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Cherringham - Tödliche Melodie Landluft kann tödlich sein von Costello, Matthew (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.01.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Cherringham - Tödliche Melodie

Digitale Romanserie. Folge 22. Alex King, Leadsänger der legendären Neunzigerjahre-Rockgruppe Lizard, gibt eine Party auf seinem prächtigen Anwesen in Cherringham. Gefeiert werden soll das lang erwartete Comeback der Band. Doch statt Sex, Drugs and Rock 'n' Roll gibt es vor allem Streit - mit einem tragischen Ausgang: Im Morgengrauen treibt Alex tot im Pool seines Anwesens. Für die Polizei steht außer Frage: Es handelt sich um einen Unfall unter Drogeneinfluss. Aber als Jack und Sarah von einem Bandmitglied gebeten werden, Nachforschungen anzustellen, entdecken sie bald, dass auch ein guter Song tödliche Folgen haben kann. 'Cherringham - Landluft kann tödlich sein' ist eine Cosy Crime Serie für Fans von Miss Marple und Sherlock Holmes! Jeden Monat erscheint ein neuer, in sich abgeschlossener Fall mit Jack und Sarah.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 07.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732508877
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 2259 kBytes
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Cherringham - Tödliche Melodie

2. Nur ein zwangloses Treffen

"Babes - sieh sich einer euch an!"

Lauren spürte, dass sie rot wurde, als Alex King sie auf beide Wangen küsste, einen Schritt zurücktrat und ihr in die Augen sah.

Er war braun gebrannt, und sein Gesicht schien von innen zu glühen.

Nach all den Jahren keine Falten , stellte sie fest. Hat er was an seinem Gesicht machen lassen?

Muss er wohl.

Andererseits hatte er schon immer zehn Jahre jünger als der Rest der Band ausgesehen.

Heute Abend lächelte er strahlend. Sein langes schwarzes Haar saß perfekt, und in dem maßgeschneiderten weißen Hemd, der engen Jeans und den Cowboystiefeln hätte er schrecklich nach den Achtzigerjahren aussehen müssen, doch irgendwie ging der Look bei ihm durch.

Unweigerlich fragte Lauren sich, ob darunter noch derselbe straffe Körper war ...

"Alex", sagte sie. "Ist lange her."

Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er jeden Gast direkt an der Tür empfangen würde. Deshalb war ihr keine Zeit geblieben, sich zu überlegen, was sie sagen sollte.

Und hier, in diesem prächtigen marmornen Empfangssaal mit den geschwungenen Treppenaufgängen, den riesigen Porträts und den schönen Menschen, die alle Champagner tranken und total entspannt aussahen, war ihr Kopf auf einmal wie leer gefegt.

"Lauren, du hast dich kein bisschen verändert", schmeichelte er ihr. "So wunderschön und sexy wie eh und je!"

"Wie ich früher schon immer sagte - du solltest deinen Charme in Flaschen abfüllen und verkaufen." Laurens Verstand meldete sich zurück.

"Ah, das einzige Mädchen, dem ich nie etwas vormachen konnte", erwiderte Alex lachend. "Ich muss dich unbedingt allen vorstellen!"

"Aber du benutzt hoffentlich nicht den Satz als Einleitung", sagte Lauren. "Das Mädchen, das sich nichts vormachen lässt?"

"Wie wäre es, wenn ich dich als meine wunderschöne und sehr liebe alte Freundin Lauren vorstelle, die Frau des besten Drummers, mit dem ich jemals gespielt habe, des legendären Will Dumford?"

Lauren schaute zu, wie er sich Will zuwandte und ihn umarmte. Ihr Mann sah aus, als würde ihm das Unbehagen bereiten.

"Ich erinnere mich nicht, dass wir uns jemals umarmt haben, Alter", meinte Will und wischte sich den Schweiß von der Stirn. "Nicht mal dann, wenn wir besoffen gewesen sind."

"Die Zeiten ändern sich, Will", antwortete Alex. "Man muss auch seine weichere Seite rauslassen."

"Na, die kann man bei Will schlecht verpassen", merkte Lauren an und nickte zu den Hawaiimädchen auf Wills Hemd.

Ihr Mann verdrehte die Augen.

Unwillkürlich fragte sich Lauren, warum sie sich immer über ihn lustig machen musste, wenn sie unter Leuten waren.

Sie bekam ein schlechtes Gewissen, denn ihr war bewusst, wie sehr es ihn verletzte.

"Ich dachte, das hier sollte nur eine kleine Veranstaltung sein, Alex", warf Will ein.

"Hier geht es um Rock 'n' Roll, Will. Da gibt es keine kleinen Veranstaltungen, stimmt's?"

"Das hast du mir aber gesagt."

Lauren bemerkte, dass Alex die Stirn runzelte. Will klang wie ein beleidigter Teenager. Nein, eher wie ein mürrischer alter Mann. Das traf es besser.

Seltsam, dass es ihr bisher nie aufgefallen war.

"Weißt du was, Alter - geh schon mal nach hinten zur Bar. Da ist Chris, und er kann es nicht erwarten, dich zu sehen."

Chris? Schon hier?

Und nun empfand Lauren etwas, das sie schon länger nicht mehr empfunden hatte.

Was war das?

Interesse?

Chris Wickes war damals der Bassist gewesen, ein immerzu niedergeschlagener und problembelasteter junger Kerl.

Dennoch hatte Lauren stets das Gefühl gehabt, dass er der Kopf der Band war - und Alex bloß das hübsche Aushängeschild.

Dann stimmt es also , dachte sie. Die Band kommt wieder zusammen ...

"Ich wusste, das

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