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Wine Basics von Hess, Reinhardt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.03.2013
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Wine Basics

Wine Basics nimmt auch völlig ahnungslosen Lesern die Scheu vor einem Expertenthema. Führt mit Schnupperkurs und mit Wein-Abitur augenzwinkernd, aber sehr fundiert an die Weinwelt von heute heran. Beantwortet Fragen, die sich manch einer kaum mehr zu fragen traut, um sich in der Welt der Sommeliers und Weinhändler nicht als Einsteiger zu outen. Wie schmeckt weiß, rot und rose - und warum? Wie duftet ein typischer Chardonnay, Chianti oder Bordeaux - und wie findet man seine persönlichen Vorlieben heraus? Was sagt ein Weinetikett - und was nicht? Welcher Wein zu welcher Zeit - und warum es nicht falsch ist, es trotzdem anders zu machen. Kurzum: Wine Basics macht Spaß - und schlau!

Reinhardt Hess ist am Rand der Hessischen Bergstrasse zwischen Riesling und Spargel aufgewachsen und kam in der Weinwirtschaft seines Onkels bereits früh mit Wein in Berührung. Während seines Geografiestudiums erfuhr er nicht nur viel über die klimatischen und bodenkundlichen Grundlagen der Weinbaugebiete an Rhein, Main und Mosel, sondern lernte auch deren Erzeugnisse kennen und lieben. Nach dem Diplom machte er sein Hobby zum Beruf und wurde Journalist für Essen und Wein. Sein Handwerk lernte er bei der Zeitschrift 'Meine Familie und ich' und schrieb Artikel für verschiedene Weinzeitschriften. Danach leitete er Kochredaktionen bei GRÄFE UND UNZER und Südwest. Heute arbeitet er als freier Autor. Reinhardt Hess hat fast 50 Koch- und Weinbücher selbst geschrieben oder daran mitgearbeitet, fünf davon wurden von der Gastronomischen Akademie Deutschland mit Silbermedaillen ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 11.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833835254
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 9443kBytes
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Wine Basics

Wein erleben

Wein kaufen

Flaschenpost aus aller Welt im Regal

Die Tüte Spaghetti, die Packung Garnelen, das Stück Blauschimmelkäse im Regal – alles original international. Und dazu gleich noch ein Fläschchen guten Wein, steht ja genug davon hier rum. Ein Roter aus Italien, ein Weißer aus Neuseeland, ein Süßer aus Frankreich... Flaschenpost aus aller Welt, die Auswahl ist riesig. Nur, wie finde ich da den Wein, der mir schmeckt? Flasche aufmachen und probieren – schlecht möglich im Supermarkt. Und nach Etikett einkaufen geht oft genug daneben.

Einfach kaufen und ausprobieren. Nur wer Fehler macht, kann etwas lernen. Und beim Wein gibt es wirklich reichlich in Erfahrung zu bringen. Nur Mut und gleich loslegen. Aller Anfang ist schwer? Nicht beim Wein. Aber ok, lasst uns erst mal drüber sprechen.

Unser liebstes Weinrezept:
Südtiroler Weinsuppe

Für 4 Winzer nach einem Tag am Berg:

2 Vortagssemmeln entrinden und in kleine Würfel schneiden. Die Würfel in der Pfanne in 2 EL schäumender Butter bei geringer Hitze rösten, bis sie leicht gebräunt und knusprig sind. 1/2 TL Zimtpulver drüberstreuen und die Pfanne vom Herd nehmen. 3/4 l kalte kräftige Fleisch- oder Gemüsebrühe mit 1/4 l Weißwein (z.B. Südtiroler Weißburgunder oder Chardonnay), 200 g Sahne und 3 Eigelben im großen Topf verquirlen. Bei mittlerer Hitze langsam heiß werden lassen und immer weiterrühren, damit das Ganze cremig-schaumig wird. Dampfen soll's, aber nicht kochen (sonst gerinnt das Ei). Die Suppe mit Salz, Pfeffer und 1/2 TL Zimtpulver würzen, auf Suppenteller verteilen und mit den Zimtbrotwürfeln garnieren. Schmeckt urgemütlich!

Ein Winzer rechnet vor:
Was kostet ein Weinberg?

Friedhelm Rinklin, Bio-Winzer am Kaiserstuhl: "Kommt drauf an – auf die Parzellengröße, den Schnitt des Grundstücks, die Erreichbarkeit und ob alles flurbereinigt ist. Grob überschlagen muss man mit 50.000 Euro pro Hektar (= 10.000 Quadratmeter) rechnen. Für meine fünf Hektar wäre damit heute eine Viertelmillion Euro fällig – ohne Reben. Eine Pflanze kostet ca. 1,30 Euro und man braucht je nach Pflanzabstand etwa 4.200 Pflanzen pro Hektar. Das wären bei mir über den Daumen noch mal 27.000 Euro. Dazu kommen Drahtanlage, Pfähle und solche Dinge. Pauschal um die 20.000 Euro pro Hektar kostet so ein Anlage, inklusive der Kosten für die dreijährige Anbauzeit bis zur ersten Ernte." Macht zusammen etwa 377.300 Euro für Herrn Rinklins Weinberg.

Das Glas

Ein durchsichtiges Glas ist zum Weintrinken prima geeignet, weil man erkennen kann, welchen Farbton der Wein hat und ob er klar oder trübe ist. Südländer nehmen gern Gläser wie auf dem Titel, die wir für Wasser verwenden würden. Einfache Tafelweine schmecken daraus allerdings wunderbar.

Will man sich mehr mit Wein beschäftigen, sollte das Glas besser dafür geeignet sein. Für Weinproben gibt's ein genormtes (DIN-)Glas – tulpenförmig und mit bauchigem Kelch –, was die Aromen besonders gut in die Nase und den Mund kommen lässt. Am meisten überrascht hat die Entwickler dieser Glasform, dass darin sowohl Weiß- als auch Rotweine gleichermaßen gut zur Geltung kommen und dass es auch für Sekt und Champagner optimal ist. Ein Glas, nicht nur für Profis.?Jeder kann es bestellen (siehe Adressen auf

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