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Warum führen Menschen Krieg? von Revault d' Allonnes, Myriam (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2008
  • Verlag: Campus Verlag
eBook (PDF)
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Warum führen Menschen Krieg?

ab 12 Jahre Nach ihrer persönlichen Meinung befragt, sind sich die Menschen einig: Niemand will Krieg, bringt er doch letztlich allen Seiten Tod, Leid und Zerstörung. Und doch werden immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen begonnen, scheinen wir ohne Krieg nicht zusammenleben zu können. Myriam Revault d'Allonnes ist Professorin für Philosophie an der Universität Rouen und hat bereits zahlreiche Beiträge und Bücher zu philosophischen und politischen Themen veröffentlicht. Der Diplomgrafiker Jochen Gerner lebt und arbeitet als freier Künstler, Autor, Illustrator und Webdesigner in Nancy. Er hat mehrere Jugendbücher sowie Comics veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 57
    Erscheinungsdatum: 15.09.2008
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783593404608
    Verlag: Campus Verlag
    Originaltitel: Pourquoi les hommes font-ils la guerre?
    Größe: 5020 kBytes
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Warum führen Menschen Krieg?

Krieg ist entsetzlich: Das versteht sich von selbst. Niemand führt gerne Krieg, keiner möchte ihn erleben und seine Schrecken erfahren müssen. Wir alle wissen, dass er nur Leid und Qualen bringt und zwangsläufig Tod sät, denn die Krieg führenden Parteien verfolgen alle dasselbe Ziel, den Gegner zu besiegen. Dieser Sieg wird 'errungen', und um ihn zu erringen, setzt man alle verfügbaren Mittel der Zerstörung ein. Krieg ist grenzenlose Gewalt. Krieg ist Gewalt - körperliche Gewalt und geistige Gewalt, die angewendet wird, um andere Menschen zu bezwingen -, doch es gibt auch andere Formen von Gewalt. Krieg ist nicht einfach irgendein Gewaltakt. Er ist Gewalt ohne Schranken, denn wenn Krieg herrscht, dürfen die Soldaten ihre Feinde töten. Sie haben also die Erlaubnis, etwas zu tun, wozu sie in Friedenszeiten kein Recht haben. Krieg ist ein Gewaltakt, der den Feind zwingen soll, unseren Willen anzunehmen, sich unserem Willen zu unterwerfen. Und jede der beiden Krieg führenden Parteien, jedes der beiden Lager, erhebt denselben Anspruch auf Unterwerfung des Gegners: Deshalb macht der Krieg vor nichts Halt, er ist ein Kampf auf Leben und Tod. Am Ende eines Krieges gibt es Sieger und Besiegte. Und Tote. Auf der Seite der Sieger ebenso wie auf der Seite der Besiegten. Es sterben nicht nur Soldaten, die kämpfen, sondern auch Menschen, die nicht kämpfen, Zivilisten, die nur dort leben, wo Krieg geführt wird, und unter ihnen sind auch Kinder. Das alles wissen wir gut, denn wir sehen täglich im Fernsehen Bilder vom Krieg - brutale, unerträgliche Bilder -, und wir haben Recht, wenn wir sie nicht ertragen, denn nichts ist schlimmer, als sich an das zu gewöhnen, was nicht akzeptabel ist, was man nicht hinnehmen darf. Deshalb pflichtet jeder bei: Krieg ist entsetzlich. Wir möchten lieber Frieden haben, wir möchten mit anderen Menschen zusammenleben, uns mit ihnen austauschen - auch wenn wir nicht alle einer Meinung sind und weil wir nicht alle einer Meinung sind. Wir wollen ohne Angst in die Schule gehen, Städte bauen und sie bewohnen, wir wollen Ferien machen und nicht befürchten müssen, dass Bomben vom Himmel fallen. Freilich stellt sich sogleich die Frage, ob es nicht möglich wäre, Schluss zu machen mit dem Krieg? Warum hören die Menschen nicht einfach auf, gegeneinander zu kämpfen, warum leben sie nicht in Frieden zusammen? Eine Welt ohne Krieg, wäre das möglich?

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