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Böse Vögel lassen Federn Meg Langslows vierter Fall von Andrews, Donna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Böse Vögel lassen Federn

Von schrägen Vögeln und einer ziemlich toten Leiche ... Eigentlich will Meg ihrem Bruder nur einen kleinen Gefallen tun, als sie einwilligt, in seiner Firma auszuhelfen. Sie soll herausfinden, was es mit den seltsamen Ereignissen dort auf sich hat, denn jemand scheint sich in das Netzwerk eingeloggt und Firmendaten manipuliert zu haben. Inmitten der Computernerds taucht dann aber plötzlich eine Leiche auf: Der nervige Büroclown hat sich diesmal keinen makabren Scherz erlaubt, sondern liegt tatsächlich tot auf dem elektrischen Postwagen, der an den Schreibtischen vorbeifährt. Und ausgerechnet Megs Bruder ist der Hauptverdächtige ... Band 4 der Cosy-Crime-Reihe um Meg Langslow. eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung. Donna Andrews wurde in Yorktown, Virginia, geboren - wie die Protagonistin ihrer humorvollen Vogel-Krimireihe, Meg Langslow. Andrews erster Roman, Komische Vögel sterben tragisch, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die internationalen Krimipreise Agatha, Anthony und Barry Award, den St. Martin's Press Malice Domestic Award für den besten traditionellen Kriminalroman sowie den Romantic Times Award als bester Debütroman. Donna Andrews lebt in Reston, Virginia. Website der Autorin: www.donnaandrews.com/.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 367
    Erscheinungsdatum: 21.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732562725
    Verlag: Bastei Lübbe AG
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Böse Vögel lassen Federn

KAPITEL 1

"Mutant Wizards" , meldete ich mich. "Bitte bleiben Sie dran."

Ich wechselte mit dem Hörer zum linken Ohr, hielt ihn mit meiner mehr schlecht als recht verbundenen Linken und stach auf den Knopf ein, der dazu gedacht war, auf die andere Leitung umzuschalten.

"Iss dich schlank" , sagte ich. "Bitte bleiben Sie dran."

Als ich die Hand ausstreckte, um den Knopf für die erste Leitung zu drücken und mich mit dem Anrufer der Wizards zu befassen, hörte ich ein gurgelndes Geräusch.

Ich blickte auf und sah, dass der automatische Postwagen angekommen war, während ich mit den Leitungen jongliert hatte. Oben drauf lag ein Mann, den Kopf zurückgeworfen, einen Arm ausgestreckt, während die andere Hand das Heft eines Messers umklammerte, das sich über seiner Brust erhob. Wieder gurgelte er. Rote Tropfen fielen von seiner ausgestreckten Hand auf den Teppich.

"Wirklich lustig, Ted", sagte ich und streckte die Hand nach dem Schalter aus, der den Postwagen weiterschicken würde. "Du darfst gern später wiederkommen und den Teppich von dem Theaterblut säubern."

Ich konnte ihn kichern hören, als der Wagen piepte und davonschlingerte, einem unsichtbaren ultravioletten Pfad folgte, der ihn aus dem Empfang in den Bürobereich führte.

Ich hatte mich inzwischen daran gewöhnt, einen Satz Metallfächer, etwa eins achtzig lang und eins zwanzig breit, aus eigener Kraft durch den Korridor kriechen zu sehen, aber ich verlor allmählich die Geduld im Hinblick auf die unersättliche Gier der Mitarbeiter, irgendwelche albernen Streiche mit dem Postwagen zu spielen.

Ted lehnte sich kopfüber aus dem Wagen, wedelte vielsagend mit dem Gummimesser und schnitt Grimassen, bis der Wagen schließlich nach links abbog und verschwand.

Ich musterte den Boden, um nachzusehen, ob er dieses Mal vielleicht weitere Wertgegenstände zurückgelassen hatte - nach seiner ersten Tour durch den Empfangsbereich hatte ich fünfundachtzig Cents in Münzen und seine Geldautomatenkarte gefunden, und ein Kollege hatte bereits einen Schlüsselbund abgegeben, der vermutlich auch ihm gehörte. Nein, offenbar waren seine Taschen inzwischen leer.

Ich fragte mich, wie lange es dauern würde, bis er sich auf die Suche nach seinen Sachen begab - ich jedenfalls hatte nicht die Absicht, ihm damit hinterherzulaufen.

Mein Blick fiel auf die junge Aushilfskraft, die ich in der Telefonzentrale einarbeitete. Oh-oh. Ihre Augen waren riesengroß, und sie presste mit beiden Händen ihre Handtasche an die Brust.

"Was ist ihm zugestoßen?", fragte sie.

"Ignorieren Sie Ted einfach", sagte ich. "Er ist der Büroclown. Aber er ist harmlos."

Ich konnte ihr ansehen, dass sie mir nicht glaubte.

"Und was ist damit?", fragte sie und deutete über meine Schulter hinweg.

Ich folgte dem Fingerzeig.

"Oh, das ist nur George, der Bürogeier", sagte ich. "Der ist ebenfalls harmlos."

Als er sah, dass ich ihn anschaute, pendelte George von einem Fuß auf den anderen, ruckte mit dem Kopf auf und nieder und zog die Schultern hoch. Ich nahm an, dass sein Verhalten etwa das Geieräquivalent zu einer Katze darstellte, die ihren Kopf am Bein des Menschen rieb, wenn sie hörte, dass eine Dose geöffnet wurde. Jedenfalls hatte George an meinem zweiten oder dritten Tag damit angefangen, und zwar als ihm klar geworden war, dass ich diejenige bin, die die Mahlzeiten verteilt. Inzwischen fand ich das sogar schon irgendwie liebenswert - zweifellos ein Zeichen dafür, dass ich schon viel zu lange bei den Mutant Wizards war.

Die Aushilfe schob sich zentimeterweise aus der Gefahrenzone, als rechnete sie damit, dass George über sie herfallen würde.

"Keine Sorge", sagte ich. "Er kann nicht fliegen. Er hat nur einen Flügel. Einer der Mitarbeiter hat ihn vor ein paar Hunden gerettet und als Maskottchen hergebracht."

Ich gelob

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