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Doppelbindung Mord im Alpstein von Burk, Walter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.02.2014
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
eBook (ePUB)
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Doppelbindung

Als Bruno Fässler, Chef der Appenzeller Kriminalpolizei, ins Berggasthaus 'Plattenbödeli' im Alpstein gerufen wird, um einen Mord aufzuklären, geht er von einem Beziehungsdelikt aus. Doch welche Rolle spielt die verschwundene Halskette der Toten bei dieser Tat? Der passionierte Wanderer und Autor Roger Marty, der das Geschehen beobachtet und den Mord als Romanvorlage nutzen will, beginnt zu ermitteln. Er stößt dabei auf ein weiteres Delikt ...

Walter Burk wurde in Horgen am Zürichsee geboren und lebt seit 1979 in der Ostschweiz. Er hat sich als Berater für Organisationsentwicklung selbstständig gemacht und arbeitet seither auch als Dozent an verschiedenen Fachhochschulen. Seine Verbundenheit mit der Natur, mit Bewegung im Allgemeinen und dem Alpsteingebirge im Speziellen, seine Beziehung zu seinem ehemaligen Lebensmittelpunkt im Ruhrgebiet und sein Interesse an philosophischen Themen sind in seinem Erstling 'Doppelbindung' deutlich zu spüren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 332
    Erscheinungsdatum: 05.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783839243282
    Verlag: Gmeiner-Verlag
    Serie: Alpstein-Krimi Bd.1
    Größe: 1819kBytes
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Doppelbindung

Bruno

Der Anstieg ins Plattenbödeli zieht sich in die Länge, denn viel schneller als im Schritttempo kann Bruno auf der Naturstraße nicht fahren. Ohne Vierradantrieb würde er es nicht schaffen, selbst mit diesem leuchtet die gelbe Warnlampe der Traktionskontrolle immer wieder auf und zeigt an, dass mindestens ein Rad auf dem losen Untergrund durchdreht. Zum Glück ist es trocken. Bei Regen oder Schnee hätte er zuerst ins Untere Ziel fahren müssen, um am Standort der Kantonspolizei das Bergrettungsfahrzeug zu holen, das ebenfalls dort stationiert ist.

Auf dem Weg nach Brülisau hat Bruno einen seiner Spezialisten für die kriminaltechnische Arbeit in seinem Team, Max Dörig, angerufen und zur Talstation der Seilbahn auf den Hohen Kasten aufgeboten. Damit kann dieser sein Auto zu Hause lassen, da er nur wenige Meter vom Treffpunkt entfernt wohnt. Und Max hat den Schlüssel zur Schranke, welche die Zufahrt zum "Plattenbödeli" beim Pfannenstiel verwehrt. So kann er dort oben ab und zu vorbeischauen, und heute muss niemand hinunterfahren, um zu öffnen. "Lass die Schranke offen, falls wir Verstärkung anfordern müssen", hatte ihn Bruno noch angewiesen.

Viel Zeit, um über Brunos Ferien zu reden, gönnen sich die beiden während der Fahrt hinauf nicht. Bruno klärt Max kurz über das Telefonat seiner Schwester auf, mehr weiß er ja auch noch nicht.

Monika wartet bereits vor dem Berggasthaus und zeigt an, dass sie mit dem Auto links ums Haus zur Laderampe fahren sollen. Dort wartet bereits Fränzi auf ihren Bruder. "Wir haben die Kellertür oben zugemacht, damit die Gäste nichts mitbekommen, die kommen jetzt langsam zum Frühstück runter. Wir nehmen diesen Eingang."

Sie klettern auf die Rampe. "Stopp!", ruft Max, nimmt sein Notizbuch hervor und beginnt zu schreiben: Ankunftszeit, Zeitpunkt und Ort des Zuganges zum Fundort, Beleuchtungssituation, Witterungsverhältnisse, Eindruck nach einem ersten Blick in den Keller. "Zuerst Schuhüberzüge anziehen und wir beide, Bruno, auch Handschuhe. Fränzi, bitte nichts berühren, wenn wir drin sind." Durch die nicht abgeschlossene Holztür betreten sie den Keller. Das Licht im Türrahmen und eine weitere Lampe im Durchgang zum hinteren Kellerbereich vermögen den Naturkeller nur schwach zu erhellen, silhouettenhaft sind die an der Wand stehenden dunklen Getränkeharasse erkennbar. Max geht voraus und markiert mit kleinen Plastikkegeln den Weg, den sie gehen. Dies wird ab sofort der Trampelpfad sein, auf dem sich dann auch seine Kollegen ausschließlich bewegen dürfen, um keine Spuren zu verwischen. Bruno geht hinter ihm und sieht, als Max beim Quergang, der zur Treppe führt, einen weiteren Kegel setzt, als Erster die beiden Beine, die aus der Nische des Käsekellers in den heller beleuchteten Aufgang zum Altbau ragen. Er hält Fränzi zurück: "Wir bleiben hier stehen, Max wird zuerst schauen, was los ist, und die Nische zusätzlich mit einem Markierband absperren."

Nur einen Augenblick später meldet sich Max aus der Nische: "Keine Atmung, keine Puls ..., doch ob Unfall oder Tötungsdelikt, lässt sich auf den ersten Blick noch nicht beurteilen, keine Verletzungen erkennbar." Max ist bereits wieder eifrig am Notieren, zeichnet Skizzen des Fundortes, der Lage der Leiche und der Gesamtsituation, macht Bilder vom gesamten Fundort, von einzelnen Sektoren, indem er in Gedanken ein Schachbrettmuster über den Ort legt und die einzelnen Felder fotografiert, schießt zusätzlich Aufnahmen von Details der Leiche, ohne diese zu berühren, der Umgebung und von Gegenständen, die dort stehen und liegen.

"Ich hab Thushar

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