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BLACK FLAGGED ALPHA Thriller von Konkoly, Steven (eBook)

  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)
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BLACK FLAGGED ALPHA

Black Flagged Alpha ist der Auftakt einer kompromisslosen, hochexplosiven Action-Reihe im Stil der Fernsehserie 24, die in den USA bereits über eine halbe Million Leser begeisterte. 'Ein extremer Adrenalinrausch.' [Amazon.com] Inhalt: Daniel Petrovich ist Agent des BLACK FLAG-Programms, und vielleicht der gefährlichste Mann, den das Geheimprojekt des Verteidigungsministeriums hervorgebracht hat. Sein Job bringt es mit sich, dass er Geheimnisse kennt, die in den Tiefen des Pentagon verborgen liegen, und von denen kaum jemand etwas weiß. Dann wird Petrivich erpresst - eine letzte Mission, ein letzter Auftrag. Doch was ein Routine-Auftrag sein soll, lässt sein mühsam aufgebautes 'normales' Leben in wenigen Augenblicken wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Nun wird er gnadenlos gejagt. Einzig seine Fähigkeiten können ihn jetzt noch retten. Die dunkle Seite seines Lebens. Eine Seite, in der es keine Grenzen gibt - und keine Loyalitäten. Der Wettlauf gegen die Uhr beginnt ... Steven Konkoly graduierte an der United States Naval Akademie und war acht Jahre lang in verschiedenen Positionen sowohl innerhalb der Navy als auch des Marine Korps tätig. Gegenwärtig lebt er mit seiner Familie im Süden von Maine, wo er für ein bedeutendes Pharmaunternehmen tätig ist. Er veröffentlichte seine erste Erzählung, The Jakarta Pandemic, im Jahr 2010.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958352476
    Verlag: Luzifer Verlag
    Serie: Black Flagged .1
    Größe: 2196 kBytes
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BLACK FLAGGED ALPHA

Black Out

8. April, 1999, 14.35 Uhr, einige Meilen außerhalb von Vizic, Serbien

Marko Resja spähte vorsichtig über den Rand der schroffen Steinmauer und musterte die Veranda der Blockhütte durch ein besonders auflösungsstarkes Fernglas. Durch den unablässigen Regenguss hindurch konnte er vier Männer zählen, was er als günstig erachtete.

Mit dem ganzen, an einem Fleck zusammenstehenden Sicherheitspersonal sollte es ihm keine Probleme bereiten, sich ungesehen an sie anzuschleichen. Er duckte sich auf den schwammigen, mit Piniennadeln bedeckten Boden und lehnte sich dann gegen einen scharfen, granitenen Block, welcher zum Teil in das Umfassungsgemäuer des Geländes eingebaut war.

Der Grenzwall an sich bestand aus wahllos aufeinandergeschichteten, unebenen Steinen, die man auf allen Seiten um die Blockhütte herum aufgetürmt hatte, und die behelfsmäßig aufgeschichtete Mauer markierte die Trennlinie zwischen dem freigelegten Land und dem undurchdringlichen Fruska Gora Nationalpark .

Marko war vor einer Stunde an dem Steinwall angekommen, behindert und verlangsamt vom selben unnachgiebigen Regen, wegen dem auch die NATO-Bomber seit mehr als einer Woche nicht mehr hatten starten können. Verborgen im dichten Geäst hinter der zerklüfteten Barriere konnte er in der Ferne das Brüllen der Jets selbst durch das andauernde Toben des Sturmes hinweg hören. Er vermutete, dass die NATO-Piloten, ungeduldig und nicht weiter gewillt auf günstiges Wetter zu warten, aus sicherer Entfernung die Luftverteidigung von Belgrad testeten.

Er sah hinaus in den Wald aus wogenden Nadelbäumen, bevor er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Blockhütte richtete. Die zweigeschossige, aus Steinen und Balken aufgebaute Struktur wirkte modern und stabil genug, um einer Artillerieattacke standhalten zu können. Eine ähnlich geartete, einstöckige Garage, stand zwischen ihm und der Hütte und behinderte teilweise seine Sicht auf das eigentliche Ziel.

Srecko Hadzic, der kaltblütige Anführer des paramilitärischen, serbischen Panther-Netzwerkes, hatte die Hütte zum alleinigen Zweck erbauen lassen, um darin seinen Bruder vor allzu neugierigen Blicken zu verstecken. Von NATO-Kommando-Einheiten, welche innerhalb Serbiens tätig waren, waren entsprechende Gerüchte in Umlauf gebracht worden, die sich innerhalb der oberen Befehlshierarchie festgesetzt und für eine Paranoia nahe der Hysterie gesorgt hatten, wodurch Hadzic sich aktuell mehr denn je vor einer Entführung Pavles fürchtete, als um seine eigene Person besorgt zu sein. Tragischerweise für Hadzic verhielt es sich beim Vizic Gelände um eines der am schlechtesten gehüteten Geheimnisse in Belgrad.

Er riskierte einen weiteren Blick über den Rand der Mauer, um sicherzugehen, dass sich alle vier Männer nach wie vor auf der Veranda aufhielten. Durch den nahezu undurchdringlichen Regenschauer konnte er nun das orangefarbene Glühen von Zigaretten erkennen. Er rechnete nicht damit, dass einer der Männer den behaglichen Schutz der Veranda verlassen würde, durfte aber nicht vergessen, dass es sich bei ihnen um gegenwärtige oder vielleicht auch ehemalige Mitglieder serbischer Spezialeinheiten handelte, die man ungeachtet der lässigen Arbeitsweise, welche oftmals mit dem paramilitärischen Sektor assoziiert wurde, persönlich für diesen Einsatz rekrutiert hatte. Weitere drei Männer hatten sich jetzt Radovan Grahovac, Hadzics Sicherheitschef, angeschlossen, um sich in der Hütte mit Pavle zu treffen.

Sie waren alle in Zivil erschienen, was den Gedanken nahe legte, dass die Crew nach der Zusammenkunft womöglich direkt in Richtung Norden aufbrechen würde, für eine ausgelassene Nacht mit Prostituierten und Alkohol an der Uferpromenade der Donau in Novi Sad. Unter der Zivilkleidung trug jeder Mann allerdings ein gedrungenes Sturmgewehr sowie eine Pistole mit sich. Unter gewöhnlichen Umständen hätte er sich nicht mit dieser Grupp

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