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4 sehr fette Krimis - Sammelband September 2018 von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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4 sehr fette Krimis - Sammelband September 2018

4 sehr fette Krimis Kriminalromane von Alfred Bekker, Peter Schrenk, Ursula Gerber, Hans-Jürgen Raben Krimis der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. Mal provinziell, mal urban. Und immer anders, als man zuerst denkt. Dieses Buch enthält folgende Krimis: Hans-Jürgen Raben: McCoy jagt sie alle Peter Schrenk: Sangers Fluch Alfred Bekker: Münster-Wölfe Ursula Gerber: Der Schlächter von Bern Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden und Janet Farell. Titelbild: Steve Mayer

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1000
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738922745
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 1299 kBytes
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4 sehr fette Krimis - Sammelband September 2018

S teve McCoy zögerte einen Moment, bevor er die Tür aufdrückte. Aus der Bar schlug ihm eine Wolke von Alkohol, Tabakqualm und abgestandener Luft entgegen. Angewidert verzog er die Nase.

Es war noch früh am Abend, und das Lokal war noch nicht sonderlich gut besucht. Die Gegend, in der es lag, gehörte nicht gerade zu den schönsten Ecken von Chicago. Steve fühlte sich an Harlem erinnert, wo man am besten die Scheiben hochkurbelte, wenn man mit dem Wagen durchfuhr. Hier war es ähnlich.

Einige Köpfe drehten sich zu ihm herum, als ein leichter Luftzug ankündigte, dass ein neuer Gast eintrat. Manche musterten ihn, bis er die Theke erreicht hatte, wo er sich auf einen freien Hocker schob. Als er sich um niemanden zu kümmern schien, wurden die Gespräche, die bei seinem Eintreten verstummt waren, langsam wieder aufgenommen. Der Barkeeper schlurfte auf ihn zu und wischte mit einem dreckigen Lappen flüchtig über den Tresen. "Was darf's denn sein?"

"Eine Cola", sagte Steve leise. "Mit Eis und Zitrone, wenn das möglich ist."

Der Barkeeper unterbrach seine Wischerei und nahm Steve näher in Augenschein. "Habe ich richtig gehört?", erkundigte er sich. "Eine Cola?"

"Sagte ich doch."

Der Keeper schüttelte den Kopf. "So einen Wunsch habe ich lange nicht mehr gehört. Sie wollen wirklich nicht irgendetwas zu der Cola haben? Einen Rum vielleicht?"

Steve schüttelte den Kopf. "Pur."

Der Keeper legte seine Stirn in Falten. "Ich weiß nicht, ob das geht. Dies hier ist ein Nachtklub. Mit Mindestverzehr. Ich glaube, Sie sollten einen Rum dazu bestellen."

Steve stützte sich auf den Tresen. "Hören Sie, dies ist ein ganz gewöhnliches Lokal. Von einem Mindestverzehr steht draußen nichts angeschrieben. Sie wollen doch Ihre Lizenz nicht verlieren? Ich habe ruhig und höflich eine Cola bestellt, und die will ich jetzt haben."

Der Keeper grinste. "Hoffentlich habe ich noch welche. Mein Lieferant ist überfällig." Er beugte sich nach unten und öffnete eine Klappe. Ächzend kam er wieder hoch. "Tatsächlich. Nicht eine Cola mehr da! Tut mir leid."

Steve öffnete gerade den Mund, als sich zwei Hocker weiter ein anderer Gast einmischte. "Hey, gib mir mal 'ne neue Cola. Die hier ist schon warm!" Dabei grinste er frech zu Steve herüber.

"Sofort", sagte der Keeper und förderte eine Colaflasche zutage, die er geschickt öffnete und vor den anderen Mann hinstellte.

Steve hatte schon längst begriffen, dass man ihn provozieren wollte. Er sah aus wie der salopp gekleidete liebe Junge aus der Provinz, und die Männer dachten, dass sie sich mit ihm einen kleinen Spaß erlauben konnten, der etwas Abwechslung in den langweiligen Abend brachte. Schließlich konnten sie nicht wissen, wer Steve wirklich war. Es gehörte zu seiner Tarnung, dass man ihn unterschätzte.

Er hatte in den ihm zur Verfügung gestellten Unterlagen gelesen, dass hier einer der Haupttreffpunkte von Fiscettis Leuten war. Einige seiner Leibwächter und Unterführer hatten das Lokal zu ihrer Stammkneipe erkoren. Steve hatte sich die Fotos der einschlägigen Typen angesehen. Der Mann neben ihm gehörte dazu. Zwar konnte er sich an den Namen nicht erinnern, aber das war auch nicht so wichtig.

Eigentlich hatte er keinen besonderen Grund gehabt, hierher zu kommen, aber irgendwo musste er schließlich anfangen. Warum also nicht hier?

"Sie haben also doch Cola", sagte Steve langsam und tat so, als ob ihn das ziemlich verwunderte.

"Sie sind ein ziemlich hartnäckiger Typ", meinte der Keeper giftig. "Ich habe Ihnen doch eben erklärt, dass ich keine Cola habe. Wollen Sie mich zum Lügner stempeln?"

"Wenn Sie so direkt fragen: Ja." Der Keeper lief rot an, stieß einen Wutschrei aus und versuchte, mit beiden Armen über den Tresen zu langen, um Steve am Hals zu erwischen. Steve wich ohne Anstrengung aus und fegte die Arme mit ein

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