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Die Schatten von Nizza - Ein Fall für Pomelli und Vidal: Band 1 Kriminalroman von Cordier, Michelle (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Die Schatten von Nizza - Ein Fall für Pomelli und Vidal: Band 1

Zwei Gegner müssen Verbündete werden, um gegen den Feind zu bestehen: Das Krimi-Highlight "Die Schatten von Nizza" von Michelle Cordier jetzt als eBook. Seit Damien Pomelli von einem Einsatz in Mali zurückgekehrt ist, will er nichts weiter, als endlich sein Leben in den Griff zu bekommen. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden: ein Mann, der Damien in den letzten Sekunden seines Lebens anrief - nur der Grund wird für immer ein Geheimnis bleiben. Als er in das Fadenkreuz des ermittelnden Kommissars Vidal gerät, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich selbst auf die Spur des Täters zu begeben ... und diese Spur führt ihn zurück in dunkle malische Nächte und Ereignisse, die er verzweifelt zu vergessen sucht. Es beginnt ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem sich Pomelli mit seinem Feind Kommissar Vidal zusammentun muss, um schneller zu sein als ein Täter, der vor nichts zurückschreckt ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Lernen Sie die dunklen Seiten der Côte d'Azur kennen - das Krimi-Highlight "Die Schatten von Nizza" von Michelle Cordier. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Michelle Cordier, geboren 1962, arbeitete viele Jahre als Sekretärin, bevor sie das Geschichten erfinden und Schreiben für sich entdeckte. Von vielen Genres begeistert, veröffentlicht sie inzwischen unter verschiedenen Pseudonymen Krimis und historische Romane. Die Autorin im Internet: Michelle Cordier veröffentlichte bei dotbooks die folgenden Romane: "Die Schatten von Nizza" "Mord an der Côte d'Azur"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 353
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244016
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 880 kBytes
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Die Schatten von Nizza - Ein Fall für Pomelli und Vidal: Band 1

Kapitel 1

An Zufälle glaubte er nicht. Alles hatte Ursache und Wirkung, Ursprung und Absicht. Auch die Schritte, die ihn seit seinem Besuch im Restaurant begleiteten. Sie verstummten, sobald er stehen blieb, um sich eine Zigarette anzuzünden. Sie verfolgten ihn, wenn er seinen Weg durch die Gassen fortsetzte. Verdunkelte Schaufenster, vergitterte Eingänge und herabgelassene Rollos - dieser Teil der Altstadt wirkte gerade in der Nacht bedrohlich und abweisend.

Er ignorierte den Schauder, der über seinen Rücken zog, doch als er wieder das gleichmäßige dumpfe Tapsen hörte, sah er sich um. Matter Lampenschein fiel auf das Pflaster, ein Schatten verschwand in einem Torbogen. Als plötzlich eine schwarze Katze aus einem vergessenen Pappkarton heraussprang, zuckte er zusammen. Dio mio, ob ihm Unglück drohte?

Er riss sich zusammen. Diesen dummen Aberglauben hatte er schon viel zu oft während seiner Einsätze gepflegt. Es war doch kein Wunder, dass er nervös war. Vielleicht war er unvorsichtig gewesen, hatte sich eine Blöße gegeben. Warum hatte ihn niemand in dem Restaurant erwartet? So lange hatte er am Tisch gesessen.

Sein Atem ging ebenso schnell wie die eigenen Schritte. Auf der immer noch belebten Place Rossetti ragte die geschwungene Barockfassade von Sainte-Réparate in den mondhellen Nachthimmel. Unwillkürlich blieb er stehen und legte seine Hand an den eisernen Türgriff. Doch dann verbot ihm sein Stolz, in der Kirche Zuflucht zu suchen. Wahrscheinlich war sie sowieso verschlossen.

Hastig strebte er weiter in Richtung der Strandpromenade. Sein Verfolger ließ sich nicht abschütteln, er hörte ihn trotz der Umgebungsgeräusche.

Er passierte den Cours Saleya mit seinen Pavillons, in denen noch späte Gäste speisten. Schon war er an den ehemaligen Fischerhäuschen angekommen, die den Blumenmarkt vom Strand trennten und seit langem in kleine Restaurants, Wohnungen und Garagen umgewandelt worden waren. Instinktiv tastete er die Türen und Tore ab, bis sich zu seinem Erstaunen eine Seitentür öffnete.

Er trat in einen geräumigen Lagerraum. Das Licht der Straßenlampen schien durch das vergitterte Fenster. Er atmete auf und versuchte, seinen Herzschlag zu beruhigen. Da blitzte der Scheinwerfer eines vorbeifahrenden Autos auf und erhellte eine unförmige Masse. Zwei riesige Augen starrten ihn aus zwei Meter Höhe an. Und dort - noch mehr Augen! Da, eine große Hand, die auf ihn wies. Dann erlosch das Licht. Er sog die staubige Luft ein und presste sich mit dem Rücken an die Tür. Im nächsten Moment trat ein Schatten in den Vordergrund, der Umriss eines Teufels, er erkannte deutlich die Hörner auf dem Kopf.

"Madonna!", rief er. Seine Stimme klang verdammt erbärmlich. Er tastete nach der Türklinke, erwischte einen Schalter. Grelles Neonlicht blinkte auf, und er stieß ein Kichern aus, ein wenig panisch und doch erleichtert. Unförmige, bizarre Pappmascheefiguren vom letzten Karneval standen in Reih und Glied. Verstaubt, ihre Farben verblasst, eine Parade stummer Vergänglichkeit. Die Augen, die ihn eben noch so geängstigt hatten, waren tot.

"Was für ein Unfug", dachte er und löschte schnell das Licht, als er wieder an seinen Verfolger dachte. Er ging hinaus, nutzte den Schatten der Wände, strebte weiter in Richtung Promenade. Schritte konnte er nicht mehr hören, er schien allein zu sein. Als die Promenade des Anglais sich vor ihm auftat, wandelte sich die Furcht in eine zaghafte Erleichterung. Hier und dort Passanten, ein Junge fuhr mit einem Roller über das gepflegte Pflaster. Niemand folgte ihm. Das Rauschen der leichten, fast schaumlosen Brandung beruhigte ihn. Auch der nächtliche Verkehr auf dem Boulevard, der sich wie eine blendende Lichterkette an der Engelsbucht entlangzog, strahlte tröstliche Sicherheit aus.

Er ärgerte sich über seine Feigheit. Vielleicht hatte er sich alles nur eingebildet. Er betrachtete die Belle Époque-Gebäude, Hotels und Luxuswohnungen, die s

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