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Bilder des Bösen Kriminalroman von Hasler, Britta (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Bilder des Bösen

Wenn sich der Schleier hebt und den Abgrund offenbart ... Der Kriminalroman 'Bilder des Bösen' von Britta Hasler jetzt als eBook bei dotbooks. Wien, 1906: Rot gelocktes Haar, ein schlanker Körper - das Mädchen, welches die Privatdetektive Lischka und Pawalet eben noch auf einer Fotografie gesehen haben, liegt nun tot vor ihnen. Es ist bereits das siebte Opfer einer brutalen Mordserie, verstümmelt durch die Hand eines Täters, der es auf Prostituierte abgesehen hat. Die Polizei bittet die beiden Männer um Mithilfe, aber als Pawalet beobachtet wird, wie er von einem weiteren Tatort verschwindet, wird er zum Hauptverdächtigen. Mit Lischkas Unterstützung ermittelt er im Untergrund weiter und stößt dabei auf einen florierenden Schwarzmarkthandel mit pornografischen Fotografien, der ihn bis in die elitären Kreise Wiens führt - und zu einem Geheimnis, das die Grausamkeit der Morde bei Weitem übertrifft ... Aufwühlend. Erotisch. Erbarmungslos. Ein Roman, so dunkel wie die menschliche Seele. Jetzt als eBook kaufen und genießen: Nach dem Erfolgsroman 'Das Sterben der Bilder' ist 'Bilder des Bösen' der zweite mitreißender Kriminalroman von Bestsellerautorin Britta Hasler. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. JETZT BILLIGER KAUFEN! Überall, wo es gute eBooks gibt.

Britta Hasler, Jahrgang 1982, studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Stuttgart. Ihr Studium finanzierte sie auf ungewöhnliche Art: als professionelle Domina. Diese Erfahrung verarbeitete sie unter dem Pseudonym Nora Schwarz in ihrem ersten Buch "Lessons in Lack". Ihr kunst- und literaturgeschichtliches Studium inspirierte sie zu ihrem ersten Kriminalroman "Das Sterben der Bilder". Die Website der Autorin: www.britta-hasler.de Die Autorin im Internet: www.facebook.com/britta.hasler Bei dotbooks veröffentlichte Britta Hasler die Romane 'Das Sterben der Bilder' und 'Bilder des Bösen'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 430
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958249912
    Verlag: dotbooks GmbH
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Bilder des Bösen

Prolog

Samstag, 14. April 1906, 19.27 Uhr, Leopoldgasse, Wien

Als der kleine Bodo aus dem Wohnzimmer lief, beide Hände zitternd auf den Hosenboden gepresst und mühsam das Weinen unterdrückend, legte sein Vater den Rohrstock beiseite und trank mit zufriedenem Schnaufen einen Schluck Portwein. Ihm entging der entsetzte Blick seiner Ehefrau, die wie versteinert am anderen Ende des Zimmers an der Wand stand. Er stellte das Glas ab und sah sie an.

"Ist gut, Ilse. Du kannst dich wieder bewegen. Aber du wirst ihn nicht trösten, hörst du?"

Seine Frau löste sich zögernd aus ihrer Ecke neben dem Kamin. Wie eine Katze, die nicht weiß, ob eine Gefahr schon vorbei ist, stand sie unschlüssig am Rand des Teppichs.

"Du hältst mich für einen Unmenschen?", fragte er.

Ilse schwieg, starrte ihn aber mit dem bebenden Blick an, den sie immer aufsetzte, wenn sie ihren Sohn nicht vor ihm beschützen konnte.

"Sag schon. Hältst du mich für einen Unmenschen?", forderte er sie heraus.

Sie schüttelte den Kopf. "Du ... musst nicht so hart zu ihm sein", wisperte sie. "Er ist zehn."

"Alt genug, um diese Dinge zu verstehen. Ich ziehe einen Sohn groß. Einen Mann. Kein degeneriertes Kaninchen."

Er sah befriedigt, wie Ilse zusammenzuckte. Wenn sie Bodo doch nur nicht so verhätscheln würde! Eigentlich müsste er auch sie schlagen, damit sie nicht länger seinen Erziehungsidealen zuwiderhandelte. Aber beim Gedanken daran, seine Frau zu züchtigen, so wie er es mit seinem Sohn tat, wurde ihm ganz übel. In seiner Brust zog sich alles zusammen, und er musste schnell noch einen Schluck Portwein nehmen. Schlagartig war es vorbei mit seinem kleinen Triumph, und er spürte nur noch eine quälende Unruhe und Leere in sich. Er ertrug den Anblick des Rohrstocks nicht länger und legte ihn auf den Boden. Das Gefühl des glatten Bambus durchzuckte ihn wie ein Stromschlag. Ihm fiel ein, dass er noch etwas zu erledigen hatte. Etwas, das er seit Wochen vor sich herschob. Eine Sache, die mit jedem Tag dringlicher wurde und sein Leben immer mehr durcheinanderbrachte. Rasch stand er auf. "Ich muss noch einmal fort, Ilse." Er trat auf sie zu und strich ihr über die Wange. Sie wich nicht aus, aber er sah in ihren Augen, dass sie es gern getan hätte.

"Ich will, dass unser Sohn sich in der Schule prügelt", sagte er leise. "Dass er Fröschen den Arsch aufbläst oder meinetwegen Steine in Fensterscheiben schmeißt. All das wäre altersgemäß, verstehst du?"

Ilse nickte zaghaft. Er ergriff ihr schmales Kinn. Wie dünn sie geworden war. Missbilligend spürte er den Knochen unter ihrer gespannten, blassen Haut.

"Ich würde unseren Bodo niemals züchtigen, wenn er ein normaler Junge wäre. Und wenn sich das nicht ändert, dann müssen wir ... ihn zu einem guten Arzt bringen. Und wenn es dieser blasierte Jude aus der Berggasse ist!"

Er löste sich von ihr und ging aus dem Zimmer. Es war eine ungewöhnlich warme Nacht für April, und aus dem nahen Augarten hörte er das ausgelassene Lachen von Frauen. Bis zur Karmelitergasse war es ein ganzes Stück, aber seine Erregung würde sich bei dem Spaziergang vielleicht auf ein erträgliches Maß abkühlen.

Er beschleunigte die Schritte. Die Abendluft war lau, im Westen leuchtete der Himmel über den Dächern noch ein wenig rosa. Man sollte ausgehen an einem solchen Abend! Im offenen Fiaker über den Ring fahren, an der Seite eine Frau, die für alles zu haben war. Mit einer Flasche Champagner in einem der Gärten sitzen und seine weinerliche, stumm klagende Ehefrau vergessen und natürlich auch die Missgeburt von einem Sohn.

Er atmete tief ein und schüttelte heftig den Kopf, um die Bilder loszuwerden. Mit pochendem Unbehagen merkte er, dass sie nichts als Zuckerguss waren über einem schimmeligen Kern. Seine Bedürfnisse waren andere. Und obwohl Wien in dieser Zeit von Frauen zu wimmeln schien, die sich darauf einstellten, so machte es

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