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Die Abenteurer - Folge 12 Der ¿Mann in Schwarz von Simon, Hubert H. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Die Abenteurer - Folge 12

FOLGE 12: DER 'MANN IN SCHWARZ': Die 'Männer in Schwarz' tauchen auf, wo immer sich unglaubliche Phänomene ereignen, wo mysteriöse Artefakte und Gebäude aus ältesten Zeiten zu finden sind. So auch auf Kars Insel, so auch an vielen anderen Orten der Welt. Doch keiner weiß, wer oder was sie wirklich sind. Wer sind ihre Auftraggeber? Welche Ziele verfolgen sie? Und was ist mit dem 'Mann in Schwarz', der auf Kars Insel die Stonehenge-Sichel fand? Seine Ziele scheinen sich von denen der anderen zu unterscheiden. Ist er Freund oder Feind? Die Abenteurer kommen dem Geheimnis näher - doch damit auch dem eigenen Verderben ... Die Abenteurer - Auf den Spuren der Vergangenheit: Ein rasanter Trip an atemberaubende Orte der Menschheitsgeschichte. Ein Wettlauf um nie endenden Ruhm, unermesslichen Reichtum und längst vergessene Geheimnisse. Spring auf und entdecke zusammen mit den Abenteurern die Rätsel der Vergangenheit! Ein Muss für Fans von Indiana Jones, Clive Cussler und Matthew Reilly! DIE ABENTEURER - AUF DEN SPUREN DER VERGANGENHEIT: Auch in unserer modernen Welt gibt es unzählige Rätsel. So ist bis heute das Geheimnis des Bermuda-Dreiecks ungelöst. Auch wurde bisher noch kein Hinweis auf die Existenz von Atlantis gefunden. Und welche Vorgänge verbergen sich hinter der Entstehung von Kornkreisen? Können tatsächlich alle UFO-Sichtungen auf optische Täuschungen zurückgeführt werden? Und gibt es irgendwo nicht doch ein 'El Dorado' zu entdecken? Diesen und vielen anderen Rätseln sind die Abenteurer Thomas Ericson und Gudrun Heber auf der Spur. Egal, ob als dynamisches Duo oder in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen des A.I.M.-Teams, sie entschlüsseln antike Hinweise, erkunden atemberaubende Orte und bestehen tödliche Gefahren. Doch nicht nur sie haben es auf die vergessenen Geheimnisse abgesehen. Verfolgt vom mysteriösen Professor Karney hetzen die Forscher über den ganzen Globus. Und dabei entpuppt sich ihr größenwahnsinniger Verfolger schnell als intelligenter Gegner: berechnend, eiskalt und immer tödlich ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 66
    Erscheinungsdatum: 04.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732533084
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 445 kBytes
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Die Abenteurer - Folge 12

DER "MANN IN SCHWARZ"

Manchmal hasste Lester Brayne seine Arbeit, dann verwünschte er Gott und die Welt und hätte statt der Studienunterlagen am liebsten Benzinkanister in den Büros verteilt und in Brand gesteckt.

Heute war wieder ein solcher Tag. Eine stickige, schwüle Atmosphäre hing zwischen den Backsteinmauern der Universität. Da half es auch wenig, für Durchzug zu sorgen, denn die Luft von draußen war nicht minder heiß und trocken. Außerdem stank sie nach den Abgasen der Autos, die sich hupend durch verstopfte Straßen quälten.

Eines Tages - davon war Lester überzeugt - würde die Menschheit an ihrem eigenen Dreck ersticken.

Die Tür zu Professor Radcliffes Büro war nur angelehnt, nicht eingeschnappt. Mit der Schulter stieß er sie auf und starrte blinzelnd in das immer noch grelle Sonnenlicht, das durch die großen Fenster annähernd waagerecht einfiel. Der Schweiß brannte in seinen Augen, aber solange Lester diese verdammten Bücher schleppte, konnte er sich nicht einmal mit dem Handrücken über die Stirn wischen.

Es zog erbärmlich. Ein heftiger Windstoß bauschte die Vorhänge auf. Die Tür schwang zurück, schrammte schmerzhaft über Braynes rechten Oberarm und schlug dröhnend ins Schloss.

Das Faktotum der Yale-Universität stieß eine deftige Verwünschung aus. Vergeblich versuchte Lester, den rettenden Schreibtisch zu erreichen, bevor ihm die Bücher eines nach dem anderen entglitten. Er schaffte es gerade noch, die letzten beiden Exemplare auf die Tischplatte zu wuchten - wenngleich mit zu viel Schwung. Radcliffes Telefon wurde förmlich über die Tischkante hinaus katapultiert. Stempelkissen und Zettelbox folgten, und ein zweiter, jedoch nicht mehr so heftiger Windstoß wie zuvor verteilte die Notizblätter über den Boden.

An Tagen wie diesem war es wirklich besser, man legte die Hände in den Schoß und wartete sehnsüchtig darauf, dass sie vorübergingen. In letzter Zeit gab es leider viele solcher Tage.

"Mister Radcliffe", dozierte Brayne, dem leeren Sessel zugewandt, und seine Leichenbittermiene hätte jedem Schauspieler zur Ehre gereicht. Er räusperte sich. "Mister Radcliffe", begann er von Neuem, weil er mit dem Ausdruck in seiner Stimme unzufrieden gewesen war, "ich denke, es ist Zeit für eine Aufbesserung meiner Bezüge. Schließlich bin ich nicht mehr der Jüngste, und was Sie mir neuerdings zumuten ..."

Das untrügliche Gefühl, beobachtet zu werden, ließ ihn verstummen. Hatte der Professor hinter ihm das Büro betreten? Das fehlte gerade noch.

Brayne glaubte, von einer siedendheißen Woge emporgehoben zu werden. Sekundenbruchteile später jagten eisige Schauer seinen Rücken hinab.

Zögernd wandte er sich um.

Aber da war niemand, der seinen Monolog mit angehört hätte.

Irgendwann, das hoffte Lester Brayne zumindest, würde er den Mut finden, dem Universitätspräsidenten unverblümt die Meinung zu sagen. Bis dahin blieb ihm indes keine andere Wahl, als seine Arbeit einigermaßen gut zu erledigen.

Seufzend ließ er sich in die Hocke nieder und begann, die verstreuten Notizen aufzusammeln.

Sekunden später klapperten Putzeimer, gefolgt von einem überraschten Ausruf, und wieder bauschten sich die Vorhänge auf und wirbelte ein neuerlicher Windstoß alles Papier durcheinander.

"Tür zu!", brüllte Brayne.

Die Putzfrau reagierte nicht. Wie angewurzelt stand sie unter der Tür und starrte auf das herrschende Durcheinander.

"Was um Himmels willen ist geschehen?", fragte sie irritiert. "Sind das die Notizen vom Professor?"

"Von wem sonst?" Blitzschnell griff Brayne nach zwei Zetteln, die sich spiralförmig und allen Gesetzen der Schwerkraft zum Trotz vor ihm in die Höhe schraubten. "Schließen Sie endlich die verdammte Tür, ehe alles wegfliegt." Als die Frau immer noch nicht reagierte, verdrehte er anklagend die Augen: "Es zieht gottserbärmlich."

"Weil die Fenster offen sind. Sie ..."

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