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Bunburry - Mord in guter Gesellschaft Ein Idyll zum Sterben von Marchmont, Helena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2019
  • Verlag: beTHRILLED
eBook (ePUB)
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Bunburry - Mord in guter Gesellschaft

Folge 6: Oscar kommt endlich nach Bunburry! Bislang hat sich Alfies bester Freund standhaft geweigert, London zu verlassen, um sich in die Niederungen der englischen Provinz zu begeben. Doch als er hört, dass der berühmte Schauspieler Dorian Stevens an einer glamourösen Party von Alfies Freund David Savile teilnimmt, macht Oscar sich auf den Weg! Die Feier auf dem prächtigen Anwesen der Saviles beginnt tatsächlich wundervoll - aber sie endet tödlich ... Über die Serie: Frische Luft, herrliche Natur und weit weg von London! Das denkt sich Alfie McAlister, als er das Cottage seiner Tante in den Cotswolds erbt. Und packt kurzerhand die Gelegenheit beim Schopfe, um der Hauptstadt für einige Zeit den Rücken zu kehren. Kaum im malerischen Bunburry angekommen, trifft er auf Liz und Marge, zwei alte Ladys, die es faustdick hinter den Ohren haben und ihn direkt in ihr großes Herz schließen. Doch schon bald stellt Alfie fest: Auch wenn es hier verführerisch nach dem besten Fudge der Cotswolds duftet - Verbrechen gibt selbst in der schönsten Idylle. Gemeinsam mit Liz und Marge entdeckt Alfie seinen Spaß am Ermitteln und als Team lösen die drei jeden Fall! eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 122
    Erscheinungsdatum: 30.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732563302
    Verlag: beTHRILLED
    Größe: 3921 kBytes
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Bunburry - Mord in guter Gesellschaft

1. Stolz und Vorurteil in den Cotswolds

"Alfie McAlister!" Die zierliche weißhaarige Dame starrte ihn durch ihre riesigen Brillengläser an. "Willst du mir etwa erzählen, dass du David Savile noch nie besucht hast? Ich dachte, ihr zwei seid befreundet."

"Das sind wir auch. Er zieht es nur vor, dass wir uns in Bunburry treffen, wegen seiner großen Vorliebe für unsere Cream Teas."

Marge Redwoods Miene wechselte von Überraschung zu unverhohlenem Missfallen. "Seiner Statur nach zu urteilen, würde ich meinen, dass er jedermanns Cream Teas mag."

"Aber, aber", entgegnete Liz. "Nicht jeder ist mit deinem Stoffwechsel gesegnet, und ich finde, dieses Pummelige steht ihm."

"Stimmt auch wieder. Und es ist umso besser für uns, bedenkt man, welche Mengen von deinem Karamell er bestellt."

"Und dafür haben wir Alfie zu danken", sagte Liz. "Alfie, mein Lieber, es war überaus freundlich von dir, uns ihm zu empfehlen. Es hat dem Geschäft einen solchen Aufschwung beschert, weil er es bei all seinen Dinnerpartys serviert ..."

"Und jetzt bestellen seine vornehmen Bekannten auch bei uns", fiel Marge ihr ins Wort, stemmte sich aus ihrem Schaukelstuhl hoch und ging zu dem Tisch mit dem Spitzendeckchen, um die Teekanne zu holen. "Du glaubst ja nicht, wie lang meine Liefertouren jetzt sind! Mehr Tee, Alfie?"

"Ja, gern." Er hielt ihr die Porzellantasse mit dem Rosenmuster hin. Es fühlte sich immer sehr vornehm an, bei Liz und Marge Tee zu trinken. "Tut mir leid, dass ich dir dadurch eine Menge zusätzliche Mühe bereitet habe."

"Ach, hör nicht auf Margaret", sagte Liz, die das Milchkännchen holte und einen Spritzer in seinen Tee gab. "Sie ist am glücklichsten, wenn sie jammern kann. Ich genieße es, das Karamell herzustellen, und meine Geschäftsführerin hier ist ziemlich begeistert, wie gut wir uns machen. Du müsstest mal sehen, wie ihr kleines Gesicht aufleuchtet, wenn sie dieser Tage die Abrechnung zusammenstellt."

"Vor lauter Herumfahren komme ich kaum noch zur Buchhaltung", murmelte Marge.

"Wir könnten die Ware jederzeit per Post verschicken", erwiderte Liz.

"Wir sind ein hier vor Ort beheimatetes Unternehmen, und der persönliche Kontakt zahlt sich immer aus", hielt Marge dagegen.

"Außerdem liebst du es herumzufahren."

Marge besaß den Anstand, ein wenig zerknirscht dreinzublicken. "Da hast du nicht unrecht", gestand sie ein. "Alfie, dieser Wagen, den du mir gekauft hast, läuft traumhaft! Das war so großzügig von dir - von der Versicherung hätte ich nicht mehr als einen Zehner für meinen alten bekommen."

Er winkte ab. "War mir ein Vergnügen. Mich freut, dass er dir gefällt." Auch wenn das Karamell-Geschäft der beiden Damen zunehmend erfolgreicher wurde, vermutete er, dass sie nicht allzu viel verfügbares Einkommen besaßen. Marge war schon bei Liz eingezogen, damit sie keine zwei Haushalte unterhalten mussten, sondern sich die Kosten für einen teilen konnten.

Alfie war in einem Haushalt mit einer alleinerziehenden Mutter im Londoner East End aufgewachsen und wusste folglich genau, was es bedeutete, knapp bei Kasse zu sein. Er konnte bis heute noch nicht wirklich fassen, dass er mittlerweile - nachdem er sein Start-up-Unternehmen verkauft hatte - ein Multimillionär war. Und er hatte auf die härteste Weise erfahren müssen, dass man sich mit Geld kein Glück kaufen konnte.

Nun jedoch, ein Jahr nach Vivians Tod, stellte er fest, dass es mehr gute als schlechte Tage gab. Und dieser Umstand war maßgeblich den beiden Damen hier zu verdanken.

"Mich wundert, dass du noch nie David Saviles Herrenhaus gesehen hast", kehrte Marge zum ursprünglichen Thema zurück. "Ich hätte gedacht, dass du darauf bestanden hättest, wo es jetzt doch solch eine lokale Berühmtheit ist."

"Sein Haus ist eine lokale Berühmtheit?", fragte Alfie verwirrt.

"Es war doch auf all den Plakaten für den Film!"

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