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Canterbury Symphony Ein Krimi aus Kent und Schottland von Edelmann, Gitta (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.04.2019
  • Verlag: Dryas
eBook (ePUB)
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Canterbury Symphony

Auf Bitten des Pub-Besitzers Canny ist Ella Martin, Liebesromanautorin und Hobby-Detektivin, nach Schottland gereist. Sie soll dort nach dem Rechten sehen, denn Cannys Tante Flora behauptet, in ihrem Altenheim bestohlen zu werden. Oder wird die alte Dame langsam dement, wie die Leiterin von Scorrybreac House es behauptet? Ella nutzt die Reise in den Norden auch, um sich über ihre Gefühle für Detective Inspector Alex Drake klar zu werden. Sie träumt von einsamen Wanderungen und gemütlichen Schreibabenden mit einem Gläschen Whisky. Doch bei ihrer Ankunft auf der Isle of Skye wirkt die alte Dame auf Ella kein bisschen verwirrt. Dafür scheinen einige Leute in Scorrybreac House Geheimnisse zu haben: der charmante Witwer ebenso wie die blauhaarige Krankengymnastin. Was bleibt Ella anderes übrig, als den Dingen auf den Grund zu gehen? Spannung mit einem Augenzwinkern findet man nicht nur in Gitta Edelmanns zahlreichen Kurzkrimis und Kinderbüchern, sondern auch in ihrer englischen Krimireihe um die Liebesroman-Autorin und Detektivin wider Willen Ella Martin, die zur Recherche nach Canterbury gezogen ist. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Brasilien und Schottland lebt Gitta Edelmann seit einiger Zeit in Bonn, von wo aus es nicht allzu weit nach Großbritannien ist. Sie ist Mitglied verschiedener Autorenvereinigungen und im Vorstand des Verbands Deutscher Schriftsteller VS in NRW. Sie leitet außerdem Seminare für kreatives Schreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 02.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783940258939
    Verlag: Dryas
    Serie: Ella Martin 5
    Größe: 1017 kBytes
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Canterbury Symphony

Kapitel 2

Waverley Station, benannt nach einem Roman von Sir Walter Scott. Genau das richtige Umfeld für eine Autorin und vielleicht sogar das perfekte Setting für ihren nächsten Liebesroman? Ella war zwar eigentlich aus anderen Gründen hier, aber ein bisschen Recherche lief ja immer nebenbei.

Sie schulterte ihren himmelblauen Tramperrucksack und stieg hinter dem alten Mann, der seit London geschlafen hatte, aus dem Zug. Einen Moment lang blieb sie auf dem Bahnsteig stehen und rückte den Rucksack noch einmal gerade. Nach der langen Bahnfahrt war es schön, sich endlich wieder bewegen zu können.

Ihre Uhr zeigte halb drei. Wo war der Ausgang? Hm, es gab wohl mehrere. Sie entschloss sich für die Richtung Princes Street, denn Robert Munroe hatte am Telefon gesagt, sie könne zum Westende der Princes Street gehen und dort um die Ecke in der Lothian Road einen der Busse nach Morningside nehmen, Linie 11 oder 16 oder ... Verflixt, wo hatte sie sich das aufgeschrieben?

Und dann war sie endlich in der Princes Street. Es war windig, aber zwischen weißen Wattewolken kam mit einem Mal die Sonne hervor. Unwillkürlich kniff Ella kurz die Augen zusammen und sah sich dann noch einmal genauer um.

Oh wie schön! Vor ihr die belebte Straße, links das Grün der Princes Street Gardens, und dort oben lag Edinburgh Castle. Sie lächelte. Es war eine gute Entscheidung gewesen, nach Schottland zu fahren. Sie fühlte sich jetzt schon viel besser.

"Ah, du musst Cannys Detektivin sein. Hast du uns gut gefunden?" Robert Munroes Frau, die Ella bereits beim ersten Klingeln die Tür geöffnet hatte, trat zur Seite und ließ sie eintreten. "Ich bin Trisha", fügte sie hinzu.

"Ella - vielen Dank, dass ihr mich eingeladen habt!" Ella ließ den Rucksack von ihren Schultern gleiten, stellte ihn an die Wand und reichte Trisha die Hand.

"Och, kein Problem. Du kannst gerne bleiben, so lange du willst. Unsere Kinder sind aus dem Haus, aber die Zimmer sind hiergeblieben." Trisha lachte. "Ich zeige dir gleich, wo du schlafen wirst, und natürlich die Küche. Bedien dich einfach, fühl dich wie zu Hause!"

Ella nahm ihren Rucksack wieder auf und folgte ihrer Gastgeberin die Treppe hinauf zu einem hellen Zimmer mit weißen Möbeln und großen orangefarbenen Chrysanthemen auf dem Bettüberwurf.

"Verstehst du mich überhaupt?", fragte Trisha. "Es soll ja Leute geben, die mit dem schottischen Akzent Schwierigkeiten haben."

Ella lächelte und nickte. "Ich muss mich etwas konzentrieren, aber es geht ganz gut. Canny fand ich am Anfang viel unverständlicher."

"Rob und Canny haben ihre Kindheit ja auch in Glasgow verbracht", sagte Trisha, als ob das alles erklärte. "Und du bist also aus Canterbury?"

Ella stellte ihr Gepäck ab und wandte sich ihrer Gastgeberin zu. "Nicht direkt", sagte sie. "Eigentlich komme ich aus Deutschland ..."

"Ah, großartig!" Trisha strahlte. "Ich mag die Deutschen. Freue mich schon wieder auf das nächste Spiel Deutschland gegen England. Fußball", ergänzte sie.

Ella sah sie überrascht an.

"Wenn Schottland nicht spielt, sind wir immer für die Deutschen", erklärte Trisha. "Willst du dich ein bisschen ausruhen? Ach, und das Bad ist nebenan. Rob kommt um fünf, und dann können wir auch schon bald essen. Ich hoffe, du magst Lachs."

Ella nickte, und Trisha eilte die Treppe hinunter.

Tatsächlich tönte sogar früher als erwartet ein fröhliches "Ella, tea's ready!" durch das Haus.

"Rob kam heute extra pünktlich. Ich sehe schon, wir brauchen öfter einen Gast", sagte Trisha und zwinkerte Ella zu, als diese die geräumige Küche betrat.

Der Mann am Tisch grinste und stand auf. "R

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