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Blutige Nordlichter Ein Norwegen-Krimi mit Hintergedanken von Brühl, Julia Susanne Yovanna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2017
  • Verlag: epubli
eBook (ePUB)
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Blutige Nordlichter

Janina, eine junge Frau aus Deutschland hat in Norwegen einen Neuanfang gewagt. Zunächst läuft alles wie geschmiert: Das Studium ist anspruchsvoll, doch es macht ihr Spaß und sie verliebt sich in einen Mitstudenten. Die beiden werden rasch ein Paar. Doch ihr anfängliches Glück verfliegt schlagartig, als ihrem Partner auf einer gemeinsamen Tour im Fjell Nordnorwegens etwas zustößt. Ihr Freund Hendrik scheint in eine delikate Angelegenheit verwickelt zu sein. Ein beinahe vergessener Vorfall ist mit einem Schlag wie-der aktuell, als einige mysteriöse Ereignisse eintreten, die erste Opfer fordern. Janina stolpert ahnungslos in einen Strudel aus Intrigen, Habgier und sogar Mord, aus dem ihr nur einer wieder her-aus helfen kann: Kommissar Johnsen.

Julia Brühl wuchs im südwestlichen Raum Münchens auf. Ihre Eltern erzogen sie zu eigenständigem Denken und Handeln. Gerechtigkeit und Verantwortungsbewusstsein spielten in der Erziehung eine ebenso große Rolle wie die Liebe zur Natur. Inzwischen lebt und arbeitet sie mit ihrem Mann im Berchtesgadener Land. 'Blutige Nordlichter' ist ihr erster Kriminalroman, den sie veröffentlichen ließ. Geprägt durch die Literatur unterschiedlichster Genres, ist ein eigener, mitunter lockerer Schreibstil entstanden. Inspiriert durch die Erlebnisse ihrer vielen Reisen und den verschiedenen Facetten menschlicher Charaktere, die sie bislang kennen gelernt hatte, widmet sie sich in ihrer Geschichte dem Land, dass sie mittlerweile gut kennen und lieben gelernt hat: Norwegen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 25.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741895944
    Verlag: epubli
    Größe: 253kBytes
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Blutige Nordlichter

Durch Matthis hatte Mia eine wichtige Lektion fürs Leben gelernt: Menschen brauchen Ziele im Leben, Dinge, die sie antreiben und natürlich auch Erfolgserlebnisse, für die es sich lohnt zu kämpfen.

Dieser Junge war Mias Antrieb. Immer wenn sie ihre positive Einstellung zu verlieren drohte und, gerade zur dunklen Jahreszeit, wenn viele Bewohner des hohen Nordens in depressive Stimmungen verfielen, dachte sie an diesen lebenslustigen Blondschopf.

Matthis, dieser bedauernswerte Junge, konnte allem etwas Positives abgewinnen und er wurde dem Namen gerecht, den seine Eltern für ihn gewählt hatten.

Er hatte gelernt, sich selbst, ganz ohne Arroganz, als das zu sehen, was jeder Mensch ist:

Ein Geschenk Gottes.

Dabei war es ihm völlig egal, ob oder von welchem Gott. Ein Lächeln huschte über Mias Gesicht, als sie daran dachte, wie sie einmal versucht hatte, Matthis Gott nahezubringen. Er hatte ihren Schilderungen von Jesus Christus aufmerksam zugehört. Dann hatte dieser Junge im Rollstuhl ihr geantwortet, dass er sich über Religion nie große Gedanken gemacht hatte.

Ihm ging es einzig und allein darum, dass jeder Mensch in der Lage war, Dinge zu tun, die kein Tier vermochte. Sein Glaube bezog sich auf die Macht in seinem Inneren ...

"Hallo?"

Ein eindringlicher Ruf riss Mia jäh in die Wirklichkeit zurück. Sie war so in ihre Gedanken vertieft gewesen, dass sie gar nicht mitbekommen hatte, wie ihre Patientin erwacht war.

Janina hatte lange und tief geschlafen und als sie mit brennendem Hals erwachte, den sehnlichen Wunsch gehabt, es wäre alles nur ein Traum gewesen. Doch so viel Glück war ihr leider nicht vergönnt.

Wenigstens den Klassiker "wo bin ich?" zu fragen, denn dass dies hier ein Krankenzimmer sein musste, drang sogar in ihr benebeltes Gehirn hinein.

"Bitte etwas zu trinken", krächzte sie und Mia reichte ihr rasch ein bereitgestelltes Glas Wasser. Janina leerte es in einem Zug und hielt es ihr bittend erneut hin. Mia füllte nach.

Als der größte Durst gelöscht war und ihr Magen vernehmlich knurrte, erinnerte sie sich daran, wo und vor allem, warum sie hier war. Ein Wasserfall an Fragen sprudelte aus ihrem Mund. Alle körperlichen Bedürfnisse waren vergessen, sie brauchte Antworten! Sie brauchte, wollte, sehnte sich nach ihrem Hendrik.

Mia bemühte sich nach Kräften, ihr Auskunft zu geben, doch es gab leider nach wie vor nicht viele Antworten, nur den verlassenen Rucksack seines verschwundenen, scheinbar schwer verletzten Besitzers. Noch immer gab es keine Ergebnisse von der Tauchmannschaft, die den Grund des Hundalvatnet nach Hendriksen durchkämmten.

Zu ihren vielen Fragen konnte die Krankenschwester nur hilflos den Kopf schütteln, was Janina nahezu in den Wahnsinn trieb. Die zierliche Pflegerin versuchte sich lieber in der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit: Gegen die Kopfschmerzen hatte sie ein Mittel und ein Telefon stünde ebenfalls bereit, falls Janina ihre Familie anrufen wollte.

Die Tabletten nahm sie gerne an, doch das Telefon lehnte sie ab.

Sie hatte niemanden anzurufen. Der Draht zu ihren getrennt lebenden Eltern war nicht der Beste. Sie würden sich nur aufregen und ihr Vorwürfe machen, sie waren immer gegen ihre Ausflüge und Touren gewesen. Und ihren Bruder, der sie besser verstand, würde sie in Äthiopien, sicherlich nicht erreichen und selbst wenn, warum sollte sie ihre Sorgen auch noch in seine Welt tragen? Er hatte als Kinderarzt dort genügend andere Probleme und, dachte sie zynisch, Hendrik hatte er von Anfang an nicht ausstehen können.

Nein, danke, bloß nicht telefonieren. Sie dachte daran, den Kommissar anzurufen, doch auch diesen Einfall verwarf sie wieder, denn der trat gerade mit einem leisen Klopfen an den Türrahmen in ihr Zimmer.

Sie blickte ihn erwartungsvoll an aber seine ernste Miene verhieß nichts Gutes.

Kommissar Johnsen hatte schlechte Nachrichten zu übermitteln. Es wa

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