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Der Fuchs Thriller von Forsyth, Frederick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.11.2019
  • Verlag: C. Bertelsmann
eBook (ePUB)
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Der Fuchs

Ein junger Hacker manipuliert die Waffensysteme der Supermächte, er bringt die Welt aus dem Gleichgewicht - er darf nicht in falsche Hände geraten Die meisten Waffen tun, was man ihnen befiehlt. Die meisten Waffen hat man unter Kontrolle. Aber was ist, wenn die gefährlichste Waffe der Welt keine intelligente Rakete oder ein Tarnkappen-U-Boot oder gar ein Computerprogramm ist? Was ist, wenn es ein Achtzehnjähriger ist, der die Sicherheitssysteme von Staaten knackt, der Verteidigungssysteme manipulieren kann, so dass sie sich gegen die Supermächte selbst richten? Und was würde man unternehmen, um seiner habhaft zu werden? Eines ist klar: Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn er darf nicht in die falschen Hände gelangen. Frederick Forsyth, der Großmeister des Spionage-Thrillers, trifft mit "Der Fuchs" den Nerv unserer Zeit. Frederick Forsyth, geboren 1938 in Ashford/Kent, studierte in Granada, Spanien. Nachdem Forsyth mit 19 Jahren jüngster Pilot der Royal Air Force war, arbeitete er als Reporter für die Eastern Daily Presse in Norfolk und wurde Korrespondent der Agentur Reuters. Er berichtete zunächst aus Paris und später aus Ostdeutschland und der Tschechoslowakei. 1965 ging Forsyth als Reporter zur BBC. Seine Erfahrungen aus dem Journalismus verarbeitete er in Romanen. Mit 'Der Schakal' gelang ihm auch als Romanautor der internationale Durchbruch. Bis heute wurden seine Titel weltweit mehr als 70 Millionen Mal verkauft.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 04.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641246969
    Verlag: C. Bertelsmann
    Originaltitel: The Fox
    Größe: 1349 kBytes
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Der Fuchs

EINS

N iemand sah sie. Niemand hörte sie. So sollte es auch sein. Die schwarz gekleideten Special-Forces-Soldaten schlichen unbemerkt durch die pechschwarze Nacht auf das Zielobjekt zu.

Im Zentrum der meisten Klein- und Großstädte bleibt selbst in tiefster Nacht immer ein Lichtschimmer, aber dies war der äußere Rand eines englischen Provinzstädtchens, und um ein Uhr morgens war die gesamte öffentliche Beleuchtung abgeschaltet worden. Jetzt, um zwei Uhr, war es am dunkelsten. Ein einsamer Fuchs beobachtete, wie sie vorbeigingen, doch sein Instinkt riet ihm, anderen Jägern aus dem Weg zu gehen. Aus keinem Fenster fiel Licht ins Dunkel.

Sie begegneten zwei einzelnen Menschen, beide zu Fuß, beide betrunken nach langen Partys mit Freunden. Die Soldaten verschmolzen schwarz in schwarz mit dem Gebüsch der Gärten, bis die Wanderer auf ihrem Heimweg vorübergestolpert waren.

Sie wussten genau, wo sie waren, denn sie hatten die Straßen und das Zielobjekt viele Stunden lang bis ins kleinste Detail studiert. Die Fotos waren aus vorbeifahrenden Autos und von hoch fliegenden Drohnen aufgenommen worden. Stark vergrößert hingen sie an der Wand des Besprechungsraums in Stirling Lines, der SAS -Zentrale am Rande von Hereford, und sie hatten sich die Aufnahmen bis auf den letzten Randstein eingeprägt. Die Männer mit den weichen Stiefeln stockten und stolperten nicht.

Sie waren ein Dutzend, und unter ihnen waren zwei Amerikaner, auf Drängen des US -Teams dabei, das sich in der Botschaft in London einquartiert hatte. Und zwei kamen vom britischen SRR , dem Special Reconnaissance Regiment, einer noch geheimeren Einheit als SAS und SBS , des Special Air Service und des Special Boat Service. Die Leitung hatte entschieden, das schlicht "Regiment" genannte SRR einzusetzen.

Eines der beiden SSR -Mitglieder war eine Frau. Die Amerikaner nahmen an, dies diene der Gendergerechtigkeit. Aber es war das Gegenteil. Bei der Observation hatte sich gezeigt, dass sich unter den Bewohnern des Zielhauses eine Frau befand, und selbst die harten britischen Einsatztrupps bemühten sich um ein bisschen Ritterlichkeit. Sinn der Anwesenheit des SRR , im Club mitunter auch als "Einbrecher Ihrer Majestät" bezeichnet, war die Ausübung eines seiner zahlreichen Talente - nämlich des verdeckten Eindringens.

Die Mission bestand nicht nur darin, in das Zielobjekt einzudringen und die Bewohner zu überwältigen; sie mussten auch dafür sorgen, dass sie drinnen von niemandem beobachtet wurden und dass keiner entkam. Sie näherten sich von allen Seiten, tauchten gleichzeitig rings um den Gartenzaun auf, vorn, hinten und zu beiden Seiten, durchquerten den Garten und umzingelten das Haus, immer noch unbemerkt von Nachbarn und Bewohnern.

Niemand hörte das leise Kreischen der Diamantspitze, die einen säuberlichen Kreis in die Scheibe des Küchenfensters ritzte, oder das leise Knacken, als das runde Glasstück mit einem Saugnapf herausgebrochen wurde. Eine Hand im Handschuh langte durch das Loch und entriegelte das Fenster. Eine schwarze Gestalt kletterte über den Fenstersims ins Spülbecken, sprang lautlos zu Boden und öffnete die Hintertür. Das Team schlüpfte herein.

Zwar hatten sie alle den Bauplan studiert, der beim Katasteramt eingereicht worden war, als das Haus gebaut wurde, aber sie benutzten trotzdem kleine Stirnlampen für den Fall, dass der Eigentümer Hindernisse oder gar Sprengfallen eingebaut hatte. Mit dem Erdgeschoss fingen sie an; sie bewegten sich von Zimmer zu Zimmer und vergewisserten sich, dass weder Wachtposten noch schlafende Bewohner, Stolperdrähte oder lautlose Alarmanlagen vorhanden waren.

Nach zehn Minuten nickte der Teamführer zufrieden und führte eine fünfköpfige Kolonne im Gänsemarsch die schmale Treppe hinauf in den ersten Stock dieses anscheinend völlig alltäglichen Eig

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