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Crashdive von Brendt, Peter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2012
  • Verlag: Porcupine Publishing
eBook (ePUB)
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Crashdive

Fern jeder Küste, in den eisigen Gewässern des Nordatlantik entdeckt ein Trawler ein Dingi mit acht toten Offizieren des atomgetriebenen Angriffs-U-Bootes USS Tuscaloosa. Im Petagon herrscht Alarmstufe Rot nachdem jeder Versuch, die Tuscaloosa zu erreichen fehlschlägt und ein Terroranschlag nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Commander Robert DiAngelo, Analytiker der CIA, muß eine gigantische Suchoperation organiyieren - nicht ganz ohne persönliche Motive, denn seine Ex-Frau befindet sich an Bord des vermissten U-Boots. Und dann hat er eine Idee, die ihn auf eine heiße Spur führt. Von den kalten Gewässern des Nordatlantik zum Kap der Guten Hoffnung und zurück unter das ewige Eis der nördlichen Polkappe bleibt er auf den Fersen eines gerissenen und verzweifelten Gegners bis seine San Diego die Tuscaloosa stellen kann. Eine letzte Konfrontation ist unausweichlich und nur ein Boot, so will es erscheinen, wird überleben. CRASHDIVE ist der erste Band der DiAngelo-Serie, einer Reihe, die in der Welt moderner Atom-U-Boote und oftmals geheimer Spionageeinsätze spielt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 315
    Erscheinungsdatum: 01.10.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955160050
    Verlag: Porcupine Publishing
    Größe: 974kBytes
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Crashdive

2.Kapitel



1.Tag, 01:00 Ortszeit, 03:00 Zulu - Irgendwo im Atlantik, USS Tuscaloosa



Lieutenant-Commander Angela Hunt starrte missmutig ins Leere. Sie hatte Angst, aber noch viel mehr fürchtete sie sich davor, ihre Angst zu zeigen. Die meisten der Männer um sie herum versuchten, trotz der qualvollen Enge, den Körperkontakt zu vermeiden. Denn seit die Männer, die nun das Schiff kommandierten, den Kommandanten, den Ersten und einige Führungsoffiziere gleich, nachdem sie das Boot gesichert hatten, in einem Schlauchboot ausgesetzt hatten, war sie der dienstälteste Offizier an Bord. Theoretisch hatte sie jetzt das Kommando und die Männer verließen sich auf sie.

Aber was bedeutete theoretisch schon unter diesen Umständen? Es gab wenig, was sie im Augenblick hätte unternehmen können. Auch wenn sie wusste, dass es irgendwann soweit sein würde, dass sie etwas Verzweifeltes würde tun müssen, selbst wenn es sie und jeden einzelnen Mann an Bord das Leben kosten würde. Aber sie konnte kaum darauf abwarten, bis die Terroristen die Marschflugkörper einsetzten ohne wenigstens etwas zu versuchen.

Missmutig musterte sie das, was von der Besatzung noch übrig und an Bord war. Die, die folgen würden, wenn sie den Befehl gab, und die, die zu viel Angst hatten. Sie blickte auf ihre Hände und fand, dass sie überraschend ruhig waren. Kein Zittern. Vielleicht würde sie wirklich die Kraft haben, den Befehl zu geben, wenn es soweit war.

Noch immer fühlte sie sich verwirrt und von den Ereignissen überrollt. Auch jetzt, mehr als vier Tage nachdem das Unheil über sie hereingebrochen war, konnte sie nicht begreifen, wie das alles geschehen war. Dabei hatte alles nach reiner Routine ausgesehen. Sie waren in einem weiten Bogen in ihr übliches Einsatzgebiet gefahren, das Boot hatte keine Probleme gemacht und überhaupt deutete nichts darauf hin, dass Unheil drohte.

Aber während sie noch immer stetig nach Nordwesten fuhren, musste irgendjemand gewusst haben, wo sie steckten. Der Funkspruch, den sie scheinbar zufällig auffingen, gerade, als sie wieder einmal die Antennen aus dem Wasser steckten um die fehlenden Funksprüche des Hauptquartiers der U-Bootflotte aufzunehmen, besagte, dass ein kleiner Frachter in der Nähe Feuer an Bord habe und dringend Hilfe brauchte. Commander McKay hatte den Kurs ändern lassen und nur rund eine Stunde später war das Schiff in Seenot im Fadenkreuz des Periskops sichtbar gewesen. Ein betagter kleiner Frachter, wie sie in unendlicher Anzahl die Meere bevölkerten. Allerdings hatte Angela Hunt mit den scharfen Ohren des Passivsonars keinerlei Geräusche aufnehmen können, was darauf hindeutete, dass alle Maschinen an Bord des Frachters ausgefallen waren.

Das und die große schwarze Rauchwolke, die aus dem Inneren des Schiffes drang, hatte McKay bewogen, auftauchen zu lassen und ein Hilfskommando abzusetzen, zumal sich keine anderen Schiffe, die Hilfe leisten konnten, in der Nähe befanden. Schließlich waren sie nicht mehr im kalten Krieg. Also legte das große U-Boot sich neben den Frachter und das Kommando, behindert durch Löschgerät, kletterte über die Reling des alten Frachters.

Als die ersten Schüsse fielen, waren alle völlig überrascht worden. Die wenigen Augenblicke, die ihnen geblieben waren, um zu handeln, verstrichen tatenlos. Dann stürmte eine große Anzahl schwarz gekleideter Männer auf das U-Boot. Das vordere Luk, aus dem Augenblicke vorher erst ihr eigener Rettungstrupp an Deck geklettert war, stand noch offen. Die Angreifer hängten einfach das Ende einer

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