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Watersong - Todeslied Band 3 von Hocking, Amanda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.07.2014
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Watersong - Todeslied

Dunkel die Gezeiten, ewig ihr Geheimnis
Gemmas Tage sind gezählt. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis Penn sie durch ein anderes Mädchen ersetzen - und töten wird. Gemma hat nur eine Chance, den Fluch zu brechen: Sie muss das jahrhundertealte Schriftstück finden, auf dem der Sirenenbann verewigt ist, und es vernichten - selbst wenn sie damit das Leben von Thea, ihrer einzigen Freundin unter den Schwestern des Meeres, aufs Spiel setzt. Fieberhaft macht Gemma sich auf die Suche, ohne etwas von Penns teuflischem Plan zu ahnen. Und der bringt nicht nur Daniel in Versuchung, sondern auch Gemma und Harper in höchste Gefahr ...

Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft und mit dem US-Verlag St Martin's Press Verträge über mehrbändige Jugendbuchreihen abgeschlossen. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 28.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641110147
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: The Watersong Bd.3
    Originaltitel: WATERSONG no3
    Größe: 1111 kBytes
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Watersong - Todeslied

EINS

Macht

G emma gefiel es, wie er sie küsste, sein Mund hungrig und leidenschaftlich auf ihrem. Er wirkte nicht besonders stark – obwohl sie die drahtigen Muskeln unter seinem dünnen T-Shirt spüren konnte, wenn er sie fest an sich drückte –, aber seine Leidenschaft schien ihm Bärenkräfte zu verleihen.

Dabei war Kirby nicht einmal ein besonders guter Küsser. Gemma hatte beschlossen, dass sie damit aufhören musste, andere Jungs mit Alex und der Art, wie er küsste, zu vergleichen, denn gegen ihn verblassten alle anderen. Aber selbst ohne den Vergleich mit Alex war Kirby kein besonders begabter Ersatz.

Dennoch gab es triftige Gründe dafür, dass sie ein paarmal mit ihm ausgegangen war und alle ihre Dates auf dem Rücksitz seines alten Toyotas geendet hatten. Aber bisher hatten sie nur geknutscht, und Gemma hatte auch nicht die Absicht, mit ihm weiter zu gehen.

Was sie immer wieder zurück zu Kirby führte, war weder Liebe noch die Sehnsucht nach seinen Küssen. Ihr Herz brannte immer noch für Alex, und nur für ihn. Aber sie durfte nicht mit ihm zusammen sein und sie hatte lange genug zu Hause herumgesessen und ihm nachgetrauert. Zumindest hatten das Harper und ihr Dad gesagt.

Und deshalb war sie hier bei Kirby und holte sich bei ihm eine rein körperliche Zuwendung, die sich zugleich falsch und vollkommen richtig anfühlte.

Selbst wenn Gemma rein menschlich gewesen wäre, hätten ihr diese Knutschorgien Spaß gemacht. Kirby war sexy und nett, und er brachte sie zum Lachen. Aber der Sirenenanteil ihres Wesens verzehrte sich geradezu nach körperlicher Nähe. Und wenn sie ehrlich zu sich war, dann wurde ihre Unruhe immer größer. Thea hatte ihr erklärt, dass das passieren würde, wenn sie nicht aß. Im Grunde musste sie nur vier Mal pro Jahr essen, vor den Sonnwenden und den Äquinoktien, aber je länger sie auf Nahrung verzichtete, desto unruhiger und reizbarer wurde sie.

Es gab jedoch ein paar Tricks, um den Hunger zu dämpfen. Einer davon war schwimmen, und das tat Gemma so oft wie möglich. Ein anderer Trick war, häufig zu singen, aber davor hatte Gemma zu viel Angst. Sie wollte nicht aus Versehen jemanden verzaubern.

Der dritte Trick war, den Hunger nicht zu verleugnen, sondern sich ihm hinzugeben. Und das machte sie mit Kirby. Sie küsste ihn, um sich davon abzuhalten, ihre Zähne in ihn zu schlagen.

Als er jetzt seinen Mund auf ihren presste und sie gegen die Rückenlehne drückte, regte sich etwas in ihr. Hitze stieg in ihr auf und ließ ihre Haut kribbeln, genau wie in den Momenten, in denen ihre Beine sich in einen Fischschwanz verwandelten.

Die Sirene in ihr drängte an die Oberfläche, und es war ein seltsames, aber sehr erhebendes Gefühl, sie zurückzuhalten. Gemma, und nicht das Monster in ihr, hielt die Zügel in der Hand, und als Kirby ihren Hals küsste, blieb sie sicher an der Grenze zwischen Mensch und Sirene stehen.

Erst als seine Hand sich unter ihren Rock stahl und über die weiche Haut ihres Oberschenkels glitt, brachte Gemma die Sirenenlust in ihr zum Schweigen. Ihre Haut hörte auf zu kribbeln, die Hitze in ihr erlosch. Sie setzte sich auf und schob Kirby sanft von sich weg.

"Oh, entschuldige", stammelte Kirby schwer atmend und wich zurück. "Bin ich zu weit gegangen?"

"Du kennst die Regeln", erwiderte Gemma achselzuckend und strich ihren Rock glatt. "Weiter will ich nicht gehen."

"Sorry." Er zog eine Grimasse und strich sich das dunkle Haar aus der Stirn. "Ich habe mich kurz vergessen. Wird nicht wieder passieren."

Gemma lächelte ihn an. "Schon okay. Ich weiß, d

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