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Your Style Triff den Moviestar von morgen - Romy von Orso, Kathrin-Lena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.01.2017
  • Verlag: Oetinger34
eBook (ePUB)
4,99 €
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Your Style

Best Friends in Berlin. Romy hat einen großen Traum: Sie möchte unbedingt Schauspielerin werden. Dafür muss sie allerdings erst beim Casting gewinnen. Außerdem möchte sie das Herz des gutaussehenden Ben aus ihrer Schauspiel-AG erobern. Der scheint sich jedoch nicht die Bohne für Romy zu interessieren. Gut, wenn man da die richtigen Freundinnen an seiner Seite hat. Zusammen mit der sportlichen Pepa, der musikverrückten Greta und Josi, die tolle Mode entwirft, sind die vier ein echtes Dreamteam. Top-Titel im Magazin-Tagebuch-Stil mit Whatsapp-Chats, Playlists etc.! Kathrin Lena Orso wurde 1987 in Landshut geboren. Ihre zwei großen Leidenschaften sind Musik und Geschichten. Während ihrer Ausbildung zur Erzieherin entdeckte sie, dass man beides wunderbar in Songtexten vereinen kann. 2015 erhielt sie ein Förderstipendium für Textdichter an der Celler Schule. Die besten Ideen für neue Lieder und Buchprojekte kommen ihr, wenn sie mit ihrer Hündin durch die Wälder streift und sich vom Wind den Kopf freipusten lässt. Lisa Brenner studierte Kommunikationsdesign in Saarbrücken. Seit 2012 zeichnet sie freiberuflich als Illustratorin Mädels und Jungs, manchmal auch Erwachsene. Meistens erwachen sie direkt im Computer zum Leben oder mit Bleistift auf Papier.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 23.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959270793
    Verlag: Oetinger34
    Größe: 24157 kBytes
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Your Style

Kapitel 2

"Mist! Mist! Mist!" Ich legte die Wimperntusche zur Seite und betrachtete mich im Spiegel der Mädchentoilette. Ein hässlicher schwarzer Strich zog sich von meiner Lidfalte zur Augenbraue. Das konnte doch echt nicht wahr sein!

In drei Minuten begann die Theater- AG , und ich sah aus, als ob ich in einer Halloweenfolge von Pretty Little Liars mitspielen würde.

Passend zu meinen Freaky-Horror-Augen hatte ich über Nacht auch noch eine Stresspustel an meinem Kinn bekommen. Gretas Ratschlag, an dem Ding nicht herumzudrücken, hatte ich keine Beachtung geschenkt. Großer Fehler! Inzwischen leuchtete es rot und glänzend und erinnerte mich stark an die Nase von Rentier Rudolf.

Ich tupfte eine dicke Schicht Concealer auf den Pickel, aber das machte es nur noch schlimmer. Da half nur eine großflächige Verschleierung mit meinem Schal. Ich zog ihn über mein Kinn und betrachtete mich im Spiegel. Ja, so ging es.

Dann wischte ich das missglückte Augen-Make-up mit einem Stück Klopapier weg. Meine Hände zitterten so stark, dass ich damit locker dem Vibrationsalarm auf meinem Smartphone Konkurrenz machen konnte. Warum wirkten eigentlich die Nervositätskiller nicht?

Nach meinem letzten Post hatte ich beschlossen, die besten Tipps einfach zu kombinieren, und mir einen Cocktail aus Cola, Baldriantee und Bananen gemixt.

Dazu sagte ich mir immer wieder das Mantra aus Gretas Psychotest vor: Ich bin die geborene Schauspielerin! Leider half das alles überhaupt nichts. Ich guckte auf mein Handy. Noch eine Minute. Verdammt!

Mit nur einem wimperngetuschten Auge konnte ich mich auf keinen Fall in der Theater- AG blicken lassen.

Ich atmete tief durch und ließ die Mascarabürste dreimal über meine Wimpern gleiten. Na bitte - ging doch! Jetzt noch ein bisschen Rouge und vielleicht lieber die anderen Ohrringe? Nein, dafür war keine Zeit mehr.

Ich warf meine Schminksachen in die Tasche und strich ein letztes Mal über den seidigen Stoff meines neuen Kleides.

Okay, Romy - let the show begin!

Als ich mich mit klopfendem Herzen in den Theaterraum schlich, war es fünf nach zwei. Ich suchte mir einen Platz in der vorletzten Reihe. Frau Witko-Bock hatte mein Zuspätkommen zum Glück nicht bemerkt. Sie stand vor der Tafel und schrieb mit quietschender Kreide Romeo = Ben darauf.

Meine Augen suchten das Klassenzimmer nach Ben ab. Er saß in der zweiten Reihe und sah wieder mal aus, als sei er gerade einer Abercrombie & Fitch- Werbung entsprungen. Ben war der einzige Junge auf unserer Schule, bei dem man nicht das Gefühl hatte, dass er morgens blind in seinen Schrank griff. Heute trug er schwarze Röhrenjeans, Vans, ein weißes Shirt mit tiefem V-Ausschnitt und dazu ein rotes Lederarmband. Schwarz-weiße Klamotten mit einem Farbaccessoire waren sein Markenzeichen.

Vollkommen relaxt strich er jetzt mit einem gelben Neonmarker in seinem Textbuch herum. Er konnte entspannt sein, schließlich hatte er von Anfang an gewusst, dass er den Romeo spielen würde.

Ich seufzte und schloss für einen kurzen Moment meine Augen. Wenn ich doch nur die Julia sein könnte! Ich auf dem Balkon. Das Mondlicht funkelt zwischen den Olivenbäumen ... wusch!

Etwas Hartes streifte meinen Kopf und plumpste in meinen Schoß. Ich riss die Augen auf und inspizierte den Gegenstand. Es war ein Radiergummi. Ich drehte mich um und schaute, wer die Schreibwarenattacke gegen mich gestartet hatte. Alle Köpfe waren nach vorn gerichtet. Alle bis auf einen:

Lorena war meine Erzfeindin, seit sie in der fünften Klasse meinen Turnbeutel versteckt hatte. Das war echt eine miese Aktion gewesen. Unsere Sportlehrerin dachte natürlich, dass ich mich vor dem Unterricht drücken wollte, und zwang mich, ein müffelndes Shirt und eine löchrige Jogginghose anzuzi

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