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Weinschule 2.0 Der Weinkurs für Menschen mit eigenem Geschmack von Bodmann, Felix (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.04.2015
  • Verlag: YOUPublish GmbH
eBook (ePUB)
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Weinschule 2.0

Weingenuss besteht aus zwei Komponenten, Schmecken und Erleben. Ersteres ist Tagesform und letzteres wird um so spannender, je mehr man von der Sache versteht. Dieses Buch will Ihnen weder vorschreiben, was Sie wann zu schmecken haben, noch was Sie gut oder schlecht finden dürfen oder wie teuer Ihr Hauswein sein muss, damit er etwas taugt. Es soll Ihnen einfach nur die Dimensionen von Wein näher bringen, denn Wein ist das komplexestes Genussmittel der Erde, kann Hunderte von Aromen enthalten und Dutzende Eigenschaften haben. Da stört ein bisschen Wissen nicht. Bei aller Theorie steht aber immer eines im Mittelpunkt: Ihr Geschmack - wie Sie ihn erkunden, definieren und beschreiben, damit Sie nie wieder den falschen Wein ins Glas kriegen. Felix Bodmann ist der kreative Kopf und Produzent der Webweinschule (www.webweinschule.de). Er hat das didaktische Konzept des online Wein Seminars ersonnen und sich den Traum erfüllt, Wein einfach mal so zu erklären, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Aus der Materialsammlung für die Webweinschule entstand auch sein Buch 'Weinschule 2.0'. Seine erste Berührung mit Wein hatte Felix Bodmann im Elternhaus, richtig übergesprungen ist der Funke aber erst Anfang des neuen Jahrtausends. Seit 2004 war er in diversen Weinforen aktiv, erst als Teilnehmer, später als Moderator. 2009 hatte er dann genug von den immer gleichen Diskussionen und startete das Blog ,Der Schnutentunker' (www.schnutentunker.de) für das er 2013 den Wein Online Award gewann. Seine Liebe gilt eher dem Weißwein und hier speziell dem Riesling, aber er hat sich seine Neugier auf alle Arten von ehrlichen, handgemachten Weinen bewahrt. Bodmann dient außerdem dem Genuss-Sender Kochblogradio.de als Weinexperte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 148
    Erscheinungsdatum: 12.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958800120
    Verlag: YOUPublish GmbH
    Größe: 2185kBytes
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Weinschule 2.0

Der erhobene Zeigefinger

Zumindest in diesem Buch kommt zuerst die Moral und dann das 'Fressen'. Liebe Leserin, lieber Leser, es ist Ihnen vermutlich nicht neu: Wein enthält Alkohol. Zugegeben, sich fundiertes Weinwissen anzueignen ohne jemals wenigstens ein bisschen betrunken zu sein ist eine unlösbare Aufgabe. Aber Wein als Hobby, Wissensdurst und Erkenntnisgewinn sollten keine Ausrede für den Dauerrausch sein. Wer Wein als Hobby hat, trinkt regelmäßig Alkohol, was schnell aus dem Ruder laufen kann. Hier ein paar einfache Vorschläge, wie man das Risiko unerwünschter Übertreibung vermeidet.
1. Alkoholfreie Tage

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Warum also nicht gewohnheitsmäßig alkoholfreie Tage in den Alltag einführen? Der Montag eignet sich sowieso nicht für einen Rausch. Also ist er ab sofort der Abstinenz gewidmet. Ein zweiter Tag wäre nicht schlecht, aber einer ist definitiv besser als keiner. Und wer braucht eigentlich Alkohol im Januar? Da hat man eh noch ein paar überflüssige Pfunde von Weihnachten auf den Rippen. Ein ganzer Monat ohne Alkohol ist eine prima Gelegenheit, die eigene Einstellung zum Alkohol zu überprüfen. Wer am 3. Januar schon ein leichtes Zucken verspürt, der hat ein Problem, das er nicht ignorieren sollte. Wer im Februar direkt an die Konsumgewohnheiten des Dezember anschliesst (der bei den meisten Menschen mit der größten Menge Alkohol daher kommt), der befindet sich im Anfangsstadium einer Reise, die in die falsche Richtung geht. Achten Sie auf sich!
2. Der Mensch ist kein Mülleimer

Irgendwann kommt für jeden Menschen der Tag, an dem er sich über seine Gesundheit Gedanken macht. Manche brauchen dafür länger und einige benötigen einen Warnschuss vom eigenen Körper, die meisten befassen sich jedoch ohne besonderen Anlass in ihren Zwanzigern mit dem Thema, so auch ich. Seitdem (und tatsächlich erst seitdem, gestehe ich reumütig) folge ich einem ehernen Prinzip: Ich bin kein Mülleimer. Der letzte Schluck Wein im Glas, der letzte Bissen Kuchen auf dem Teller oder das letzte Würstchen auf dem Grill: Früher habe ich so was mit den Worten ,bevor es in den Müll kommt...' in mich hinein befördert, selbst wenn ich keinen Hunger oder Durst mehr hatte. Seit meiner inneren Gesundheitsklausur ist das anders. Wenn ich heuer zu viel esse oder trinke, dann vorsätzlich. Sollten Sie diesen Punkt noch nicht erreicht haben, ist der Einstieg in die Welt der Weine ein guter Anlass damit anzufangen.
3. Was nicht schmeckt, wird nicht getrunken

Das ist die härteste, weil teuerste Regel. Wenn ich einen Wein aufmache und der meinen Erwartungen nicht entspricht, dann landet er vielleicht im Kühlschrank, damit ich ihm am nächsten Tag eine zweite Chance geben kann. Wenn er auch die nicht nutzt oder Aussicht auf Besserung nicht besteht, dann trinke ich ihn nicht. Wenn kein anderer Wein da ist, gibt es halt Wasser oder Limo. Und damit meine ich nicht Weine, die grausam schmecken, sondern auch schon die, die zwar fehlerfrei aber belanglos sind. Die Leber dankt.
Wie wird man ein Weinkenner?

Es gibt zwei Arten von Wein: Die einen schmecken mir und die anderen nicht.' - so fassen viele Anfänger (und diese fürchterlichen Besserwisser, die zu allem eine Meinung haben und denen aus dem Weg zu gehen uns nie vollständig gelingt) ihre Einstellung zu Wein zusammen. Das ist Blödsinn. Nicht, weil der Geschmack nicht maßgeblich wäre. Ganz im Gegenteil: Er ist das Wichtigste überhaupt. Deswegen sind Sie gut beraten Weine nach dem Kriterium 'schmeckt mir/schmeckt mir nicht' zu beurteilen. Aber die Aussage 'schmeckt mir' beschreibt die Wirkung des Weines und nicht irgendeine innere Eigenschaft des Getränks. Wenn Sie keine Lust auf Wein haben, Ihnen der Stoff deswegen nicht mehr schmeckt, den Sie vor zehn Minuten noch göttlich fanden, hat sich der Wein nicht verändert, sondern Sie. Da

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