text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Der 7. Patient Steiners zweiter Fall von Olden, Martin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.01.2014
  • Verlag: mainebook Verlag
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Der 7. Patient

Diagnose: Hochspannung! Kaum von München nach Frankfurt versetzt, steht Hauptkommissar Bernd Steiner gleich mächtig unter Druck. Der brutale Mord an einer Arzthelferin gibt ihm Rätsel auf. Als dann noch die Leiche eines alten Mannes mit Botox in den Adern gefunden wird, ahnt Steiner, dass er es mit einem Verbrechen größeren Ausmaßes zu tun hat... Der 'Polizist ohne Grenzen' (Frankfurter Rundschau) ist zurück - nach 'Gekreuzigt' ermittelt der zynische Kettenraucher Steiner in seinem zweiten Fall. Eine Dosis purer Krimi-Unterhaltung. 'Der 7. Patient' ist der zweite Band der Krimi-Reihe mit Kommissar Steiner. Der erste Band 'Gekreuzigt' und die Bände 3 'Wo bist du?' und 4 'Böses Netz' sind ebenfalls bei mainbook erschienen. Martin Olden ist das Pseudonym des Journalisten und Kinderbauchtors Marc Rybicki. Er wurde 1975 in Frankfurt am Main geboren und studierte Philosophie und Amerikanistik an der Goethe-Universität. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet Rybicki als Filmkritiker für das Feuilleton der 'Frankfurter Neuen Presse'. Ebenso ist er als Moderator des Senders 'Radio Fortuna' sowie als Werbe- und Hörbuchsprecher tätig. Im Jahr 2013 veröffentlichte er zudem seinen ersten Thriller 'Frankfurt Ripper'. Weitere Titel von Marc Rybicki sind die Kinderbücher 'Mach mich ganz', 'Wer hat den Wald gebaut?' und 'Wo ist der Tannenbaum?'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 149
    Erscheinungsdatum: 23.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944124353
    Verlag: mainebook Verlag
    Größe: 1025 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Der 7. Patient

2

"Hände hoch, Herr Steiner!"

Walter Baumanns bärige Stimme hallte durch den Keller des Frankfurter Polizeipräsidiums. Hauptkommissar Bernd Steiner sah sein schwergewichtiges Gegenüber verständnislos an. Baumann lachte schallend. "Ich kann`s nicht lassen. Wenn ihr Jungs vor mir steht, muss ich einfach diesen Spruch los werden", sagte der Leiter der Schießausbildung und Verwalter der Waffenkammer. "So, nun zeigen Sie mal Ihre hübschen Patschhändchen, Herr Kommissar! Wir wollen schauen, welche Griffgröße zu Ihnen passt. Schließlich soll Ihnen Ihre neue Dienstwaffe nicht aus der Hand fallen, wenn Sie das Ding benutzen müssen. Was Gott verhüten möge!"

Steiner streckte seine breiten Hände aus.

"Niedlich! Wie zwei Klodeckel. Da nehmen wir Größe L", meinte Baumann und gab Steiner einen Wink, ihm zu folgen. Sie gingen zu einem breiten Regal, angefüllt mit Rollcontainern. Davor stand ein Tisch mit einem Registriergerät, das entfernt an eine Scannerkasse im Supermarkt erinnerte.

"Früher, bei der alten SIG Sauer, gab`s nur Einheitsgrößen. Aber seit wir vor drei Jahren auf die neuen Modelle umgestiegen sind, haben wir verschiedene Griffstücke im Angebot. S, M und L. Ich komme mir manchmal vor wie ein Verkäufer beim Herrenausstatter", sagte Baumann, während er einen der Container aufzog und eine Pistole des Typs Heckler & Koch entnahm. Achtzehn Zentimeter lang, siebenhundert-vierzig Gramm schwer. Er gab die Waffe an Steiner weiter. "Hier! Probieren Sie mal!"

Der Kommissar steckte die Heckler & Koch in das leere Holster am Gürtel seiner ausgewaschenen Jeans. Lautlos zählte Steiner bis drei. Dann zog er. Ehe Baumann blinzeln konnte, zielte die Mündung bereits auf einen Punkt zwischen seinen Augen.

Ein breites Grinsen erschien unter Steiners braunem Schnauzbart.

"Passt", sagte er zu dem respektvoll nickenden Waffenmeister.

"Donnerwetter. Sie sind wirklich schnell. Der Ruf eilt Ihnen ja schon voraus", sagte Baumann zähneknirschend.

"Welcher Ruf? Dass ich flinke Finger habe?", fragte Steiner amüsiert.

"Nein. Der Ruf, dass Sie den Abzug ganz gerne benutzen. Das ist der allgemeine Küchenklatsch. Sie waren zuletzt in Afghanistan, stimmt das?"

"Ja. Sechs Monate. Um Polizisten auszubilden. German-Police-Project-Team nennt sich das hochgestochen. Wir haben den afghanischen Jungs gezeigt, wie man Verkehrskontrollen durchführt, nach Drogen und Sprengstoff sucht und wie man sich in brenzligen Situationen verhält. War nicht einfach. Viele von denen hatten Mühe, gleichzeitig zu laufen und die Waffe richtig zu halten." Grinsend fuhr Steiner fort: "Spannend war es auch. Man wusste nämlich nie, wann man auf eine Mine tritt oder ein Terrorist aus dem Hinterhalt auf einen anlegt. Viel Schlimmer als das, war aber der Gestank. Die Muselmanen da unten benutzen kein Klopapier. Die hocken sich an den Straßenrand, ziehen ihren Kaftan hoch und kacken. Danach lassen sie ihren Frack wieder runterrutschen, egal ob sie ihn dabei beschmieren oder nicht."

"Igitt", sagte Baumann.

"Von Hygiene haben die genauso wenig gehört wie von Logistik und Organisation. Aber die Hand aufhalten können sie. Die Korruption blüht überall. Und keiner weiß, wie viele von den Typen, die wir geschult haben, später die Seiten wechseln und auf deutsche Soldaten ballern", meinte Steiner. "Die müssen eine I

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen