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Aus heiterem Himmel Ein Südstaaten-Krimi von TrueBlood-Autorin Charlaine Harris von Harris, Charlaine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.10.2013
  • Verlag: Feder & Schwert
eBook (ePUB)
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Aus heiterem Himmel

Der fünfte Fall der charmanten Ermittlerin Aurora Teagarden von New-York-Times-Bestseller-Autorin Charlaine Harris. Manchmal kommt der Tod unverhofft - und so landet Teilzeitbibliothekarin Aurora 'Roe' Teagarden mitten in einem außergewöhnlichen Mordfall. Detective Sergeant Jack Burns mochte Roe noch nie, doch deshalb wollte sie ihn noch lange nicht tot sehen - und schon gar nicht wollte sie, dass er aus einem Flugzeug genau in ihren Garten stürzt. Zum Glück weiß sogar die Polizei von Lawrenceton, Georgia, dass Roe nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kann, und streicht sie von der Liste der Verdächtigen. Doch dann passieren noch seltsamere Dinge. Zuerst taucht Roes leicht erregbare Katze mit einem neuen, rosa Halsband auf, dann wird ihr Freund niedergestochen und sie massiv bedroht. Inmitten all des Wahnsinns ist eindeutig eine persönliche Botschaft an Aurora versteckt - und die muss sie entziffern, ehe es zu spät ist. Spannende Unterhaltung von Charlaine Harris, Bestsellerautorin der TrueBlood-Romane. Seit mehr als 25 Jahren schreibt sich die 'New York Times'-Bestsellerautorin Charlaine Harris nun bereits in die Herzen ihrer Leserschaft und kann dabei auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken. Ihre frühen Werke waren noch größtenteils Geistergeschichten, aber bereits während ihrer Studienzeit am Rhode College in Memphis begann sie auch Theaterstücke und Kurzgeschichten zu verfassen. Nach ihrem Studienabschluß arbeitete sie als Schriftsetzerin bei verschiedenen Zeitungen, bis sie die Gelegenheit erhielt, sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren. Nach zwei Einzelromanen, Sweet and Deadly und Secret Rage, begann sie ihre erste Mysteryserie und erhielt gleich für den ersten Band der Aurora-Teagarden-Reihe, Real Murders, eine Nominierung für den Agatha Award. Doch Charlaine Harris suchte neue Herausforderungen, und das Ergebnis war die deutlich düsterere Reihe um Lily Bard, die in Shakespeare, Arkansas, nicht nur knifflige Kriminalfälle löst, sondern auch mit schrecklichen Schatten aus ihrer eigenen Vergangenheit fertig werden muß. Doch erst mit ihrer nächsten Romanreihe um Sookie Stackhouse, der telepathisch begabten Kellnerin aus Louisiana, und ihren Geliebten, den Vampir Bill, fand die Fantasyautorin eine breite Leserschaft. Gleich mit dem ersten Band der Reihe - Dead until Dark -, gewann sie den Anthony Award for Best Paperback Mystery in 2001. Inzwischen wird die Sookie-Stackhouse-Reihe in Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Spanien und Thailand veröffentlicht, und sie läuft seit Herbst 2008 unter dem Namen True Blood äußerst erfolgreich bei dem amerikanischen Fernsehanbieter HBO und in Deutschland auf RTL2. Mit Harper Connelly etablierte Charlaine Harris neben Sookie eine weitere übersinnlich begabte Heldin. Charlaine Harris lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in in Magnolia, Arkansas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 214
    Erscheinungsdatum: 25.10.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867621854
    Verlag: Feder & Schwert
    Serie: Aurora Teagarden Bd.5
    Originaltitel: Dead over Heels
    Größe: 2705 kBytes
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Aus heiterem Himmel

Kapitel 1

Meine Leibwächterin mähte gerade in ihrem rosa Bikini den Rasen, als der Mann vom Himmel fiel. Ich war damit beschäftigt, die Rückenlehne der aufklappbaren Sonnenliege einzustellen, die ich mit einiger Mühe auf der Terrasse aufgebaut hatte.

Ich hatte eine gewisse Vorwarnung erhalten, hatte ich das Summen des Flugzeugmotors doch schon ein paar Sekunden im Ohr gehabt, während ich mich abmühte, die verflixte Lehne irgendwo zwischen platt und streng aufrecht festzustellen. Aber Angel hatte sich einen von diesen winzigen Kassettenrekordern um den Bauch gehängt und trug Kopfhörer. Der Plastikgürtel sah in Kombination mit dem Bikini recht seltsam aus. Dazu brummte noch der Rasenmäher. Sie hatte vom ungewöhnlich dauerhaften Lärm in der Luft gar nichts mitbekommen können.

Leicht verärgert bemerkte ich, dass der Pilot ziemlich dicht über unserem Grundstück kreiste. Wahrscheinlich hatte er Angel entdeckt und wollte sein Glück jetzt auskosten. Derweil schmolz das Eis in meinem Kaffee, mein Buch lag ungelesen auf dem kleinen Gartentisch, und ich rang immer noch mit dem dämlichen Stuhl. Endlich war es mir gelungen, die Rückenlehne in einer einigermaßen lesefreundlichen Position einrasten zu lassen. Ich sah gerade noch rechtzeitig auf, um etwas Großes aus dem Flugzeug fallen zu sehen. Etwas, das ganz grässlich trudelte, Hals über Kopf.

Mein Bauchgefühl erkannte das drohende Unheil Sekunden vor dem zivilisierteren Teil meines Wesens, der lediglich ein verblüfftes ‚Hä? ' zustande brachte. Gott sei Dank gehorchte mein Körper dem Bauchgefühl. Schnell wie der Blitz schoss ich von der Terrasse und einmal quer durch den Garten, um Angel in ihrer vollen Größe von ein Meter achtzig vom Rasenmäher weg und in den Schutz einer Eiche zu schubsen. Wenige Sekunden später hörten wir einen widerlich dumpfen Aufprall.

In der darauffolgenden Stille summte das Flugzeug davon.

"Was zur Hölle war das denn?" Angel waren die Kopfhörer vom Kopf gerutscht, den Aufprall hatte sie also hören können. Ich lag halb auf ihr, was ausgesehen haben muss, als versuche hier ein Chihuahua, mit einer dänischen Dogge zu spielen. Vorsichtig hob ich den Kopf, um mich umzuschauen, obwohl ich mich insgeheim vor dem Anblick fürchtete.

Glücklicherweise war der Mann mit dem Gesicht nach unten gelandet.

Trotzdem hätte ich mich um ein Haar auf den frisch gemähten Rasenübergeben. Bei Angel konnte von ‚fast ' leider keine Rede sein.

"Ich weiß wirklich nicht, warum du mich unbedingt umwerfen musstest", sagte sie, als ihr Magen leer war. Ihre Stimme klang ganz anders als sonst, als sei ihr mit einem Schlag der wunderbar träge Südfloridaakzent vergangen. "Der Typ hätte mich doch um mindestens zwanzig Zentimeter verfehlt."

Langsam und vorsichtig rappelten wir uns wieder auf.

"Ich wollte keinen neuen Rasenmäher kaufen müssen", sagte ich mit zusammengebissenen Zähnen. Irgendwo in einem Hinterstübchen meines Hirns war jemand froh darüber, dass unser Rasenmäher zu denen gehörte, die stehenblieben, wenn man den Griff losließ.

Angel lag richtig mit ihrer Einschätzung. Wenn man nach Kleidung und Frisur des Gelandeten gehen durfte, handelte es sich hier um einen Mann. Um einen Mann, der es für richtig hielt, ein lila-weiß kariertes Hemd mit einer braunen Hose zu kombinieren. Inzwischen konnte ihm das allerdings egal sein, denn die Modepolizei würde ihn jetzt sicher nicht mehr zur Rede stellen. Auf den ersten Blick war auf dem Hemd nur wenig Blut zu entdecken. Der Mann war so gelande

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