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Agatha Raisin und die tote Urlauberin Kriminalroman von Beaton, M. C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Agatha Raisin und die tote Urlauberin

Agatha Raisin ist fassungslos: Ihr Verlobter James hat sich einfach aus dem Staub gemacht. Nach Zypern. Dorthin, wo sie die Flitterwochen verbringen wollten. Eigentlich. Bevor er die Hochzeit platzen ließ.

Doch Agatha wäre nicht Agatha, wenn sie tatenlos zusehen würde, wie ihr Glück den Bach runtergeht. Beherzt packt sie ihre Koffer und reist James hinterher. Doch Agathas Traum von der romantischen Versöhnung unter mediterraner Sonne ist schnell ausgeträumt: Kaum gelandet, muss sie sich mit englischen Urlaubern und einem Mörder rumschlagen, der es auf ebendiese abgesehen hat ... Mord ist ihr Hobby - Agatha Raisins 6. Fall

Agatha Raisin ist fassungslos: Ihr Verlobter James hat sich einfach aus dem Staub gemacht. Nach Zypern. Dorthin, wo sie die Flitterwochen verbringen wollten. Eigentlich. Bevor er die Hochzeit platzen ließ. Doch Agatha wäre nicht Agatha, wenn sie tatenlos zusehen würde, wie ihr Glück den Bach runtergeht. Beherzt packt sie ihre Koffer und reist James hinterher. Doch Agathas Traum von der romantischen Versöhnung unter mediterraner Sonne ist schnell ausgeträumt: Kaum gelandet, muss sie sich mit englischen Urlaubern und einem Mörder rumschlagen, der es auf ebendiese abgesehen hat ...

Der sechste Band der charmanten Krimireihe um die englische Detektivin Agatha Raisin von Bestsellerautorin M.C. Beaton.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 223
    Erscheinungsdatum: 08.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732514663
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Agatha Raisin Bd.6
    Originaltitel: Agatha Raisin and the Terrible Tourist
    Größe: 1574 kBytes
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Agatha Raisin und die tote Urlauberin

Eins

A gatha Raisin war eine verwirrte und unglückliche Frau. Die Hochzeit mit ihrem Nachbarn James Lacey war durch das Auftauchen eines Ehemannes geplatzt, von dem Agatha geglaubt, nein, gehofft hatte, er wäre längst tot. Leider war er recht lebendig gewesen, das heißt: Bis er ermordet wurde. Dann hatte Agatha gedacht, wenn sie und James den Mord aufklärten, könnte sie das einander wieder näherbringen. Aber James war nach Zzypern entschwunden. Er hatte sie verlassen.

Und auch wenn sich das Leben in dem Cotswolds-Dorf Carsely anschließend wieder entspannter gestaltete, steckte in Agatha nach wie vor eine abgebrühte, ungeduldige Geschäftsfrau. Es ließ sich nun einmal nicht ganz abschütteln, dass sie einst ihre eigene PR-Agentur in Mayfair geleitet hatte, bevor sie verkaufte, um einen frühen Ruhestand auf dem Lande zu genießen. Und ebenjene Geschäftsfrau war nun wild entschlossen, James zurückzugewinnen.

Agatha wusste, dass Zypern in einen türkischen Teil im Norden und einen griechischen im Süden unterteilt war. James war irgendwo im Nordteil, wo Agatha ihn suchen und dazu bringen würde, sie wieder zu lieben.

Eigentlich hätten sie ihre Flitterwochen in Nordzypern verbringen wollen, weshalb Agatha in weniger warmherzigen Momenten fand, dass es reichlich gefühllos und roh von James war, allein dorthin zu reisen.

Als die Vikarsfrau Mrs. Bloxby vorbeikam, stand Agatha inmitten von Stapeln bunter Sommerkleidung.

"Wollen Sie das alles mitnehmen?", fragte Mrs. Bloxby und strich sich eine graue Strähne aus dem Gesicht.

"Ich weiß nicht, wie lange ich bleibe", antwortete Agatha. "Da bin ich lieber vorbereitet."

Mrs. Bloxby betrachtete sie skeptisch. "Sind Sie sicher, dass Sie das Richtige tun? Männer mögen es im Allgemeinen nicht, wenn man ihnen nachjagt."

"Und wie kriegt man dann einen?", fragte Agatha verärgert. Sie nahm einen Badeanzug in Schwarz und Gold in die Hand und beäugte ihn kritisch.

"Was James Lacey betrifft, habe ich ohnehin meine Zweifel", sagte Mrs. Bloxby in ihrer stets sanften Art. "Mir kommt er immer recht kalt und unnahbar vor."

"Weil Sie ihn nicht kennen", konterte Agatha. Sie dachte an ihre Nächte mit James, die mal wild und aufregend gewesen waren, dann wieder still und ohne ein Wort von Liebe. "Wie dem auch sei, ich brauche Urlaub."

"Bleiben Sie nicht zu lange fort. Sie werden uns vermissen."

"Was gibt es in Carsely schon zu vermissen? Den Frauenverein? Die Kirchenfeste? Gähn!"

"Das ist ein bisschen brutal, Agatha. Ich dachte, Ihnen machen diese Dinge Spaß."

Nein, für Agatha war Carsely ohne James ein öder Ort, der vor Langeweile strotzte.

"Von wo fliegen Sie?"

"Vom Flughafen Stansted in Essex."

"Und wie kommen Sie dahin?"

"Ich fahre und lasse den Wagen im Langzeitparkhaus."

"Das wird Sie aber doch ein Vermögen kosten, wenn Sie tatsächlich länger bleiben. Soll ich Sie nicht fahren?"

Agatha verneinte stumm. Sie wollte das verschlafene Carsely mit seinen gutmütigen Bewohnern, den Reetdach-Cottages und allem, was dazugehörte, möglichst schnell weit hinter sich lassen.

Es klingelte. Agatha öffnete die Tür, und Detective Sergeant Bill Wong kam herein. Er blickte sich um.

"Sie wollen also wirklich fort?", fragte er.

"Ja, und versuchen Sie gar nicht erst, mich aufzuhalten, Bill."

"Ich glaube nicht, dass Lacey diese Mühe wert ist."

"Mag sein, aber es ist mein Leben."

Bill grinste. Er war halb Chinese, halb Engländer, Mitte zwanzig und Agathas erster echter Freund überhaupt, denn ehe sie in die Cotswolds zog, hatte sie in einer harten Welt gelebt, in der Freundschaften nicht existierten.

"Na gut, wenn Sie unbedingt reisen wollen. Können Sie mir eine Schachtel türkisches Geleekonfekt für meine Mutter mitbringen?"

"Klar."

"Sie sagt, dass Sie unbedingt zum Essen vorbeikommen

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