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Blutige Insel. Ostfrieslandkrimi von Jensen, Dörte (eBook)

  • Verlag: Klarant
eBook (ePUB)
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Blutige Insel. Ostfrieslandkrimi

Am Strand der ostfriesischen Insel Norderney liegt die Leiche einer jungen Frau. Die Mitarbeiterin des Luxushotels "Friesenkönig" wurde brutal in der Nordsee ertränkt. Steckt ein abgehängter Konkurrent des "Friesenkönigs" hinter der schrecklichen Tat? Die Schlagerpartys des Hotels sind legendär und locken zahlreiche Gäste an. Doch plötzlich reiht sich eine Katastrophe an die nächste: Bei der letzten Veranstaltung eine Explosion, nun der Mord ... Bei seinen Ermittlungen stößt Kommissar Joost Kramer auf Drohbriefe, die ausgerechnet den charismatischen Discjockey des "Friesenkönigs" schwer belasten. Außerdem auf eine Frau, die wie ein Geist plötzlich auftaucht und wieder verschwindet und dem Opfer erstaunlich ähnlich sieht. Die Zusammenhänge lassen sich kaum entschlüsseln, denn der Kommissar hat es diesmal mit einem Widersacher zu tun, der keinen Fehler zu machen scheint und vor nichts zurückschreckt... In der "Ein Fall für Joost Kramer" - Reihe sind bisher erschienen: 1. Blutiger Wahn 2. Blutige Affäre 3. Blutiger Verrat 4. Blutiger Pfad 5. Blutige Küste 6. NEU: Blutige Insel Die Ostfrieslandkrimis von Dörte Jensen können unabhängig voneinander gelesen werden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783965860926
    Verlag: Klarant
    Größe: 329 kBytes
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Blutige Insel. Ostfrieslandkrimi

Schlagerparty

Norderney, Mai

"Wollen wir es heute Abend bei der Schlagerparty mal wieder so richtig krachen lassen?" Ricarda sah ihren Lebensgefährten Joost Kramer erwartungsvoll an.

"Ich mag den Rummel nicht." Der Kommissar öffnete ein Fenster in der Pension Friesenbrise. Ein leichter Wind ließ die Vorhänge tanzen. "Mir wäre es lieber, wenn wir nach dem Abendessen einen Spaziergang zum Nordstrand machen und uns die Kitesurfer ansehen würden."

"Ist Gerrit heute auch dort?"

Joost schüttelte den Kopf. "Als Polizist hat er bei den Schlagerpartys viel zu tun. Während der Veranstaltungen kommt es immer wieder zu Sachbeschädigungen und Schlägereien."

"Wenn er auf uns aufpasst, können wir doch unbesorgt feiern", freute sich Ricarda. "Falls du mich nicht begleiten möchtest, werde ich allein hingehen und mit DJ Inselzauber flirten. Der ist ein richtiger Sonnyboy und ..."

"Das ist Erpressung!" Joost drehte sich zu Ricarda um, die gerade eine dünne Jacke in den Schrank hängte.

"Herr Kommissar, wollen Sie mich deswegen verhaften?" Grinsend streckte Ricarda ihm die übereinandergelegten Arme entgegen, damit er sie mit Handschellen fixieren konnte.

"Ich könnte dich in Schutzhaft nehmen lassen."

"Möchtest du diese Nacht wirklich ohne mich verbringen?"

"Sicherlich nicht!" Joost seufzte. "Wenn dir so viel daran liegt, gehen wir nach dem Abendessen zum Friesenkönig. Wollen wir in der Pension essen oder möchtest du ausgehen?"

"Der Milchreis soll hier fantastisch sein. Ich kann mich kaum erinnern, wann ich den zum letzten Mal gegessen habe." Ricarda legte einen Pullover in den Schrank und stellte die ausgeräumte Reisetasche daneben. "Ich habe einen Bärenhunger. Während der Überfahrt habe ich nur einen Schokoriegel gegessen und ..."

"... zwei Glas Sekt getrunken", ergänzte Joost grinsend und nahm sie in die Arme.

"Das ist mein liebstes Urlaubsfrühstück! Ich freue mich auf unsere freien Tage." Ricarda küsste ihn.

"Ich mich auch!" Der Kommissar drückte seine Freundin an sich. "Nach den aufregenden Wochen wird uns eine Auszeit sicherlich guttun."

"Was ist denn da los?" Nach einem üppigen Abendessen, das aus zwei Tellern Milchreis mit Sanddorn bestanden hatte, deutete Joost auf die Menschenmenge, die sich vor dem Eingang des Hotels Friesenkönig gebildet hatte.

"Die Leute sind wegen der Schlagerparty da. Bei der Veranstaltung ist immer so viel los." Ricarda stellte sich neben Joost an das geöffnete Fenster in der Pension. "Ich kann bereits die Musik hören. Ist das nicht der Hit Sonne, Sand und Sehnsucht der Sängerin Madame ?"

"Keine Ahnung." Der Kommissar zuckte mit den Schultern. "Dann wollen wir uns mal ins Getümmel stürzen."

Sie verließen die Friesenbrise und schlenderten Hand in Hand über die Kaiserstraße zum nahe gelegenen Friesenkönig.

"Hier ist aber viel Security!", stellte Joost nach einem sachkundigen Blick auf die schwarz gekleideten Männer fest, die rechts und links des Eingangs standen und die Feierwütigen kontrollierten. "Gibt es ein Problem?", fragte er einen muskulösen Wachmann, als dieser einen Blick in Ricardas Handtasche warf.

"Reine Routine", antwortete er mürrisch. "Bitte gehen Sie weiter."

"Das gefällt mir nicht." Joost drückte einer der drei jungen Mitarbeiterinnen, die im pompösen Eingangsbereich den Eintritt von zwanzig Euro kassierten, das Geld in die Hand. Nachdem Ricarda und er einen Einlassstempel bekommen hatten, sah sich der Kommissar um. "Hier sind auch Sicherheitskräfte und ..."

"Jetzt mach dich mal locker!" Ricarda knuffte ihn in die Seite. "Du bist im Urlaub. Wo geht es zur Schlagerparty?", fragte sie eine Angestellte, die mit ihrer dunkelblauen Bluse gut zu erkennen war.

"Die findet in der Diskothek im Keller statt. Die Treppe ist dort." Die Mitarbeiterin deutete nach rechts.

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