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Cherringham - Eine schlechte Partie Landluft kann tödlich sein von Costello, Matthew (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.03.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Cherringham - Eine schlechte Partie

Digitale Romanserie. Folge 23. Als der begabte junge Künstler Josh Andrews nach einem Streich anlässlich seines Junggesellenabschieds vom Platz des Cherringham Golfclub verschwindet, bittet die verzweifelte Braut Jack und Sarah um Hilfe. Bis zur Hochzeit sind es nur noch wenige Tage und keiner weiß, ob der Bräutigam kalte Füße bekommen hat oder ihm etwas zugestoßen ist. Bald jedoch wird klar, dass Josh nicht der ist, der er zu sein vorgab - und dass der Golfclub eine größere Rolle spielt als zunächst angenommen. Jack und Sarah bleibt nicht viel Zeit, um Josh zu finden - und zu verhindern, dass jemand das Gesetz selbst in die Hand nimmt ... 'Cherringham - Landluft kann tödlich sein' ist eine Cosy Crime Serie für Fans von Miss Marple und Sherlock Holmes! Jeden Monat erscheint ein neuer, in sich abgeschlossener Fall mit Jack und Sarah.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 03.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732508884
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 2390 kBytes
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Cherringham - Eine schlechte Partie

5. Der verschwundene Künstler

Jack hörte aufmerksam zu, als Sarah ihm von Lauren Proctors überraschendem Besuch, dem Streich und dem nun verschwundenen Bräutigam erzählte.

Anschließend schüttelte er den Kopf. "Warte mal. Eines verstehe ich nicht."

"Und was?"

"Das waren seine 'Freunde', die ihn gefesselt und ihm die Büchs-, ich meine die Hose, runtergezogen haben?" Er grinste. "Und ihn dann da ließen, damit ihn die Golfer finden sollten? Nette Freunde ..."

"So ist das hier üblich, Jack. Die Streiche bei Junggesellenabschieden können ziemlich extrem sein."

Noch ein Kopfschütteln von Jack. "Das wäre in den Staaten ausgeschlossen. Sicher haben die Männer auch dort ihren Spaß und trinken zu viel. Manchmal buchen sie auch eine Stripteasetänzerin - aber so etwas?"

"Je größer, desto besser."

Er schmunzelte wieder. "Bin ich froh, dass ich nie wieder heirate."

"Sag niemals nie."

Kaum hatte Sarah es ausgesprochen, wurde ihr klar, dass sie es sich wirklich für Jack wünschte - jemanden zu finden.

Und wenn sie ganz ehrlich sein wollte, musste sie sich fragen, ob sie diese Hoffnung nicht mehr für sich selbst hegte als für ihn.

"Okay. Die Braut ist Lehrerin. Und er?"

Sarah holte ihren kleinen Spiralblock aus der Tasche.

"Du hast dir Notizen gemacht? Sehr gut."

"Ich habe vom Besten gelernt", erwiderte sie. "Also, Josh Andrews. Er ist Künstler, Bildhauer, und hat am St. Martins in London studiert."

"Ist er von hier?"

Sarah schüttelte den Kopf. "Nein. Aus Manchester, glaube ich."

Jack nickte. "Ein erfolgreicher Künstler?"

"Ich habe schon einige seiner Ausstellungen im Newsletter angekündigt, und die waren alle in namhaften Galerien in den Cotswolds. Er scheint sich ziemlich gut zu verkaufen."

"Trotzdem ist es hart, sich als Künstler über Wasser zu halten. Da kann man ganz schön verarmen, habe ich gehört. Und wo wohnt er?"

"Gar nicht weit weg von dir. Er lebt auf einem Kahn unten bei der Iron Wharf."

"Praktisch für seine Arbeit, schätze ich. Und die Frau, Lauren - ist sie von hier?"

"Ja, und ihre Eltern sind wohlhabend und gehören zu den feinen Kreisen hier", antwortete Sarah. "James und Babs Proctor. Der Vater ist der Captain des Golfclubs."

"Was? Im Ernst? Dann haben die also ihren Freund da zur Schau gestellt, wo es seinen Schwiegervater am härtesten trifft?"

"Ja."

"Na, das ist echt ein Knaller."

Sarah griff in ihre Tasche, zog ein Foto heraus und reichte es Jack.

"Das ist ein Bild von Josh. Lauren hat es mir gegeben. Du kannst es behalten."

"Ein gut aussehender Bursche", stellte Jack fest, als er das Bild ansah. Dann steckte er es ein.

"Also, was meinst du? Könnte er die Flucht ergriffen haben? Oder ... was?"

Jack gab darauf keine unmittelbare Antwort. Stattdessen sagte er: "Oh, ich habe zunächst noch einige Fragen für dich und dein Notizbuch, Miss Edwards. Aber wie wäre es vorher mit noch einem Tee?"

"Gerne."

Er stand auf. "Eigentlich müsste ich noch mehr Stellen streichen, aber ich gestehe, dass sich diese Geschichte bisher viel spaßiger anhört."

Dann ging er hinüber zum kleinen Herd und stellte den Kessel an.

"Noch einen Keks?", bot Jack an und nickte zum Teetablett.

Sarah schüttelte den Kopf. "Danke, aber ich nehme noch etwas Tee", sagte sie, hob die Kanne hoch und schenkte sich selbst nach.

Jack lehnte sich auf seinem Liegestuhl zurück und blickte zum Brückenhaus der Grey Goose , das er gestern den ganzen Tag neu gestrichen hatte.

Von hier - dem Vordeck - aus konnte er sehen, dass es noch eine Farbschicht brauchte.

"Was meinst du?", fragte Sarah. "Ist das ein Fall?"

Jack wandte sich ihr wieder zu. "Hat sie mit der Polizei gesprochen? Was meinen die?"

"Anscheinend war der Trauzeuge heute Vormittag bei der Polizei in Cherringham."

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