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Cherringham - Ein rätselhafter Einbruch Landluft kann tödlich sein von Costello, Matthew (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Cherringham - Ein rätselhafter Einbruch

Digitale Romanserie. Folge 20. Claire und Terry Goodman scheinen alles zu haben: eine erfolgreiche Firma, einen Sohn in Oxford, ein neues Anwesen direkt an der Themse und offenbar reichlich Geld. Als Jack und Sarah jedoch gebeten werden, in einem seltsamen Einbruch in ihrer Villa zu ermitteln, treten einige Geheimnisse zutage. Und kaum ist die Wahrheit enthüllt, wird sie für jemanden so unerträglich, dass Mord scheinbar der einzige Ausweg ist. 'Cherringham - Landluft kann tödlich sein' ist eine Cosy Crime Serie für Fans von Miss Marple und Sherlock Holmes! Jeden Monat erscheint ein neuer, in sich abgeschlossener Fall mit Jack und Sarah.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 05.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732508853
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 2304 kBytes
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Cherringham - Ein rätselhafter Einbruch

2. Home Sweet Home

"Ist ein wenig steif - diese Meute", konstatierte Terry. "Obwohl der Wein nicht schlecht war."

"Die Leute haben bloß andere Interessen als du, Terry."

Sie schaute ihn an, während er den kurzen Weg zu ihrem Haus fuhr. Von den Edwards aus lag es nur eine Meile weiter flussabwärts.

"Oper? Die beschissene englische Geschichte? Religion?" Er blickte beim Fahren zu ihr hinüber. "Nicht direkt was zum Lachen."

Claire zog es vor, darauf nicht zu antworten.

Zurzeit bewegten sich ihr Mann und sie in verschiedenen Umlaufbahnen.

Und das war okay für Claire.

Er muss nichts von meinem Leben wissen , dachte sie. Und ich nichts von seinem.

Das Einzige, was sie beide gemeinsam hatten, war ihr Sohn Oliver.

Der Junge studierte derzeit in Oxford, wo er anscheinend immerzu knapp bei Kasse war und Probleme mit seinen Mitbewohnern hatte.

Und wenn er nach Hause kam?

Tja, dann machte Terry sich lieber rar, anstatt sich mit dem Sohn auseinanderzusetzen, der seine Besuche hauptsächlich damit zubrachte, vor der Glotze zu hocken, mit Freunden herumzuhängen oder sich an dem großen Bildschirm mit diesen lärmigen Videospielen zu vergnügen.

Bei diesen Gelegenheiten versuchte Claire ebenfalls, nicht allzu viel zu Hause zu sein.

Wie hat er es überhaupt nach Oxford geschafft? , fragte Claire sich oft.

Könnte vielleicht Terry irgendwas damit zu tun haben? Man konnte sich doch gewiss nicht in Oxford einkaufen, oder?

Andererseits war so etwas bei Terry schwer zu sagen.

"Mit Geld geht einfach alles, Puppe", pflegte er früher immer zu sagen, als sie noch jung verheiratet waren.

Puppe.

Gott sei Dank nannte er sie heute nicht mehr so. Wieder sah sie zu ihrem Mann.

Terry hatte getrunken, trotzdem lenkte er den großen Porsche Cayenne noch recht sicher. Er verlangsamte die Geschwindigkeit, als sie zur Coutts Lane kamen, die zum Fluss hinunterführte. Dort war ihr Haus das letzte - und größte - der Neubauten.

So protzig modern - aber das war Terrys Geschmack. Claire hätte lieber ein richtiges Cotswolds-Cottage gehabt, ganz aus honigfarbenem Stein und mit einem Blumengarten im altmodischen Stil.

Dennoch war an der Lage direkt am Fluss nichts auszusetzen. Eine Baumgruppe vorn und hohe Hecken zu beiden Seiten trennten ihr Haus von den anderen.

Ein angenehmes Gefühl von Privatsphäre.

Es wäre eine Wohltat, in ihr riesiges Bett zu schlüpfen und noch ein wenig zu lesen.

Dort war Terry eher unaufdringlich, was Claire sehr zusagte.

Sie bogen scharf in die kurze Kieseinfahrt zu ihrem Heim ein. Und Claire sah sofort, dass etwas nicht stimmte.

Terry lenkte den Geländewagen direkt vor die Eingangstreppe und machte eine Vollbremsung.

"Verfluchte Scheiße!", schrie er, stieß die Fahrertür auf und stürmte aus dem Wagen.

Die Haustür stand offen!

Und das war längst nicht alles: Sie hatten das Licht am Eingang und eine der Flurlampen brennen lassen, doch jetzt war das gesamte Haus hell erleuchtet - als ob man es zur Schau stellen wollte.

Claire eilte ihrem Mann nach.

"Terry, was ist los?"

Er stand an der offenen Haustür.

Und in dem Moment kam ihr wohl derselbe Gedanke wie ihm: Wer immer das gewesen war, könnte noch im Haus sein.

Terry drehte sich zu ihr um.

Sein Tonfall und seine Miene waren fast vorwurfsvoll. "Wie es aussieht, ist jemand bei uns eingebrochen, Claire!"

"Aber was ist mit der Alarmanlage? Wie konnte ...?"

Die letzten Wörter sprach sie ins Leere hinein, denn Terry war bereits mit geballten Fäusten ins Haus gerannt.

Und Claire hatte das Gefühl, dass sie ihm folgen musste.

Also ging sie ihm hinterher.

Als Erstes kamen sie ins Wohnzimmer.

Dort waren die Stühle umgeworfen - t

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