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Der Tod im Paradies von Greyfox, Allan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.11.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Der Tod im Paradies

New York in den Vierzigern. Unser Detektiv steht vor dem Fenster seines Büros und sieht auf den Regen der 17th. Straße hinaus. Statt eines weiteren trüben Tages bekommt er Besuch und den Auftrag, den Ehemann seiner vermögenden Kundin zu beschatten. Der zuerst einfach erscheinende Job eskaliert zu einem ausgewachsenen Verbrechen. Eine schöne Frau zieht ihn in ihren Bann, und so beginnt ein Taumel aus Drogen und Sex. PETER ECKMANN, geboren 1947, lebt im Niederelbe-Dreieck in der Nähe von Cuxhaven. Ingenieur der Verfahrenstechnik, schreibt unter dem Pseudonym Allan Greyfox Wildwest- und Detektivromane. Jahrelange Praxis mit dem Schießen von echten Waffen, und insbesondere das "Western-Action-Schießen" haben ihm ausreichend Kenntnisse über die Waffentechnik seiner Bücher vermittelt. Seit Ende 2015 gibt es den ersten Thriller. Er spielt in Manhattan wenige Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Der Held ist Michael Callaghan, der Enkel des Revolverhelden der Wildwest Serie. Die düsteren Viertel von New York City, wie Brooklyn und Lower Manhattan haben es dem Autor angetan, sodass weitere Bücher entstanden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 21.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743182615
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 470kBytes
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Der Tod im Paradies

Die Luxusyacht

New York, genauer: Brooklyn, im April 1947. Don Calogero sitzt mit drei Männern in seinem Büro im Obergeschoss seiner Konservenabfüllfabrik am East River. Es ist kalt draußen und die Fenster sind geschlossen. Durch die Ritzen weht etwas Wind, eine der Gardinen bewegt sich leicht. Über den vier Männern hängt eine Dunstwolke aus Zigarrenrauch. Don Calogero, ein unscheinbarer Mann mit vernarbtem Gesicht, berät sich im Kreise seiner vertrauten Freunde - soweit es unter Verbrechern Freunde geben kann. Diese Brüder betrügen einen bei jeder Gelegenheit, wenn man nicht aufpasst, das weiß er.

Es ist ihm auch bewusst, dass sie nur zu ihm halten, weil sie sich einen Vorteil davon versprechen. Dieser Vorteil kann Geld sein, das ist es fast immer. Oder es gefällt ihnen, seinen starken Arm hinter sich zu wissen - einen starken Arm, der noch mehr kann als nur stützen.

Salvatore Calogero, "Don" genannt, ist ein magerer Mann Mitte vierzig. Er hat noch alle seine Haare, sie haben inzwischen einen silbernen Schimmer erhalten und sind leicht gewellt. Seine Augen sind meistens etwas geschlossen und verleihen ihm so ein unheimliches Aussehen, weil man nie weiß, ob man gerade beobachtet wird. Er trägt heute, wie fast immer, einen teuren Anzug, dunkelgrau mit schwarzen Nadelstreifen, dazu eine silbern schimmernde Weste. Seinen Hals schmückt eine dezente seidene Krawatte. Er sieht aus wie ein wohlhabender Geschäftsmann.

Ja, er ist wohlhabend und er macht auch Geschäfte...

"Abe, was sagst du dazu?", er wendet sich an seinen Kollegen.

Abraham Jefferson zuckt zusammen. "Was hast du gefragt, Don?"

"Muss ich denn alles zweimal sagen? Wir brauchen ein Schiff, und du sollst mir eines beschaffen!" In der Stimme des Mafioso schwingt eine gewisse Schärfe, er gilt als nicht besonders geduldig.

Die beiden anderen, Nick Costa und Tom Furbic, blicken betreten auf den Tisch. Wenn der Chef in dieser Stimmung ist, sagt man besser nichts.

Don Calogero sieht seine Spießgesellen der Reihe nach an: "Ihr Pfeifen sitzt auch nur herum und raucht meine Zigarren, bis Ende der Woche will ich von euch Vorschläge hören!"

"Äh, tut mir leid, Boss, kannst du deine Wünsche noch einmal wiederholen?", meldet sich sein Ratgeber, Thomas Furbic. Er begibt sich auf gefährliches Terrain. Doch als rechte Hand und enger Vertrauter von Don Calogero traut er sich mehr als seine beiden Kollegen.

Don Calogero schnaubt.

"Wir brauchen ein seetüchtiges Schiff, mit dem wir das Opium in Havanna abholen und hierherbringen können. Es soll eine Luxusyacht sein. So haben wir die Möglichkeit, die Schmuggeltouren als Vergnügungsfahrten zu tarnen." Er grinst, sein Gesicht verzieht sich zu einer fiesen Maske. "Als zusätzlichen Bonbon könnten wir den Vertreter des Bürgermeisters sowie seine Freunde und Kollegen im Stadtrat zu heißen Feiern auf das Schiff einladen. Dadurch würden sie das Opium vor Entdeckung schützen -das müssen sie ja nicht wissen!"

Er lacht, alle seine Freunde stimmen mit ein. Ja, ihr Chef ist immer für eine Überraschung gut. Widerwillig müssen sie sich eingestehen, dass Don zwar der Kleinste unter ihnen ist, aber immer die besten Ideen hat und einen scharfen Verstand besitzt. Nicht von ungefähr ist er der uneingeschränkte Herrscher in diesem Teil der Unterwelt.

"Tommy, du machst das mit dem Boot. Besuche alle Agenten und Schiffsmakler, du weißt, was wir brauchen", ordnet Don Calogero an. Er wendet sich an Nick Costa,seinen Vertreter und Reisenden für das Konservengeschäft und für alle Geschäfte, die nicht im Handelsregister stehen: "Nick, du siehst dich nach einem Kapitän oder Steuermann um. Wir brauchen einen, der die Klappe halten kann. Du hast einen großen Bekanntenkreis, du wirst schon den Richtigen finden."

Sein Vertreter nickt.

Abe Jefferson blickt nachdenklich aus dem Fenster. Wolken ziehen vor die Sonne und es sieht jetzt wiede

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