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Woodwalkers (5). Feindliche Spuren von Brandis, Katja (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.06.2018
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
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Woodwalkers (5). Feindliche Spuren

Zurück an der Clearwater High wartet ein neues Abenteuer auf Carag: Das Berufspraktikum vor den Abschlussprüfungen steht an und der Pumajunge schließt sich einem Ranger an. Dabei haben er und seine Freunde gerade ganz andere Sorgen. Widersacher Andrew Milling gewinnt immer mehr Anhänger in seinem Kampf gegen die Menschen. Um denen zu helfen, gründen Carag und seine Freunde kurzerhand einen Secret-Ranger-Club. Aber können sie Milling so wirklich aufhalten? Und wo steckt eigentlich Frankie? Katja Brandis, geb. 1970, studierte Amerikanistik, Anglistik und Germanistik und arbeitete als Journalistin. Sie schreibt seit ihrer Kindheit und hat inzwischen zahlreiche Romane für junge Leser veröffentlicht. Sie lebt mit Mann, Sohn und drei Katzen in der Nähe von München. Foto © Petra Haidn www.katja-brandis.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 08.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401807805
    Verlag: Arena Verlag
    Serie: Woodwalkers .5
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Woodwalkers (5). Feindliche Spuren

Es war einmal ein Ranger

W enn der Himmel so grau wie Schiefer war und jede Menge Wasser daraus herabfiel, machten wir es uns manchmal unter einem Felsvorsprung gemütlich. So auch an diesem Tag ein paar Wochen nach meinem ersten Besuch in der Stadt der Menschen. Mias Schwanzspitze zuckte aufgeregt, während sie sich Geschichten ausdachte, um uns zu unterhalten. ... aber dann kamen zwei dieser Leute in grüngrauen Klamotten und wollten mich mit dem Lasso einfangen, um mich auszustopfen. Aber ich war auf einmal superstark, konnte fliegen und kurvte um die Berggipfel herum, um sie von oben anzugreifen ...

Meine Mutter gähnte, sodass ich ihre gelblich weißen Fangzähne bewundern konnte. Meinst du diese Menschen mit den Hüten? , fragte sie. Hüte, die aussehen wie Steinscheiben, auf die ein Wapiti draufgemacht hat?

Ja genau , gab Mia zurück. Gerade wollte ich mich aus der Luft auf sie stürzen, da ...

Diese Leute würden dich nicht ausstopfen , sagte meine Mutter knapp. Man nennt sie Ranger .

Mia war eingeschnappt, weil meine Mutter schon wieder ihre Geschichte unterbrochen hatte, aber ich horchte auf. Dieses Wort "Ranger" hatten meine Eltern schon öfter benutzt. Was sind Ranger? , erkundigte ich mich. Damals, vor meinem verbotenen Abstecher zum Old-Faithful-Geysir, wusste ich so etwas noch nicht.

Das sind Leute, die in Nationalparks - also in unserem Revier - darauf achten, dass Menschen und Tiere friedlich zusammenleben und keiner etwas kaputt macht , erklärte meine Mutter.

Tolle Sache , meinte ich beeindruckt. Also sind diese Ranger nicht unsere Feinde?

Nein , meinte meine Mutter und erhob sich. Wenn ihr Lust habt, schauen wir uns einen an. Aber ihr müsst ganz leise sein, denn diese Leute sind oft bewaffnet. Ich will nicht, dass euch etwas passiert .

Klingt echt blöd - ich bleib hier! , motzte Mia, die anscheinend immer noch beleidigt war, und als ich begeistert aufsprang, griff sie mich einfach so an. Das ließ ich mir natürlich nicht bieten, warf mich selbst auf sie und versuchte, sie umzuwerfen. In einem Knäuel aus hellbraunem Fell landeten wir auf unserem Vater, der unsanft aus seinen Träumen gerissen wurde. Nehmt gefälligst eure Pfoten aus meiner Nase! , fauchte er. Nimca, schaff die beiden nach draußen, die brauchen Bewegung!

Für den schroffen Ton bekam er von unserer Mutter einen Schlag auf die Schnauze, wenn auch mit eingezogenen Krallen. Was meinst du, was ich gerade mache?

Mein Fell kribbelte aufgeregt, als wir uns mit unserer Mutter Nimca auf den Weg machten und durch den Kiefernwald streiften. Ich verzichtete sogar darauf, ein Hörnchen zu jagen, das ich über einen umgestürzten Baumstamm laufen sah. Aber ihr habt uns doch immer gesagt, wir sollen uns hier im Wald von Leuten fernhalten? Oder machen wir das in unserer Menschengestalt? Wie man sich verwandelte, hatten wir erst vor Kurzem geübt, bei unserem Ausflug in die Stadt.

Leise jetzt! , antwortete Nimca nur und pirschte auf ihren breiten, weichen Pranken voran. Erschrocken wurde mir klar, dass sie bereits jemanden erspäht hatte. Ja, jetzt witterte ich den Menschen auch und bald darauf waren wir nahe genug, um ihn zu sehen.

Ah, DER ist es, ich habe es mir fast gedacht , meinte meine Mutter und erstaunt spürte ich Freude in ihren Gedanken. Misstrauisch schaute ich mir den Ranger näher an. Er war ein kräftiger Mann mit Haaren in der Farbe von Herbstlaub, einer dunkelgrünen Hose, einem grauen Hemd, an dem etwas Goldenes glitzerte, und genau dem Hut, den meine Mutter beschrieben hatte. Außerdem etwas, das wie ein Buckel aus Stoff aussah - ein Rucksack , erklärte meine Mutter lautlos -, und ein längliches knallrotes Ding am Gürtel.

Der ist tatsächlich bewaffnet! , stellte meine Schwester entsetzt fest. Wer ist das überhau

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