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Das Herz der Finsternis / Heart of Darkness - Zweisprachige Ausgabe (Deutsch-Englisch) / Bilingual edition (German-English) von Conrad, Joseph (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.04.2014
  • Verlag: e-artnow
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Das Herz der Finsternis / Heart of Darkness - Zweisprachige Ausgabe (Deutsch-Englisch) / Bilingual edition (German-English)

Dieses eBook: 'Das Herz der Finsternis / Heart of Darkness - Zweisprachige Ausgabe (Deutsch-Englisch) / Bilingual edition (German-English)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Diese Zweisprachige Ausgabe hilft dem Leser Joseph Conrad besser zu verstehen und zu interpretieren, ist praktisch beim Nachschlagen und sehr nützlich um Englisch / Deutsch als Fremdsprache zu Lernen oder zu Lehren. - This carefully crafted ebook: 'Das Herz der Finsternis / Heart of Darkness - Zweisprachige Ausgabe (Deutsch-Englisch) / Bilingual edition (German-English)' is formatted for your eReader with a functional and detailed table of contents. This bilingual edition helps the reader to understand and to interpret Joseph Conrad better, is practical for looking up text passages and very useful for learning and teaching German / English language through classic literature. - Herz der Finsternis ist eine Erzählung aus dem Jahre 1899 von Joseph Conrad. Zur Inhalt: Auf der nächtlich an der Themsemündung in Gravesend stillliegenden Seeyacht Nellie erzählt der ehemalige Seemann Marlow seinen vier Freunden, die das Band der See eint, eine Episode aus seinem Leben. Er beschreibt seine Sehnsucht, die letzten weißen Flecken des Globus kennenzulernen, und wie sie nach einigen Mühen dazu führte, dass er Flusskapitän wurde. - Heart of Darkness is a short novel by Joseph Conrad, published in 1899. Plot: Aboard the Nellie, anchored in the River Thames near Gravesend, England, Charles Marlow tells his fellow sailors about the events that led to his appointment as captain of a river-steamboat for an ivory trading company. He describes his passage on ships to the wilderness to the Company's station down the Congo River in Central Africa.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 402
    Erscheinungsdatum: 18.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026812913
    Verlag: e-artnow
    Größe: 517 kBytes
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Das Herz der Finsternis / Heart of Darkness - Zweisprachige Ausgabe (Deutsch-Englisch) / Bilingual edition (German-English)

Englisch
II

Inhaltsverzeichnis

Eines Abends, als ich flach auf dem Deck meines Dampfbootes lag, hörte ich Stimmen näherkommen; der Neffe und der Onkel schlenderten am Ufer entlang. Ich legte meinen Kopf wieder auf den Arm und war eben am Einschlummern, als jemand, mir beinahe ins Ohr, die Worte sprach: ›Ich bin harmlos wie ein kleines Kind, aber ich lasse mich nicht gerne herumkommandieren. Bin ich der Direktor, oder bin ich es nicht? Mir wurde befohlen, ihn dort hinzusenden. Es ist unglaublich ...‹ Ich bemerkte, daß die beiden am Ufer längsseits des Dampferbugs standen, gerade unter meinem Kopf. Ich rührte mich nicht; es fiel mir nicht ein, mich zu rühren: ich war schläfrig. ›Es ist unerfreulich‹, grunzte der Onkel. ›Er hatte die Verwaltung gebeten, dorthin gesandt zu werden‹, sagte der andere, ›in der Absicht, zu zeigen, was er konnte; und ich bekam die entsprechenden Weisungen. Es ist unglaublich, welchen Einfluß der Mensch haben muß. Ist es nicht schrecklich?‹ Sie beide stimmten darin überein, daß es schrecklich sei, und machten dann verschiedene eigenartige Bemerkungen: ›Regen und Sonne machen - ein Mann - den Aufsichtsrat - an der Nase ...‹ - Bruchstücke lächerlicher Aussprüche, die schließlich meine Schläfrigkeit verscheuchten, so daß ich beinahe schon im Vollbesitz meiner Geisteskraft war, als der Onkel sagte: ›Das Klima wird dir vielleicht diese Schwierigkeit aus dem Wege räumen. Ist er allein dort oben?‹ - ›Ja‹, antwortete der Direktor. ›Er schickte seinen Assistenten den Fluß herunter mit einem Brief an mich, der etwa so gehalten war: ›Bringen Sie den armen Teufel aus dem Lande hinaus und ersparen Sie sich die Mühe, mir noch jemand dieses Schlages zu senden. Ich bin lieber allein, als daß ich die Leute mit mir hätte, wie Sie sie zu vergeben haben.‹ Das ist mehr als ein Jahr her. Kannst du dir eine ärgere Unverschämtheit vorstellen?‹ - ›Seither nichts mehr?‹ fragte der andere heiser. ›Elfenbein‹, bellte der Neffe, ›ganze Mengen - erstklassig - Haufen - sehr peinlich.‹ - ›Was ist dabei?‹ forschte die knurrige Stimme. ›Begleitschein‹, kam heftig die Antwort. Dann Schweigen. Sie hatten über Kurtz gesprochen.

Damals war ich schon ganz wach. Da ich aber sehr bequem lag, so verhielt ich mich ruhig, denn ich sah keinen Anlaß, meine Stellung zu ändern. ›Wie kam denn das Elfenbein den ganzen Weg herunter?‹ knurrte der alte Mann, der recht verärgert schien. Der andere erklärte, daß es mit einer Kanuflotte unter dem Befehl eines englischen Mischlings heruntergekommen sei, den Kurtz bei sich gehabt hatte; daß Kurtz augenscheinlich die Absicht gehabt habe, selbst zurückzukehren, da seine Station eben ohne Waren und Vorräte gewesen sei, daß er sich aber nach dreihundert Meilen plötzlich entschlossen habe, zurückzugehen; das habe er dann auch durchgeführt, sei in einem kleinen Einbaum mit vier Ruderern stromaufwärts gefahren und habe es dem Mischling überlassen, die Reise stromabwärts mit dem Elfenbein fortzusetzen. Die beiden Burschen dort unten schienen verblüfft, daß irgend jemand so etwas gewagt haben sollte. Sie waren in Verlegenheit, einen Beweggrund dafür zu finden. Mir aber schien es, als sähe ich Kurtz zum ersten Male. Es war ein deutliches Bild: der Einbaum, vier paddelnde Wilde - der einsame weiße Mann, der plötzlich dem Hauptquartier den Rücken kehrte und damit auch der Ablösung und allen Gedanken an die Heimat - vielleicht

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