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Die Rembrandt Radierungen Maike Bramows erster Fall von Zengerling, Heidi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.08.2015
  • Verlag: hansanord Verlag
eBook (ePUB)
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Die Rembrandt Radierungen

Heidi Zengerling - Die Rembrandt Radierungen (Maike Bramows erster Fall) Als Maike Bramow ihre neue Stelle in der Schweriner Polizeiinspektion antritt, bleibt ihr nicht viel Zeit, sich einzugewöhnen. Die junge Kommissarin ist sofort in einen neuen, zeitintensiven Fall involviert. Der Kunsthistoriker Pierre Levebre wurde tot auf seiner Yacht aufgefunden und zur selben Zeit verschwanden vier wertvolle Rembrandt-Radierungen aus dem Museum. Besteht hier möglicherweise ein Zusammenhang? Die Ermittlungen führen Maike und ihre Kollegen in tiefste DDR-Zeiten und fördern brisante, bisher unbekannte Fakten zutage ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 08.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783940873835
    Verlag: hansanord Verlag
    Größe: 1933 kBytes
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Die Rembrandt Radierungen

Zweites Kapitel

Dienstag, 12. August 2014

Der nächste Morgen begann mit weiteren Recherchen. Maike machte sich daran, sich in Frankenhorst und Umgebung umzuhören, ob es mögliche Zeugen gab, die Herrn Lefebre eventuell beim Auslaufen am Tag zuvor beobachtet hatten.

Der Weg führte die Kommissarin zuerst Richtung Anleger, wo sie einige Boots- und Yachtbesitzer bei der Arbeit sah.

"Meine Herren, ich bin Maike Bramow, Kriminalpolizei Schwerin.". Gleichzeitig zeigte sie den vier Männern, die ihre Arbeit für den Augenblick unterbrochen hatten, ihren Ausweis.

"Ich hätte da bezüglich eines Verbrechens einige Fragen an Sie, hätten Sie vielleicht einige Minuten Zeit, um sich mit mir zu unterhalten?", fragte Maike die erstaunten Männer.

Der jüngste der Herren, er war so um die 25 Jahre alt, antwortete zuerst.

"Kein Problem, was wollen Sie den wissen? Vielleicht können wir ja helfen. Einer so netten und charmanten Kommissarin kann man doch nicht widerstehen." Er lächelte und schaute dabei die anderen drei Herren verschmitzt an. Maike ging erst gar nicht auf diese plumpe Anmache ein. Sie wusste, wie sie sich als Kriminalkommissarin zu verhalten hatte.

"Wie ist denn Ihr Name?", fragte sie.

"Ich heiße Peter Ludwig und komme aus dem schönen Bayernland. Jedes Jahr mache ich aber hier in Mecklenburg-Vorpommern Ferien, so wie auch jetzt gerade wieder. Leider sind die drei Wochen übermorgen schon wieder vorüber. Schon 4 Jahre komme ich in jedem Sommer gern wieder nach Schwerin und freue mich auf eine erholsame Zeit."

Maike musste den Redeschwall des vorwitzigen Herrn unterbrechen.

"Waren Sie vorgestern im Laufe des Tages auch hier im Yachtclub?"

"Ja, um die Mittagszeit, es wird gegen 13:00 Uhr gewesen sein, war ich hier und habe zu Mittag gegessen. Genau gesagt war ich um diese Zeit im Seehotel und habe es mir schmecken lassen. Danach, so gegen 14:00 Uhr, ging ich zu meiner Yacht und habe diese für das Auslaufen fertig gemacht.", beantwortet er Maikes Frage detailliert und gekonnt.

"Herr Ludwig, haben Sie während dieser Zeit irgendetwas Ungewöhnliches beobachtet oder eine Person gesehen, die Ihnen vielleicht vorher nicht aufgefallen war?"

"Hm, da muss ich überlegen, ich war so vertieft in meine Arbeit an der Yacht. Aber, halt, doch, ich habe etwas beobachtet. Ein schwarzer Mercedes mit einheimischem Kennzeichen fiel mir auf. Ich hatte diesen Wagen bisher noch nicht hier gesehen. Aufgefallen ist mir das Auto aber nur wegen der Fahrerin. Sorry, wenn ich das so sage, aber es war eine rassige Dame mit langen blonden Haaren, genau mein Typ. Deshalb habe ich das Auto und die dazugehörige Person auch einige Zeit aus dem Augenwinkel beobachtet." Wieder konnte man sein verschmitztes Lächeln beobachten, welches etwas von einem Macho hatte, aber trotzdem sympathisch wirkte.

Maike war klar, dass sie diesem Hinweis unbedingt nachgehen musste. Sie würde sich weiter in der Umgebung nach dieser ominösen rassigen Dame erkundigen müssen. Nun aber meldete sich erst einmal ihr Handy. Noch immer hatte sie den Klingelton ihres Ex eingestellt, und immer wieder, wenn das Handy die Melodie hören ließ, dachte sie, dass es an der Zeit wäre, diese zu ändern, aber sie war noch nicht in der Lage dazu, weil er sie doch irgendwie an ihre gute gemeinsame Zeit erinnerte. "Love ist in The Air" von John Paul Young war also aus ihrer Jackentasche zu hören. Sie meldete sich und hörte gespannt, was ihr Kollege zu sagen hatte.

"Maike, sie werden es nicht glauben, ich kann bisher zwar nicht sagen, ob ein Zusammenhang besteht, aber die Museumsverwaltung rief heute im Präsidium an, um einen Diebstahl mit weitreichendem Ausmaß zu melden, für dessen Aufklärung wir nun auch zuständig sind. Nach deren Angaben sind mehrere Rembrandt-Radierungen aus dem Kupferstichkabinett abhandengekommen. Darunter auch "Der verlorene S

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