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Der talentierte Mörder Ein Lincoln-Rhyme-Thriller von Deaver, Jeffery (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2017
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Der talentierte Mörder

In den Händen dieses Killers wird alles zur tödlichen Waffe - der 12. Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs! Zwei Wochen nach einem brutalen Mord in Manhattan ist Detective Amelia Sachs dem vermeintlichen Killer dicht auf den Fersen. Sie liefert sich mit ihm eine Verfolgungsjagd in einem Einkaufszentrum in Brooklyn, als es dort zu einem technischen Defekt an einer der Rolltreppen kommt - mit verheerenden Folgen. Die Stufen brechen ein, ein Mann stürzt und wird vom Getriebe zerquetscht. Kurz darauf erkennen Amelia und ihr Partner Lincoln Rhyme, dass es sich bei dem Ereignis keineswegs um einen Unfall handelte. Der Täter verwandelt Alltagsgegenstände und intelligente Technologien in Mordwaffen - und er plant offensichtlich weitere Anschläge. Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Wie kaum ein anderer beherrscht der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffery Deaver den schier unerträglichen Nervenkitzel, verführt mit falschen Fährten, überrascht mit blitzschnellen Wendungen und streut dem Leser auf seine unnachahmliche Art Sand in die Augen. Seit dem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat er sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht. Die kongeniale Verfilmung seines Romans Die Assistentin unter dem Titel Der Knochenjäger (mit Denzel Washington und Angelina Jolie in den Hauptrollen) war weltweit ein sensationeller Kinoerfolg und hat dem faszinierenden Ermittler- und Liebespaar Lincoln Rhyme und Amelia Sachs eine riesige Fangemeinde erobert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 640
    Erscheinungsdatum: 27.11.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641186982
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Lincoln Rhyme 12
    Originaltitel: The Steel Kiss (Lincoln Rhyme 12)
    Größe: 5994 kBytes
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Der talentierte Mörder

1

Manchmal hat man einfach Glück.

Amelia Sachs war mit ihrem kastanienbraunen Ford Torino auf Brooklyns Henry Street unterwegs. Es gab hier zahlreiche Geschäfte, und sie ließ ihren Blick beiläufig über den Verkehr und die Fußgänger schweifen, als sie auf einmal den Verdächtigen entdeckte.

Wie wahrscheinlich war das denn?

Das ungewöhnliche Erscheinungsbild von Täter 40 spielte dabei natürlich eine Rolle. So groß und vergleichsweise dünn, wie er war, hob er sich von den anderen Passanten ab. Das allein hätte allerdings kaum ausgereicht, um ihn hier in der Menge auffallen zu lassen. Doch als er zwei Wochen zuvor sein Opfer erschlagen hatte, war er laut einer Zeugenaussage mit einem blassgrünen, karierten Sakko und einer Baseballmütze der Braves bekleidet gewesen. Sachs hatte folgerichtig - wenngleich ohne viel Hoffnung - eine entsprechende Fahndung herausgegeben und sich dann den anderen Aspekten der Ermittlungen zugewandt ... und anderen Fällen; die Detectives der Abteilung für Kapitalverbrechen hatten viel um die Ohren.

Vor einer Stunde jedoch hatte ein Streifenpolizist vom 84. Revier, der unweit der Brooklyn Heights Promenade zu Fuß seine Runde drehte, Sachs - den leitenden Detective in diesem Fall - verständigt, dass er den Verdächtigen möglicherweise gesichtet habe. Der Mord war am späten Abend auf einem verlassenen Baustellengelände verübt worden, und der Täter hatte offenbar keine Ahnung von der Zeugenaussage, denn ansonsten wäre er wohl kaum so leichtsinnig gewesen, erneut diese Kleidung zu tragen. Der uniformierte Beamte hatte den Verdächtigen im Gedränge aus den Augen verloren, aber Sachs war dennoch in die fragliche Gegend gerast und hatte Verstärkung angefordert, obwohl dieser Teil der Stadt weiträumig von zahllosen Passanten bevölkert wurde, die schon allein durch ihre schiere Menge Schutz vor Entdeckung boten. Die Chance, Mr. Vierzig hier noch aufspüren zu können, war praktisch gleich null, hatte Sachs enttäuscht bei sich gedacht.

Doch, Teufel noch mal, da vorn war er plötzlich und eilte mit langen Schritten voran. Groß, hager, grünes Jackett, Mütze, das volle Programm. Sachs konnte von hinten lediglich nicht erkennen, welches Vereinsemblem auf der Kappe prangte.

Sie hielt auf einer Busspur an, warf die NYPD -Parkerlaubnis auf das Armaturenbrett des klassischen Muscle Car und stieg aus. Ein lebensmüder Fahrradfahrer raste an ihr vorbei und verfehlte sie nur um wenige Zentimeter. Er schaute über die Schulter zurück, nicht etwa verärgert, sondern um anscheinend einen genaueren Blick auf das ehemalige Mannequin zu werfen, eine hochgewachsene Rothaarige mit entschlossener Miene und einer Waffe an der Hüfte ihrer schwarzen Jeans.

Sachs machte sich zu Fuß an die weitere Verfolgung des Killers.

Sie bekam ihn nun etwas genauer zu sehen. Der schlaksige Mann machte wirklich auffallend große Schritte, und seine langen, wenngleich schmalen Füße steckten in Joggingschuhen, die sich hier auf dem aprilfeuchten Beton deutlich besser für einen Sprint eignen würden als Amelias Stiefel mit den Ledersohlen. Ein Teil von ihr wünschte sich, der Mann wäre argwöhnischer und würde sich mal umschauen, damit sie einen Blick auf sein Gesicht werfen könnte, denn das war nach wie vor unbekannt. Aber nein, er trottete einfach in seiner seltsamen Gangart voran, die langen Arme an den Seiten und auf seiner hängenden Schulter einen Rucksack an einem der beiden Trageriemen.

Sachs fragte sich, ob darin wohl die Mordwaffe lag: der Kugelhammer mit dem auf einer Seite abgerundeten Kopf, der eigentlich Metallkanten glätten und Nieten flach klopfen sollte. Mit diesem Teil des Hammerkopfes war der Mord nämlich begangen worden, nicht mit der Nagelklaue am gegenüberliegenden Ende. Die Erkenntnis, womit man Todd Williams den Schädel eingeschlagen hatte, stammte aus einer Datenbank namens Waffenwirkungen auf den menschlichen Körper , ursprün

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