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Die Rache des Engelmachers Kriminalroman von Schaub, Alexander (eBook)

  • Verlag: mainbook Verlag
eBook (ePUB)
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Die Rache des Engelmachers

'Die Rache des Engelmachers' ist der dritte und letzte Band der Engelmacher-Trilogie um den Frankfurter Serienmörder, der blonde Frauen tötet und wie Engel aufbahrt (Band 1: 'Der Engelmacher aus Frankfurt'. Band 2 'Der Schatten des Engelmachers') Die Entscheidung steht kurz bevor... Rückblickend weiß ich nicht mehr wie es soweit kommen konnte. Der Engelmacher, der Dämon, der mich seit knapp drei Jahren heimsuchte, holte zum letzten tödlichen Schlag aus. Er wollte mein Leben, meine Liebe, meine Freunde, einfach alles zerstören. Viele Menschen könnten noch leben, wäre ich ihm nie begegnet. Aber war ich dafür verantwortlich? War es meine Schuld? Ich wusste nur eines: Es musste enden! Zu viele Menschen waren gestorben und sollten noch sterben. Erneut zog der Engelmacher eine blutige Spur durch Frankfurt und sein erster Weg führte ihn in meine Wohnung ... Die Zeit der Abrechnung war gekommen und der Teufel heizte die Hölle bereits ein... Der gebürtige Frankfurter Alexander Schaub erblickte 1969 das Licht der Welt. Bis 2014 lebte er in der Mainmetropole. Im April 14 zog er mit seiner Traumfrau Corinna nach Hattersheim. Über zwanzig Jahre arbeitete Schaub in der IT und war für Netzwerke im Microsoft-Umfeld verantwortlich. Seit 2007 arbeitet er im technischen Support eines 3D Drucker Herstellers. Über sein Schreiben sagt er: 'Ich liebe Serien mit einem roten Faden und so soll es auch mit meinen Büchern werden. Die Charakterentwicklung meiner Protagonisten ist mir enorm wichtig.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 270
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783947612154
    Verlag: mainbook Verlag
    Serie: Engelmacher .3
    Größe: 519 kBytes
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Die Rache des Engelmachers

07. August 2010, 23:59

"... Ja, ich glaube den Täter zu kennen."

"Wer ist es? Und warum haben Sie die Polizei nicht informiert?"

"Ich will den Mörder meiner Tochter selbst stellen, da die Polizei sich völlig stümperhaft anstellt. Leider habe ich im Moment keine Beweise, nur Vermutungen, was den Täter angeht. Als ich anfing, in dem Fall zu ermitteln, führten mich die ersten Spuren nicht nach Frankfurt, sondern ... Nein, das dauert jetzt zu lange und Sie haben keine Zeit. Wir müssen uns treffen. Packen Sie ein paar Klamotten und verschwinden Sie!"

"Und warum soll ich Klamotten zusammenpacken?"

"Weil die Polizei auf dem Weg zu Ihnen ist, um Sie festzunehmen. Ich dachte, Sie seien mal Polizist gewesen?"

"Wir können doch zur Polizei gehen."

"Nein, wir lassen sie vorerst in dem Glauben, den Richtigen zu jagen."

"Ich finde das nicht zielführend."

"Aber notwendig. Los jetzt, verschwinden Sie! In einer dreiviertel Stunde am Goetheturm in Sachenhausen."

"Okay."

"Mehr Zeit haben Sie nicht, andernfalls finden Sie sich in Handschellen auf dem Rücksitz eines Polizeiwagens wieder."

Karl Mertens beendete die Verbindung und schaltete die Freisprecheinrichtung seines Wagens aus. Er befand sich auf dem Weg zum Goetheturm, dem Treffpunkt mit Thomas Martini.

Er hatte den Detektiv gewarnt. Alle Spuren im Fall des Engelmachers führten direkt zu Martini. Mertens war der Einzige, der wusste, dass Martini unschuldig war.

Fünf Minuten später erreichte er den menschenleeren Parkplatz am Rande des Stadtwalds. Er stellte sein Auto im Wendelsweg ab und lief zurück zum Goetheturm.

Mertens setzte sich auf die Stufen des Podests, auf dem der Turm ruhte. Es war zehn Minuten nach Mitternacht. Martini würde bestimmt noch eine halbe Stunde auf sich warten lassen.

Die Nacht war sternenklar und warm. Mertens fröstelte trotz der Temperatur von etwa zwanzig Grad. Er schloss für ein paar Sekunden die Augen. Müde und abgespannt war er. Die Jagd nach dem Killer seiner Tochter hatte ihn ausgelaugt.

Das Knacken eines Asts ließ in aufhorchen. War das bereits Martini? Er blickte auf die Uhr, zwölf Minuten nach Mitternacht. Zu früh für den Detektiv. Mertens blickte sich um. Niemand zu sehen. Er setzte sich wieder.

Schloss die Augen. Kurze Pause. Vierundzwanzig Stunden schlafen, das wünschte er sich. Sein Kopf sank leicht nach vorn, seine Atmung wurde langsamer. Schlafen.

Er schreckte hoch. Die Luft wurde ihm knapp. Ein Arm hatte sich um seinen Hals gelegt und drückte zu. Er wandte sich hin und her. Keine Chance! Der Arm glich einer Stahlklammer. Ein Messer blitzte vor seinen Augen auf.

"Ganz ruhig", zischte eine Stimme in Mertens Ohr.

"Wer sind Sie?", krächzte Mertens.

"Sie sind Detektiv. Kombinieren Sie!"

"Larusso!"

"Gut!" Larusso verstärkte den Druck auf Mertens' Hals, achtete aber genau darauf, ihm nur das Blut abzustellen, nicht den Kehlkopf zu verletzen. Er sollte nur bewusstlos werden. Ein paar Sekunden später sackte Mertens zusammen. Larusso ließ ihn zu Boden fallen.

Er ging zu seinem Auto und holte mehrere Seile aus dem Kofferraum. Je eins band er um die Arme des Bewusstlosen und eins um dessen Beine. Danach zog er alle Seile am Turm empor, nur so weit, dass Mertens noch auf dem Boden lag, sich aber nicht mehr bewegen konnte. Larusso nahm Riechsalz, um ihn aufzuwecken.

Mertens schlug sofort die Augen auf. Er versucht aufzustehen. Die Stricke, mit denen er gefesselt worden war, ließen ihm ein bis zwei Zentimeter Bewegungsfreiheit, nicht m

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