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Alpha Thriller von Brannan, J. T. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.10.2013
  • Verlag: Bastei Lübbe E-Books
eBook (ePUB)
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Alpha

Die Wissenschaftlerin Evelyn hat schon immer geahnt, dass die Antarktis unvorstellbare Geheimnisse hütet. Eine 40.000 Jahre alten Leiche im ewigen Eis übertrifft allerdings selbst ihre kühnsten Träume: Dieser Urmensch besitzt alle Merkmale des modernen Menschen! Doch rasch verwandelt sich das Ganze in einen Albtraum, denn die Forscher werden attackiert. Allein Evelyn überlebt, die mysteriöse Leiche verschwindet spurlos. Fortan ist die junge Frau auf der Flucht - und von nur einem Ziel getrieben: am Leben zu bleiben, um das Rätsel des Eismenschen zu lösen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 11.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838745220
    Verlag: Bastei Lübbe E-Books
    Originaltitel: Origin
    Größe: 2262 kBytes
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Alpha

3

"Wir haben hier unten etwas gefunden", verkündete Lynn den Teamkameraden in der Matrix-Basis über UHF-Funk.

"Was?", kam die von der Statik verzerrte Antwort.

"Einen gefrorenen Leichnam. Mumifiziert. Möglicherweise sehr alt. Zusammen mit einigen ungewöhnlichen Artefakten."

"Ach?" Lynn konnte die Verwirrung hören. "Was zum Beispiel?"

"Dinge, die wir besser nicht über eine offene Funkverbindung diskutieren", entschied Lynn. "Wir kommen zur Basis zurück."

Der Kurzwellen-Funkspruch wurde von dem Spionagesatelliten der National Security Agency aufgefangen und direkt an die Supercomputer im Hauptquartier der Behörde in Fort Meade, fünfzehn Meilen südwestlich von Baltimore, übermittelt. Innerhalb von fünfzehn Minuten hatte er verschiedene Analyseebenen durchlaufen; aber dann wurde die Nachricht auf Befehl eines einzigen Mannes nicht weiter verfolgt, sondern ging für immer "verloren".

Zornig ballte Stephen Jacobs die Fäuste. Sie waren dem Abschluss so nahe. So nahe! Er konnte nicht zulassen, dass sich etwas dem Traum seiner Organisation in den Weg stellte. Ein mumifizierter Körper, der zusammen mit "ungewöhnlichen Artefakten" im antarktischen Eis begraben gewesen war? Natürlich brauchte das überhaupt nichts zu heißen. Aber Jacobs wusste auch, was es vielleicht bedeuten könnte, und eine solche Entdeckung würde zu viele Fragen aufwerfen, und das genau zur falschen Zeit.

Jacobs seufzte. Er würde mit seinen Vorgesetzten sprechen müssen. Auf keinen Fall durfte etwas den Traum gefährden.

"Was in aller Welt ist das denn nun?", fragte Sam Maunders, ein Seismologe, als alle Teammitglieder wieder zusammen in ihrem provisorischen Zuhause in der Matrix-Basis waren.

"Soweit wir sagen können", begann Lynn, während Devane Bierdosen aus dem Kühlschrank holte und verteilte, "ist es die Leiche eines Mannes – anscheinend identisch mit einem modernen Menschen –, der offenbar vor ungefähr vierzigtausend Jahren unter dem Eis begraben wurde." Als Devane ihr über den Esstisch hinweg ein Bier zuschob, blickte sie auf, lächelte dankend und zog die Lasche auf. Was soll's, dachte sie, während sie einen tiefen Zug aus der Dose tat. So eine Entdeckung macht man nicht jeden Tag.

"Wir haben den Körper in Kleidung vorgefunden, die modern wirkt", fuhr Lynn fort.

"Inwiefern? Was meinen Sie?", erkundigte sich Maunders fasziniert. Das hier war viel aufregender als Arbeitsschichten im Eis, so viel war sicher.

"Fortgeschrittene arktische Schutzkleidung, eine Art leichten, aber stark isolierenden Materials."

"Aber was hat das zu bedeuten? ", fragte Joy Glass, die leitende Computeranalystin.

Lynn schüttelte nur den Kopf. "In diesem Stadium wissen wir es noch nicht."

Anschließend ergingen sie sich in wilden Spekulationen über ihren Fund. Die Atmosphäre war überschwänglich, aufgeregt und einfach nur verrückt. Abgesehen von ihrer eigenen Mission war eine vierzigtausend Jahre alte Mumie viel spannender, als nur seismische Daten zu sammeln und Ozean-Modelle zu entwickeln. Möglicherweise hatten sie eine Entdeckung von welterschütternder Bedeutung gemacht ...

Wenn es denn stimmte , wandte die Wissenschaftlerin in Lynn ein. Um dieser Sache auf den Grund zu gehen, würden sie noch viel mehr Zeit für ihre Untersuchung brauchen und weit mehr Ressourcen. Sie war sich nur zu bewusst, welchen Schaden "Ötzi, der Eismann", die in den Alpen gefun

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