhaben kann."

"Ich hab dein Tattoo gesehen." Erik senkte die Stimme. "Fass sie nie wieder an, Alex. Jedes Mal wenn du es versuchst, wird es schlimmer werden."

Einen Moment trat Schweigen ein. Die Erinnerung an einen silbernen Skorpion überfiel Alex und ein plötzlicher Verdacht stieg in ihm hoch. "Sprichst du aus Erfahrung?"

Erik sah ihn überrascht an.

"Du weißt ziemlich viel über Jana", fuhr Alex schnell fort, um den anderen gar nicht erst zu Wort kommen zu lassen. "Warum hast du mir das denn nicht schon früher erzählt? Du wusstest doch genau, dass ich sie mag. Warum kenne ich diese ganze seltsame Geschichte über die Agmar-Zauberinnen nicht?"

Erik stand langsam auf. Er ging zu dem kleinen Resopaltischchen an der Wand und goss ohne Eile etwas Mineralwasser in einen Plastikbecher. Dann kam er zum Bett zurück. Auffordernd hielt er Alex den Becher hin. "Ich hoffe, ich kriege deswegen keinen Ärger mit den Ärzten", sagte er. "Aber ich glaube, es wird dir guttun."

Während Alex in kleinen Schlucken trank, zog Erik sich einen schwarzen Kunststoffstuhl neben das Bett.

"Du hast meine Frage n

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