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Aynil Lovestories von Bono, Kate (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Aynil

"David, aufwachen, hier ist Frauenbesuch!" Mit einem Stöhnen zog David seine Basecap vom Gesicht und Jasmina traf der Schlag. Solche blauen Augen in einem dazu so enorm interessanten Gesicht hatte sie nicht erwartet. Sie konnte sich nicht erinnern je solche blauen Augen gesehen zu haben. Außer im Fernsehen bei Terence Hill. "Alter, hast du nen Knall?", schimpfte David. "Ne, aber es hat so schön geknallt!", scherzte Frank und lachte sich über seinen eigenen Witz kaputt. Jasmina wäre am Liebsten im Boden versunken. Da stand sie - tropfend, ungeschminkt, Haare auf halb acht - und sah sich einem stahlblauäugigen Terence-Hill-Wunderknaben gegenüber, den sie Babysitten sollte - so wie sie aussah. `Kann ich die Zeit anhalten, in mein Zimmer springen, mich stylen und noch mal wiederkommen? , schickte sie als Stoßgebet gen Himmel. Sie hatte das Gefühl die Antwort des Universums als schallendes Gelächter zu hören. Auszug aus "Das Urlaubsdesaster" Dies sind ein paar Zeilen aus meinen Kurzgeschichten/ Lovestories, die dieses Buch füllen. Vielleicht amüsieren Sie Dich genauso, wie sie mich selbst gefesselt haben. Es hat Spaß gemacht, sie zu schreiben und fast alle Geschichten sind größtenteils real passiert, von mir verändert oder ausgeschmückt. Alle Namen wurden frei erfunden und haben nur zufällig Ähnlichkeit mit realen Personen. Viel Spaß KateBono Kate Bono, alleinerziehende Mama von zwei fast erwachsenen Mädels , Personalfachfrau, Kundalini-Yoga-Lehrerin, Webmasterin, Facebookerin, Bloggerin, Lektorin, Autorin und Kriegerin auf einem ewigen spirituellen Pfad. Kate Bono stammt aus Hessen, wohnt mittlerweile in Koblenz am Rhein. "Zu schreiben und ein Buch herauszubringen war schon von klein auf mein Traum und Ziel. Ich habe ein dutzend Bücher begonnen, aber keine Disziplin gehabt, eines wirklich zu beenden. Ich las viele Dinge von anderen Korrektur - Bücher, Diplomarbeiten usw. bis ich das Buch eines Freundes lektorierte und korrigierte - ich war dabei, als er die erste Seite geschrieben hatte und ich sie in Word einbaute, bis hin zum Veröffentlichen bei BoD. Seitdem hatte ich den Mut, mich selbst an mein erstes Werk bis zum Schluss zu setzen und es zu veröffentlichen." Here we are :) Fantasie hat keine Grenzen!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 232
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741211935
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 989 kBytes
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Aynil

Kapitel I

Just a Tattoo...

S ie hätte fast vergessen nach dem stressigen Vormittag im Büro noch beim Tattoostudio vorbei zu fahren. Eigentlich wollte sie nur nach Hause. Heute war nicht ihr Tag, sie hatte verschlafen und dementsprechend sah sie auch aus. Die Haare etwas verwirrt zum Zopf zusammen gebunden, sie konnte sich nicht erinnern, wann sie das letzte Mal im Büro Turnschuhe getragen hatte, dazu noch ihre alte schwarze Sweatshirtjacke. Heute hatten sie allerdings auch keinen Publikumsverkehr im Haus, also war das nicht ganz so tragisch.

Ihre Parkplatzbestellung beim Universum sorgte dafür, dass fast direkt vor dem Haus des Memento noch ein Parkplatz frei war. Sie musste ja nur kurz rein und ihre Anzahlung leisten. Luke, bei dem sie den Termin haben würde, war auch direkt vorne an der Anmeldung und nahm die 50 Euro entgegen.

Noch drei Monate, oh Mann so lange , dachte sie, doch allein der Gedanke, dass sie sich endlich trauen würde, versetzte sie in gute Laune. Luke gab ihr die Bestätigung für die Anzahlung. Als sie sich den Geldbeutel in ihre Handtasche steckend zum Gehen abwandte, stieß jemand mit Schwung die Tür auf und trat ins Studio. Luke rief ihr zum Abschied hinterher sie solle die Vorlagen beim Termin nicht vergessen, während ihr Blick auf einen ziemlich cool tätowierten Arm fiel. Im Vorbeigehen wan derte ihr Blick vom Arm nach oben und sie blickte in ein sehr sympathisches Gesicht. Allerdings ging das alles ziemlich schnell und mit einem möglichst coolen lockeren: "Adios Amigos", verließ sie das Studio. Die Gedanken nur noch beim zukünftigen Stichtag.

D ie Sonne schien an diesem ziemlich kalten Februartag, als er sich gerade einen Parkplatz suchte, um zu seinem nächsten Termin beim Memento zu gehen. Dieses Mal wollte er sich am Rücken weiter tätowieren lassen. Es war Feierabendverkehr und die Hölle los, doch er hatte unerwartet Glück, direkt vor dem Studio war einer frei. Er betrat das Gebäude und ging die Treppe hoch, nahm dabei zwei Stufen auf einmal und stieß locker die Tür auf. Da sah er sie. Sie drehte sich gerade lachend herum, Luke stand am Tresen und hatte mit ihr geredet. Sie hatte ihn bestimmt gar nicht richtig wahr genommen und rauschte mit einem fröhlich coolen: "Adios Amigos", an ihm vorbei durch die Tür. 'Wow!'

Erst als Luke ihn lachend anquatschte, ob er dort so angewurzelt stehen bleiben wollte, wurde ihm bewusst, dass sie ihm den Atem geraubt hatte.

"Wer war das?", fragte er Luke.

"Na, eine Kundin, die gerade ihre Anzahlung für s Tattoo gemacht hat!"

"Nein, das meine ich nicht... wie heißt sie, wer ist sie?"

"Mimimimimi!" Luke äffte ihn belustigt nach und ging in den Behandlungsraum. "Jetzt komm schon, dein Tattoo wartet!"

Er atmete tief durch und wie in Zeitlupe ging er hinter dem Tätowierer her und legte sich mit dem Bauch nach unten auf die Liege.

"Was weißt du über sie? Ich mein, wenn sie sich tätowieren lassen will, weißt du doch wie sie heißt!"

"Ja, das weiß ich, aber ich sag es dir nicht." Luke zog sich seine schwarzen Einmalhandschuhe geräuschvoll schnappend über und lachte kopfschüttelnd.

"Junge, was ist los mit dir? Du hast sie fünf Sekunden gesehen und gehst ja voll ab. Bestimmt ist sie verheiratet und hat siebzehn Kinder!"

Dann blickte er seinen Kumpel an, dachte kurz nach und grinste. 'Was ein Spiel!'

"Okay, ich sag dir was. Ihr Termin ist am 13.05. um 14:30 Uhr. Mach was draus!"

D ie Zeit zog sich wie Kaugummi. Für zwei Menschen, derselbe Tag, derselbe Termin, doch aus zwei völlig unterschiedlichen Gründen. Und einer der beiden, wusste nicht mal, wie wichtig es dem anderen Menschen zu sein schien, dass dieser Tag kam. Beide hatten sich den Tag groß im Kalender angemalt. Eigentlich jeden Tag fragte er sich selbst, ob er noch al

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