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Angepirscht - Kater Koko ermittelt Vier Kriminalromane in einem eBook von Braun, Lilian Jackson (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2018
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Angepirscht - Kater Koko ermittelt

Die Krimiserie mit Suchtpotenzial: Der Sammelband 'Angepirscht - Kater Koko ermittelt' von Lilian Jackson Braun als eBook bei dotbooks. Die ungewöhnlichen Todesfälle im beschaulichen Pickax häufen sich: Der Leiter einer Kunstgalerie wird tot aufgefunden, in seiner Brust steckt ein Meißel ... Die Hausherrin einer alten Villa und ein Antiquitätenhändler kommen unter mysteriösen Umständen ums Leben. Und eine Künstlerin verschwindet spurlos aus ihrer Pension ... Was andere als tragische Unfälle abstempeln, ruft Jim Qwilleran auf den Plan. Gerade noch Polizei-Reporter, jetzt Journalist bei einer Lokalzeitung, beginnt er zu ermitteln - und verfolgt dank des feinen Instinkts seines cleveren Siamkaters Koko schon bald eine heiße Spur nach der anderen ... 'Die Kombination aus Krimi und Katzen ist ein Leckerbissen für alle Leser, die beides mögen.' Chicago Sun-Times 'Lilian Jackson Braun ist eine Meisterin ihres Fachs: Sie weiß immer ganz genau, wann sie die Katze aus dem Sack lassen muss.' New York Daily News Der erste Sammelband von Lilian Jackson Braun, der Autorin der weltweiten Katzenkrimi-Bestsellerserie, enthält die Einzelbände 'Die Katze, die rückwärts lesen konnte', 'Die Katze, die in den Ohrensessel biss', 'Die Katze, die das Licht löschte' und 'Die Katze, die rot sah' - jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Angepirscht - Kater Koko ermittelt' von Lilian Jackson Braun. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Lilian Jackson Braun (1913-2011) wurde in Massachusetts geboren. Nach der Highschool arbeitete sie als Journalistin und in der Werbebranche, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Ihre Katzenkrimis wurden in 16 Sprachen übersetzt und standen regelmäßig auf der 'New York Times'-Bestsellerliste. Bei dotbooks erscheinen alle Bände von Lilian Jackson Brauns Erfolgsserie: Band 1: 'Die Katze, die rückwärts lesen konnte' Band 2: 'Die Katze, die in den Ohrensessel biss' Band 3: 'Die Katze, die das Licht löschte' Band 4: 'Die Katze, die rot sah' Band 5: 'Die Katze, die Brahms spielte' Band 6: 'Die Katze, die die Postbote spielte' Band 7: 'Die Katze, die Shakespeare kannte' Band 8: 'Die Katze, die Leim schnüffelte' Band 9: 'Die Katze, die Lippenstift liebte' Band 10: 'Die Katze, die Geister beschwor' Band 11: 'Die Katze, die hoch hinaus wollte' Band 12: 'Die Katze, die einen Kardinal kannte' Band 13: 'Die Katze, die Berge versetzte' Band 14: 'Die Katze, die rosa Pillen nahm' Band 15: 'Die Katze, die im Schrank verschwand' Band 16: 'Die Katze, die Domino spielte' Band 17: 'Die Katze, die Alarm schlug' Band 18: 'Die Katze, die für Käse schwärmte' Band 19: 'Die Katze, die den Dieb vertrieb' Band 20: 'Die Katze, die Gesang studierte' Band 21: 'Die Katze, die Sterne sah' Band 22: 'Die Katze, die die Bank ausraubte' Band 23: 'Die Katze, die den Braten roch' Band 24: 'Die Katze, die ins Schwimmen kam' Band 25: 'Die Katze, die Applaus bekam' Band 26: 'Die Katze, die dem Truthahn lauschte' Band 27: 'Die Katze, die Bananen stahl' Band 28: 'Die Katze, die vom Himmel fiel' Band 29: 'Die Katze, die Gedanken las' Band 30: 'Die Katze, die zuletzt lachte'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 889
    Erscheinungsdatum: 01.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482009
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1011 kBytes
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Angepirscht - Kater Koko ermittelt

Kapitel 1

Jim Qwilleran, dessen Name zwei Jahrzehnte lang Setzer und Lektoren zur Verzweiflung getrieben hatte, kam fünfzehn Minuten zu früh zu seinem Termin mit dem Chefredakteur des Daily Fluxion.

Im Vorzimmer nahm er ein Exemplar der Morgenausgabe zur Hand und studierte die Titelseite. Er las die Wettervorhersage (ungewöhnlich warm für die Jahreszeit), die Auflagenhöhe (472 463) und den hochtrabend in Latein gedruckten Slogan des Verlags ( Fiat Flux).

Er las die Titelgeschichte über einen Mordprozeß und eine zweite groß aufgemachte Story über den Gouverneurs-Wahlkampf, in der er zwei Druckfehler entdeckte. Er erfuhr, daß dem Kunstmuseum der Zuschuß von einer Million Dollar gestrichen worden war, übersprang jedoch die Einzelheiten. Einen weiteren Beitrag über ein Kätzchen, das sich in einem Abflußrohr verfangen hatte, ließ er ebenfalls aus. Sonst las er jedoch alles:

Rowdy nach Schießerei mit Polizei geschnappt. Stripper-Fehde in der Altstadt. Steuerverhandlungen: Demokraten sauer - Aktien steigen.

Hinter einer verglasten Tür konnte Qwilleran vertraute Laute hören - Schreibmaschinen klapperten, Fernschreiber ratterten, Telefone schrillten. Bei diesen Geräuschen sträubte sich sein buschiger, graumelierter Schnurrbart, und er strich ihn mit den Fingerknöcheln glatt. Er sehnte sich danach, einen Blick auf das geschäftige Treiben und das Durcheinander zu werfen, das in einer Lokalredaktion vor Redaktionsschluß herrscht, und ging zur Tür, um durch das Glas zu spähen.

Der Lärm war authentisch; der Anblick hingegen - wie er feststellen mußte - ganz und gar nicht. Die Jalousien hingen gerade. Die Schreibtische waren sauber aufgeräumt und nicht zerkratzt. Zerknülltes Papier und zerfetzte Zeitungen lagen nicht auf dem Fußboden, sondern ordentlich in Papierkörben aus Draht. Als er so dastand und bestürzt auf diese Szene blickte, drang ein fremdartiger Laut an sein Ohr, der überhaupt nicht zu den Hintergrundgeräuschen einer typischen Lokalredaktion, wie er sie kannte, paßte. Und dann entdeckte er einen Laufburschen, der gelbe Bleistifte in eine kleine, dröhnende Apparatur einspeiste. Qwilleran starrte das Ding an. Ein elektrischer Bleistiftspitzer! Nie hätte er gedacht, daß es so weit kommen würde. Jetzt merkte er erst, wie lange er fern vom Schuß gewesen war.

Ein anderer Laufbursche in Tennisschuhen kam mit schnellen Schritten aus der Lokalredaktion und sagte: "Mr. Qwilleran? Sie können jetzt hereinkommen."

Qwilleran folgte ihm in das kleine Glasbüro, wo er von einem jungen Chefredakteur mit einem aufrichtigen Händedruck und einem aufrichtigen Lächeln erwartet wurde. "Sie sind also Jim Qwilleran! Ich habe schon viel von Ihnen gehört."

Qwilleran fragte sich, wieviel - und wie schlimm das gewesen sein mochte. In seinem Bewerbungsschreiben an den Daily Fluxion nahm sich der Verlauf seiner Karriere etwas fragwürdig aus: Sportreporter, Polizeireporter, Kriegsberichterstatter, Gewinner des Verlegerpreises, Autor eines Buches über Großstadtkriminalität. Danach eine Reihe von Jobs bei immer kleineren Zeitungen, immer nur für kurze Zeit, gefolgt von einer langen Periode, in der er arbeitslos gewesen war - oder Jobs gehabt hatte, die es sich nicht lohnte anzuführen.

Der Chefredakteur sagte: "Ich erinnere mich an Ihre Berichterstattung über den Prozeß, für die Sie den Verlegerpreis bekamen. Ich war damals ein junger, unerfahrener Reporter und ein großer Bewunderer von Ihnen."

Am Alter und dem geschulten Benehmen des Mannes erkannte Qwilleran in ihm den neuen Typ des Chefredakteurs - einen Vertreter der präzisen, perfekt geschulten Generation, für die eine Zeitung eher eine Wissenschaft ist als eine heilige Sache. Qwilleran hatte immer für den anderen Typ gearbeitet - die altmodischen, ungehobelten Kreuzzügler.

Der Chefredakteur sagte: "Mit Ihrem Hintergrund sind Sie vielleicht von der Stelle, die wi

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