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Aus süßer Berechnung Roman von Robb, J. D. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 17.12.2018 per Download lieferbar

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Aus süßer Berechnung

Um diesen Killer zu fassen, muss Eve Dallas selbst zum Lockvogel werden ...
Es ist eine bitterkalte Nacht in New York, als auf der Treppe vor einem leeren Bürogebäude eine tote Frau gefunden wird. Alles sieht nach einem misslungenen Überfall aus, doch Eve Dallas ahnt schon, dass die Leiche bewusst dort abgelegt wurde. Jetzt muss sie nur herausfinden, warum jemand so etwas tun würde. Verdächtige gibt es einige, doch mit der tatkräftigen Unterstützung ihres milliardenschweren Ehemanns Roarke und ihrer toughen Partnerin Peabody, kommt Eve der Lösung des Falls bald näher, denn einige der mächtigsten Männer der Stadt hatten durchaus ein Motiv für den Mord ...

J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Nora Roberts wurde 1950 in Maryland geboren und veröffentlichte 1981 ihren ersten Roman. Inzwischen zählt sie zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt: Ihre Bücher haben eine weltweite Gesamtauflage von 500 Millionen Exemplaren überschritten. Auch in Deutschland erobern ihre Bücher und Hörbücher regelmäßig die Bestsellerlisten. Nora Roberts hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Ehemann in Maryland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 17.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641224608
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Calculated in Death (Death 36)
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Aus süßer Berechnung

1

Ein mörderischer Wind blies ihr die bitterkalte Luft der Novembernacht entgegen, und sie hatte das Gefühl, als schabe er mit spitzen kleinen Messern sorgfältig das Fleisch von ihren Fingern ab. Sie hatte wieder einmal ihre Handschuhe vergessen, aber das war nicht schlimm, denn sonst hätte sie sie wahrscheinlich wie bereits so viele teure Paare Handschuhe bei der Arbeit ruiniert.

Lieutenant Eve Dallas steckte die steifgefrorenen Hände in die warmen Taschen ihres Mantels und sah sich die Tote an.

Sie lehnte unterhalb der kurzen Treppe, über die man in das Souterrain des Hauses kam, an einer Wand, ihr verdrehter Kopf wies auf einen Genickbruch hin, was sie auch ohne Untersuchung durch den Pathologen erkannte.

Eve schätzte sie auf Mitte vierzig. Sie trug keinen Mantel, doch der kalte Wind machte ihr nichts mehr aus. Sie war geschäftsmäßig gekleidet - Hosenanzug, Rollkragenpullover, ordentliche, flache Boots. Wahrscheinlich waren ihre Sachen alles andere als billig, aber die Beurteilung des Outfits überließ Eve am besten ihrer Partnerin Detective Peabody, wenn die erschien.

Eve sah keinen Schmuck und keine Uhr am Arm der Frau.

Keine Hand- und keine Aktentasche auf dem Boden.

Keinen Müll und keine Schmierereien an der Hauswand.

Nur die Tote, die zusammengesunken an der Wand lehnte, als wäre sie dort eingenickt.

Sie wandte sich an die Kollegin, die zuerst vor Ort gewesen war. "Was können Sie mir berichten?"

"Der Notruf kam um 2.12 Uhr. Mein Partner und ich waren gerade in der Nähe und haben uns etwas aus dem Supermarkt geholt. Zwei Minuten später sind wir hier eingetroffen. Der Eigentümer des Gebäudes, ein gewisser Bradley Whitestone, und Alva Moonie standen auf dem Bürgersteig. Whitestone sagte aus, die Wohnung würde gerade renoviert und wäre deshalb unbewohnt. Als er sie Moonie zeigen wollte, haben sie die tote Frau entdeckt."

"Er wollte ihr um zwei Uhr nachts eine Wohnung zeigen?"

"Ja, Ma'am. Die beiden haben ausgesagt, sie wären erst in einem Restaurant und dann in einer Bar gewesen. Tatsächlich sind sie beide ziemlich alkoholisiert."

"Okay."

"Mein Partner hat gesagt, dass sie sich zu ihm in den Wagen setzen sollen, weil Sie doch sicher noch mit ihnen sprechen wollen."

"Ja, natürlich. Aber das hat noch ein bisschen Zeit."

"Wir konnten nur noch feststellen, dass die Frau nicht mehr am Leben ist. Einen Ausweis, eine Tasche, Schmuck und einen Mantel haben wir nirgendwo entdeckt. Sie hat augenscheinlich ein gebrochenes Genick und weist ein paar sichtbare Verletzungen wie eine Schürfwunde an einer Wange und eine aufgeplatzte Lippe auf. Wirkt wie ein eskalierter Überfall. Aber ... so fühlt es sich irgendwie nicht an", schränkte die Beamtin leicht errötend ein.

Eve nickte interessiert. "Warum?"

"Auf keinen Fall wollte ihr irgendwer einfach die Handtasche entreißen, denn dann hätte sie ihren Mantel noch an. Es hat bestimmt etwas gedauert, ihn ihr auszuziehen. Wenn sie gefallen wäre, oder wenn sie irgendwer gestoßen hätte, müsste sie am Fuß der Treppe liegen, statt dort drüben an der Wand zu lehnen, wo man sie vom Gehweg aus nicht sofort sehen kann. Es kommt mir so vor, als hätte jemand sie dort versteckt."

"Sind Sie scharf auf einen Job in meinem Dezernat, Officer Turney?"

"Ich wollte nicht respektlos sein, Lieutenant."

"Das waren Sie auch nicht. Natürlich könnte der Genickbruch auch die Folge eines unglücklichen Sturzes sein. Der Angreifer ist ihr gefolgt, hat sie an einen Fleck geschleift, wo sie nicht gleich zu sehen ist und hat sich dann den Mantel und den Rest geholt."

"Ja, Ma'am", stimmte Turney ihr mit leisem Zweifel in der Stimme zu.

Und auch Eve meinte: "Aber so fühlt es sich nicht an. Allerdings brauchen wir mehr als einfach ein Gefühl. Bleiben Sie auf Ihrem Posten, Officer. Detective Peabody ist unterwegs." Noch während sie dies sagte, zog sie ihren Un

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