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Die Bourne Herrschaft Thriller von Ludlum, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.07.2016
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Die Bourne Herrschaft

Ein politischer Gipfel in Doha wird von einer Gruppe Schwerbewaffneter überfallen. Jason Bourne ist als Doppelgänger eines syrischen Ministers mittendrin und gerät in die Gewalt des berüchtigten Terroristen El Ghadan. Wie sich zeigt, hat der Terrorchef auch Bournes enge Freundin Soraya Moore und deren kleine Tochter entführt. Sein grausames Ultimatum: Binnen einer Woche soll Bourne den Präsidenten der USA töten. Gelingt es ihm nicht, werden Mutter und Kind sterben. Die Uhr tickt ... Robert Ludlum erreichte mit seinen Romanen, die in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden, weltweit eine Auflage von über 300 Millionen Exemplaren. Robert Ludlum verstarb im März 2001. Die Romane aus seinem Nachlass erscheinen bei Heyne.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 528
    Erscheinungsdatum: 11.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641170172
    Verlag: Heyne
    Serie: Jason Bourne Bd.12
    Originaltitel: Bourne Ascendancy (no 12)
    Größe: 1323 kBytes
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Die Bourne Herrschaft

EINS

Sieben Minister betraten das noble Hotel Al Bourah in Doha. Sieben Minister aus Jordanien, Syrien, Katar, Irak, Libanon, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jemen, mit finsteren Gesichtern und Aktenkoffern, die mit einer Kette am Handgelenk befestigt waren und sich nur mit dem persönlichen Fingerabdruck öffnen ließen. Sie hatten das Auftreten von Königen, und einige verfügten durchaus über die Macht von Königen, als diese noch wirkliche Macht hatten. Begleitet wurden sie von Leibwächtern, die noch finsterer dreinblickten als ihre Herren und die - muskelbepackt und schwer bewaffnet - bereit waren, auf jedes Geräusch und jede plötzliche Bewegung zu reagieren.

In der weiträumigen Lobby schritten die Politiker mit ihrem Gefolge durch zwei Reihen riesiger Marmorsäulen hindurch und passierten die aufwendigen Sicherheitskontrollen, die ihre jeweiligen Länder hatten installieren lassen und die von kampferprobten Söldnern überwacht wurden, die man eigens für diese Zusammenkunft angeheuert hatte.

Die Minister und ihre Leibwächter fuhren mit zwei Aufzügen ins oberste Stockwerk hinauf, durchquerten schweigend einen mit dickem Teppich ausgelegten Flur, der zu beiden Seiten von Söldnern bewacht wurde, und betraten einen großen, lichtdurchfluteten Konferenzsaal.

Sie setzten sich an einen blank polierten Palisandertisch, öffneten ihre Koffer aus Stahl und Titan und nahmen Akten heraus, die den Vermerk "Streng geheim" trugen. Die Leibwächter öffneten gut gekühlte Wasserflaschen und kosteten davon, ehe sie die Gläser vollschenkten, die von vertrauens würdigem Personal gespült worden waren. Mit militärischer Präzision nahmen die Bodyguards ihre Positionen rechts hinter ihren jeweiligen Herren ein.

Neben den Wasserflaschen stand an jedem Platz ein großer Aschenbecher aus geschliffenem Glas. Vier der Minister schüttelten eine Zigarette aus einer Packung und steckten sie an. Genüsslich sogen sie den Rauch tief ein.

Draußen vor den kugelsicheren Fenstern hatte sich bereits die Hitze der Vormittagssonne über Doha gelegt. Jenseits der Strandpromenade Corniche glitzerte die Bucht wie tausend Diamanten in der Sonne.

Als Vertreter des Gastlandes ergriff der Minister aus Katar das Wort.

"Wir sind heute wegen eines besorgniserregenden Problems zusammengekommen." Er war ein Mann von kleiner Statur, aber würdevollem Auftreten. "In den vergangenen achtzehn Monaten wurden immer wieder beträchtliche Waffenlieferungen in verschiedene afrikanische Länder registriert, die bekannt sind für ihren Reichtum an Erdöl, Erdgas, Diamanten, Uran und seltenen Erden."

Der Minister hielt inne, nahm einen Schluck Wasser und ließ seinen Blick in die Runde schweifen. "Vielleicht ein Wort zu den Ländern, die nicht an diesem Tisch vertreten sind. Ägypten ist völlig instabil und weiterhin ohne zuverlässige Führung, die für sich in Anspruch nehmen kann, die gesamte Nation zu vertreten. Über Saudi-Arabien und den Iran werden wir uns noch gesondert unterhalten. Es wäre wenig hilfreich gewesen, Vertreter dieser Staaten einzuladen." Er räusperte sich. "Und über Israel wollen wir besser keine Worte verlieren."

"Die Israelis sind allesamt Terroristen", ereiferte sich der Minister aus dem Irak mit angewidertem Gesicht. "Ihr 'Staat ' , wenn man es so nennen kann, wurde durch einen terroristischen Akt gegründet, und nun drängen sie die Palästinenser mit ihren altbekannten Terrormethoden in immer kleinere Reservate."

Der Minister aus Katar schaute den irakischen Kollegen einen Moment lang schweigend an. "Ja. Um zu unserem Thema zurückzukommen ...", begann er schließlich von Neuem und warf einen Blick in die Runde. "Unsere besten Leute konnten bisher nicht ermitteln, woher diese Lieferungen kommen. Wir wissen jedoch, dass es sich um modernste Waffen handelt. Die Empfänger sind Anführer verschiedener aufständischer Gruppen. Terrorzellen, die nichts als Tod un

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