text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Agatha Raisin und der tote Tierarzt Kriminalroman von Beaton, M. C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.01.2014
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Agatha Raisin und der tote Tierarzt

'M.C. Beatons Krimis sind Kult!' THE TIMES

Auch nach einigen Monaten in den Cotswolds hat sich Ex-PR-Agentin Agatha Raisin noch immer nicht recht an das beschauliche Landleben gewöhnt. Doch es geht voran, Agatha konnte sogar eine Essenseinladung vom neuen Dorftierarzt ergattern, einem äußerst attraktiven Mann.

Pech nur, dass dieser wenig später bei der Behandlung eines Rennpferdes stirbt. Ein Unfall, sagt die Polizei, doch Agatha zweifelt, dafür sind die Todesumstände zu verdächtig. Schließlich ermittelt sie auf eigene Faust - und gerät damit ins Visier eines hundsgemeinen Gegners ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 223
    Erscheinungsdatum: 17.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838745800
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Agatha Raisin Bd.2
    Originaltitel: Agatha Raisin and the Vicious Vet
    Größe: 921 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Agatha Raisin und der tote Tierarzt

Eins

A gatha Raisin traf am Londoner Flughafen Heathrow ein, äußerlich braun gebrannt, innen schamrot. Sie kam sich wie ein kompletter Idiot vor, als sie ihr Gepäck in Richtung Ausgang schob.

Sie hatte gerade zwei Wochen auf den Bahamas verbracht, weil ihr verteufelt gut aussehender Nachbar James Lacey nebenbei fallen gelassen hatte, dass er seinen Urlaub im dortigen Nassau Beach Hotel verbringen wollte. Auf Männerfang war Agatha genauso skrupellos, wie sie es früher im PR -Geschäft gewesen war. Sie hatte eine Menge Geld in eine umwerfende Urlaubsgarderobe investiert und ihr Gewicht energisch heruntergehungert, um sich auch in ihrem Alter noch in einem Bikini zur Schau stellen zu können. Doch weit und breit war kein James Lacey zu entdecken gewesen. Agatha hatte sich einen Wagen gemietet und die anderen Hotels auf der Insel abgeklappert. Vergebens. Sie hatte sogar bei der Britischen Botschaft angerufen, in der Hoffnung, dort hätte man von ihm gehört. Wenige Tage vor ihrem Rückflug rief sie schließlich in Carsely an, dem Dorf in den Cotswolds, in dem sie lebte. Sie hatte mit der Vikarsfrau gesprochen, Mrs. Bloxby, und sie nach einigem teuren Geplauder nach James Lacey gefragt.

Die schlechte Verbindung bewirkte, dass Mrs. Bloxbys Stimme abwechselnd lauter und leiser wurde, als reiste sie in Wellen über den Atlantik. "Mr. Lacey hat seine Pläne im letzten Moment geändert und beschlossen, seinen Urlaub mit einem Freund in Kairo zu verbringen. Ich weiß noch, dass er sagte, er wolle auf die Bahamas, und Mrs. Mason hat gesagt: "Was für ein Zufall! Da reist Mrs. Raisin auch hin." Und als Nächstes hörten wir, dass ihn dieser Freund in Ägypten eingeladen hat."

Für Agatha war das ein Schlag gewesen, den sie noch nicht verwunden hatte. Ohne Frage hatte James Lacey seine Reisepläne geändert, um ihr nicht zu begegnen. Rückblickend betrachtet, hatte sie ihr Interesse an ihm womöglich ein bisschen zu unverhohlen bekundet.

Und noch etwas anderes vergällte ihr den Urlaub. Sie hatte ihren Kater Hodge, ein Geschenk von Detective Sergeant Bill Wong, in eine Katzenpension gegeben, und aus irgendeinem Grund war Agatha äußerst besorgt, dass Hodge gestorben sein könnte.

Auf dem Langzeitparkplatz lud sie ihre Taschen in den Wagen und machte sich auf den Weg nach Carsely. Wieder einmal fragte sie sich, was sie geritten hatte, so jung in den Ruhestand zu gehen. Und in der heutigen Zeit war Anfang fünfzig jung. Zumindest war es entschieden zu jung, um eine florierende PR -Agentur zu verkaufen und sich in einem kleinen Dorf zu vergraben.

Die Katzenpension lag außerhalb von Cirencester. Agatha marschierte zum Haus hinauf und wurde mürrisch von der hageren Inhaberin begrüßt. "Also wirklich, Mrs. Raisin, ich will gerade ausgehen. Es wäre nett gewesen, Sie hätten vorher angerufen."

"Bringen Sie mir meine Katze, sofort", sagte Agatha drohend. "Und machen Sie lieber schnell."

Verärgert verschwand die Frau im Hausinneren und kam kurz darauf mit dem maunzenden Hodge in seinem Katzenkorb zurück. Agatha ignorierte die Beschwerden der Frau und bezahlte.

Es tat gut, wieder bei ihrem Kater zu sein, stellte Agatha fest. Und prompt kam ihr der Gedanke, sie könnte zu einer dieser einsamen Dorfdamen werden, für die es nur ihr Haustier gab.

Ihr Cottage mit dem mächtigen Reetdach erinnerte sie an einen alten Hund, der zusammengerollt auf ihre Rückkehr wartete. Nachdem sie Feuer im Kamin gemacht, den Kater gefüttert und sich einen Whisky gegönnt hatte, ging es ihr schon besser. Zum Teufel mit James Lacey und allen anderen Männern!

Am nächsten Morgen ging si

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen